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Tommi 2021: Die Sieger beim Kindersoftwarepreis

Tommi-Erfinder Thomas Feibel (Mitte) mit den Kika-Moderatoren Tim Galius und Soraya Jamal (Foto: Tommi Kindersoftwarepreis)
Tommi-Erfinder Thomas Feibel (Mitte) mit den Kika-Moderatoren Tim Galius und Soraya Jamal (Foto: Tommi Kindersoftwarepreis)

Bei der 20. Verleihung des Kindersoftwarepreis Tommi haben 1.600 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten deutschsprachigen Raum abgestimmt.

Unter der Schirmherrschaft von Interims-Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) wurden am Sonntagabend die Gewinner beim Tommi Kindersoftwarepreis 2021 gekürt – und zwar zum zweiten Mal live beim öffentlich-rechtlichen Kinderangebot Kika. Die 30minütige Sendung lässt sich hier abrufen.

Die Tommi-2021-Sieger im Überblick:

Konsole

  1. Super Mario 3D World & Bowser’s Fury (Nintendo)
  2. Sackboy: A Big Adventure (Sony Interactive)
  3. Just Dance 2021 (Ubisoft)

PC

  1. Fling to the Fish (Daedalic Entertainment)
  2. Dorfromantik (Toukana Interactive)
  3. Townscaper (Raw Fury)

App

  1. Die Olchis – Turmbau für Kids (Fox & Sheep)
  2. Unser Sandmännchen-App (Ahoiii und RBB)
  3. Fuchs im Netz (CLT Creative Learning Technologies)

USK 12

  1. It Takes Two (Electronic Arts)
  2. Marvel’s Spider-Man: Miles Morales (Sony Interactive)
  3. Biomutant (THQ Nordic)

Elektronisches Spielzeug

  1. DKT Smart (Wiener Spielkartenfabrik / Piatnik)
  2. Mazzy – Dein smarter App-Roboter (Kosmos)
  3. Osmo Coding Starter Kit (Tangible Play)

Bildung

  1. Investnuts (VisualVest)
  2. Ozeane (Carlsen-Verlag)
  3. Osmo Coding Starter Kit (Tangible Play)

Sonderpreis Kindergarten und Vorschule

Unser Sandmännchen-App (Ahoiii und RBB)

Besondere Erwähnung Barrierefreiheit

Townscaper (Raw Fury)

Die Jury-Arbeit fand in 20 Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt: „Auch im zweiten Corona-Jahr haben die Bibliotheken alles möglich gemacht, um mit durchdachtem Hygienekonzept die Testphase mit Kindern und Jugendlichen durchzuführen“, lobt Tommi-Organisator Thomas Feibel. „Besonders freut uns, dass der TOMMI 2021 am „Tag der Bibliotheken“ verliehen wurde.“

1 Kommentar

  1. Zum Jubiläum sollte man vielleicht an das abstruse Konzept dieses Preises erinnern: Berücksichtigt werden nur Spiele, die die Hersteller selbst einbringen. Das heißt in der Praxis, Nintendo sponsert zig Wii oder Switch und dann lässt man Kinder in der Bibliothek damit spielen. Die Gewinner sind immer, „wie überraschend“, die neuesten Nintendo-Spiele. Eine Super Marketing-Aktion für Nintendo, denn die können den Preis auf Packungen und Anzeigen drucken. Ganz bitter wird es in der PC-Rubrik, da hat diesmal ein Early Access-Spiel auf Steam gewonnen, verrückt. Dazu wird eine App prämiert, die eine klamme öffentlich-rechtliche Anstalt von den Gebührengeldern hat entwickeln lassen und kostenlos in die Appstores stellt. Und bei Investnuts scheint es sich ja um ein reines Werbeprodukt eines Finanzstartups, das schon Kinder anfixen will, zu handeln, das wird vom Familienministerium unterstützt? Fragt man 100 Eltern, ob sie schon mal was vom „Tommi“-Preis gehört haben, was wird da wird wohl rauskommen? Aber Hut ab Herr Feibel, das so lange durchzuziehen und damit durchzukommen, jetzt sogar im TV.

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