Start Angebote PS5-Ticker: Die PlayStation 5-Lage am 1. März 2022 (Update)

PS5-Ticker: Die PlayStation 5-Lage am 1. März 2022 (Update)

Der PS5-Ticker von GamesWirtschaft
Der PS5-Ticker von GamesWirtschaft

Der Fehlalarm bei Alternate führt dazu, dass für Tausende Kunden die PlayStation 5-Jagd weitergeht: Wo lässt sich die PS5 kaufen?


PS5-Ampel: Wo man derzeit die PlayStation 5 kaufen kann

Online bestellbar / Warteliste in vielen Filialen / ausverkauft
(in Klammern: Anzahl der Tage seit dem letzten Online-Drop)

Händler-Liste Deutschland / Händler-Liste Österreich


PlayStation 5-Neuheiten im Januar / Februar / März 2022


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Alle Angebote gelten, solange Vorrat reicht (vorzeitiger Ausverkauf möglich):

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  •  NEU  3 für 2 Aktion bei Amazon: Drei PS4/PS5-Spiele kaufen – zwei bezahlen. Komplette Spiele-Auswahl
  • Elden Ring Launch Edition inklusive Poster, Karten, Sticker, Aufnäher usw. für PS4 und PS5 je 67,99 €*.
  •  NEU  PlayStation 5 mit Horizon: Forbidden West und 24 Monaten PlayStation Plus für 349 € Zuzahlung – jetzt im Ökostrom- und Gas-Tarif von ‚E wie einfach‘.
  •  NEU  Ab sofort erhältlich: Original Sony PlayStation 5 Konsolen-Cover / Wechsel-Seitenteile (Faceplates) in Midnight Black und Cosmic Red
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  • Aktuelle PS5-Marktpreise bei Ebay
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Es freut uns sehr, wenn Ihnen unsere tägliche Berichterstattung beim Kauf der Konsole geholfen hat. Auf vielfachen Wunsch haben wir eine digitale Redaktions-Kaffeekasse bei PayPal aufgebaut – wir sagen: Vielen Dank und ganz viel Spaß mit der PlayStation 5!


Immer bestens informiert: Twitter ist unser schnellster Social-Media-Kanal: Dort weisen wir regelmäßig auf PS5-Verkaufsaktionen im deutschen Einzelhandel hin.


Update vom 1. März 2022 (15:30 Uhr): Die Älteren unter uns erinnern sich sicher noch an die massiven Lieferschwierigkeiten im Vorfeld der PlayStation-5-Markteinführung: Große Handelsketten wie MediaMarkt/Saturn hatten die Konsole im Herbst 2020 zur Vorbestellung angeboten und den Kaufbetrag eingezogen, konnten aber nicht liefern und ließen die Kunden wochenlang im Unklaren – just die Geburtsstunde des GamesWirtschaft-PS5-Tickers.

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der mediamarkt.de- und saturn.de-Betreiber MMS E-Commerce genauer angesehen und den Elektronikmarkt-Riesen wegen Benachteiligung der Kunden abgemahnt. Die MediaMarkt-Saturn-Gruppe kam der Unterlassungserklärung nicht nach – somit landete der Fall vor Gericht.

Jetzt liegt das Urteil vor. Spoiler: Die Verbraucherschützer konnten sich in weiten Teilen durchsetzen. So müssen Online-Shops dafür Sorge tragen, dass die Kunden innerhalb von fünf Stunden eine Bestellbestätigung erhalten – Ausnahmesituationen wie im Falle der PlayStation 5 ließ das Gericht nicht gelten.


Update vom 1. März 2022 (14 Uhr): Noch immer erhalten wir Rückmeldungen mit PS5-Bestellungen durch Alternate. Gleichzeitig soll es in Einzelfällen zu einer Auslieferung der Konsole gekommen sein: So wurden uns Versandbestätigungen und Rechnungen weitergeleitet. Ob es tatsächlich zu einer Zustellung kommt, muss man abwarten. Falls Sie sachdienliche Hinweise geben können, freuen wir uns wie immer über eine E-Mail.


Update vom 1. März 2022 (13:25 Uhr): Von Lesern wurden uns wieder eine ganze Menge Fake-Shops gemeldet, die sowohl auf Facebook und Instagram werben als auch ganz oben in den Google-Suchergebnissen gelistet werden.

Eines haben all diese Shops gemeinsam: Die PS5 ist immer und jederzeit bestellbar, in Einzelfällen sogar zu einem geringeren Preis als die UVP von 400 € (Digital Edition) beziehungsweise 500 € (Disc Edition).

Die Besteller werden aufgefordert, den Rechnungsbetrag auf ein angegebenes Konto zu überweisen (das sich meist im Ausland befindet). Wer dieser Aufforderung nachkommt, kann das Geld abschreiben. Denn selbstverständlich wird keine Konsole geliefert – der Online-Shop ist nach wenigen Tagen genauso wenig erreichbar wie die angegebenen E-Mail-Adressen und (Fake-)Telefonnummern.

Der dringende Rat lautet weiterhin: Kaufen Sie die PlayStation 5 ausschließlich bei renommierten Fachhändlern, Versendern und Elektronikmärkten. Eine Händler-Übersicht für Deutschland finden Sie hier – für Österreich pflegen wir hier eine Liste.


Meldung vom 1. März 2022 (9 Uhr): Zu wahr, um schön zu sein: Am gestrigen Vormittag gegen 9:20 Uhr war es minutenlang möglich, die PlayStation 5 bei Alternate* zu bestellen. Nach überschlägigen Schätzungen müssen bei dieser Gelegenheit Abertausende von Konsolen verkauft worden sein.

Die Aktion passte in keiner Weise ins ‚Muster‘ von Alternate, denn verkauft wurde ausschließlich die PlayStation 5 mit Laufwerk für 499 €. Der Hardware-Versender ist normalerweise dafür bekannt, großvolumige Bundles für 800, 900, 1.000 € und mehr zu anzubieten. Aus diesem Grund haben wir diese Aktion auch gar nicht erst auf Twitter vermeldet, weil die Umstände von vornherein auf einen Fehler schließen ließen.

Und so war es dann auch: Gegen Mittag kam dann die offizielle Bestätigung, dass die Aufträge storniert werden müssen – Alternate berief sich auf einen „Erklärungsirrtum“. Bedeutet: Man hat den Kunden versehentlich ein Angebot unterbreitet, das es in dieser Form niemals hätte geben dürfen. Solche Erklärungsirrtümer kommen in der Praxis sehr häufig vor – Beispiel: Ein Neuwagen wird von einem Autohaus für 4.000 statt 40.000 € inseriert. Auch in diesem Fall wird sich der Verkäufer auf den entsprechenden BGB-Paragraphen berufen.

In der Konsequenz führt das leider dazu, dass sich Tausende Kunden zu früh gefreut hatten und mit leeren Händen da stehen – einige hatten sich vorsorglich gleich zwei, drei, vier Konsolen in den Warenkorb gepackt. Vorausbezahltes Geld will Alternate schnellstmöglich erstatten.

Und so endete der Februar mit einer weiteren unrühmlichen Episode. Wenn man einen Strich zieht, gab es im kompletten Monat nur drei Gelegenheiten, die PlayStation 5 online zu bestellen – bei Müller, bei Otto* und bei PlayStation Direct, durchweg mit kleinen Mengen.

Heißt im Umkehrschluss: kein Amazon*, kein Euronics*, kein Saturn*, kein MediaMarkt* – und eben auch kein Alternate.

Was uns zuversichtlich stimmt: Der frisch angebrochene Monat ist der letzte Monat im Finanzjahr von Sony Interactive, das von April bis März reicht. Die Japaner haben zwar Anfang Februar angekündigt, die Produktionsmenge infolge des Chip-Mangels drastisch kürzen zu müssen, doch zum Erreichen der gesenkten Zielmarke von 11,5 Millionen Stück fehlen eben noch ein paar Konsolen, nämlich ziemlich genau 2 Millionen Geräte.

Klingt viel. Zur Einordnung: Das wären nur halb so viele PlayStation 5, wie zwischen Oktober und Dezember 2021 weltweit verkauft wurden. Sony hat ein massives Nachschub-Problem, was sich ja auch in unserer Drops-Übersicht wiederspiegelt.

PS5-Verkaufszahlen: Seit November 2020 hat Sony Interactive mehr als 17 Millionen Konsolen abgesetzt (Stand: 2. Februar 2022)
PS5-Verkaufszahlen: Seit November 2020 hat Sony Interactive mehr als 17 Millionen Konsolen abgesetzt (Stand: 2. Februar 2022)

Aufgrund dieser Datenlage gehen wir davon aus, dass wir in den kommenden vier Wochen noch mehrere Online- und Offline-Verkaufsaktionen sehen werden – und zwar in seriösen Größenordnungen. Bleiben die Lieferungen nach Europa aus, würde Sony Interactive seine selbstgesteckten Mengenziele kaum halten können – denn dafür gab es seit dem Jahreswechsel schlichtweg zu wenig Ware.

Ob es schon in der laufenden Woche neue Kontingente geben wird, lässt sich nicht vorhersagen. Wir raten aber dazu, die Kundenkonten bei Ihren Lieblings-Händlern und -Versendern zu kontrollieren, ob Adress- und Zahlungsdaten noch korrekt sind. Außerdem sollten Sie grundsätzlich die Konsolen schon vorab auf die Merkliste packen – wie im Falle von Amazon:

Für PS5-Bestellungen bei Amazon brauchen Sie europaweit ein aktives Prime-Abo. Studierende und Azubis erhalten Prime derzeit sechs Monate kostenlos* und zahlen im Anschluss 50 Prozent der üblichen Gebühr. Dieses Abo ist jederzeit kündbar. Jede Menge nützlicher Tipps rund um Amazon-Drops finden Sie in diesem Beitrag.

Auch heute weisen wir gerne auf das PS5-Angebot von E wie Einfach hin, das bereits etliche PS5-Ticker-Leser in Anspruch genommen haben. Denn der Kölner Versorger liefert nicht nur Gas und Ökostrom, sondern packt bei Abschluss eines Vertrags auch die PlayStation 5 als Prämie obendrauf (Zuzahlung: 349 €). Im Preis inklusive sind Horizon: Forbidden West und 24 Monate PlayStation Plus. Die Lieferzeit liegt nach wie vor bei ca. zwei Wochen (nach Vertragsbestätigung und Überweisung). Wie hoch Ihre monatlichen Kosten ausfallen, können Sie auf der Aktions-Website*  ausrechnen.

Wann welcher Händler die PlayStation 5 seit September 2021 verkauft hat (Stand: 25. Februar 2022)
Wann welcher Händler die PlayStation 5 seit September 2021 verkauft hat (Stand: 25. Februar 2022)

Geben Sie uns gerne per Mail Bescheid, wenn Sie Ihre vorbestellte PlayStation 5 geliefert bekommen oder abholen können. Wenn Sie Ihre frisch eingetroffene Konsole bei Twitter, Instagram und Facebook posten, verlinken Sie gerne GamesWirtschaft oder verwenden Sie den Hashtag #PS5gelandet – so finden wir Sie am schnellsten.


PS5 kaufen: Unsere Watchlist im März 2022 (grün = Drops haben stattgefunden)


Gebrauchsanweisung für den PS5-Ticker von GamesWirtschaft

  • Der PS5-Ticker ist ein werktägliches Format. Heißt: Von Montag bis Freitag gibt es eine frische Ausgabe – die neuesten Entwicklungen finden Sie also immer nur im Beitrag des jeweiligen Tages.
  • Der PS5-Ticker wird mehrmals täglich aktualisiert – wir bemühen uns darum, alle wesentlichen Entwicklungen auf dem deutschsprachigen Markt im Blick zu behalten.
  • Sobald ein mindestens mittelgroßes PS5-Kontingent freigeschaltet wird, informieren wir Sie zunächst über unseren Twitter-Kanal.
  • Sie haben Tipps, Fragen und Hinweise? Sie erreichen die Redaktion per Kommentar, Twitter, Facebook oder E-Mail.
  • Bitte fallen Sie nicht auf Fake-Shops herein: Eine Liste renommierter und daher vertrauenswürdiger Sony-Handelspartner finden Sie auf GamesWirtschaft (Deutschland / Österreich)
  • Wir freuen uns, wenn Ihnen unsere Berichterstattung beim Kauf der Konsole geholfen hat. Wer mag, findet unsere digitale Redaktions-Kaffeekasse bei PayPal – natürlich völlig optional. Herzlichen Dank!

14 Kommentare

  1. @14Uhr Update: Also wenn ich meine Auftragsnummer bei Alternate in die Statusanfrage eingebe, steht dort auch noch, dass der Auftrag gerade in der Logistik bearbeitet werde (hab als Gast bestellt). Die Paypal Transaktion wurde auch noch nicht storniert. Die Standardmail, das sie den Kaufvertrag anfechten, habe ich allerdings bekommen.
    Wäre unfassbar, wenn sie am Ende wirklich ein paar Konsolen liefern würden. Wobei ich dann gar nicht mehr weiß, was ich von Alternate halten soll.

    Na mal sehen, was bei diesem Durcheinander am Ende raus kommt. XD

  2. Danke nochmals für die Tipps zum Aufbau eines Fakeshops. Ich werde darauf achten als Verfügbarkeit Lieferbarkeit in drei Wochen anzugeben. Damit hat von Floerke* ja auch schon viele Leute überzeugen können.

    * Mir ist bewusst das von Floerke ein seriöser Shop mit schlechter Einschätzung der Verfügbarkeit war.

  3. @Gameswirtschaft Wäre es möglich, dass ihr eure Links zu externen Seite wie zu den Shops mit der Eigenschaft target=“_blank“ ergänzt? Es ist manchmal etwas umständlich, wenn beim Öffnen des Links die Seite verlassen wird.

    MFG

  4. Aber ich will nicht nur diskutieren, sondern auch Infos weitergeben:
    Es scheint als würde Mediamarkt und Saturn gerade einen neuen Online-Drop vorbereiten. Jedenfalls hatte ich seit dem letzten Drop bei beiden Händlern noch ein PS5+FIFA+DS Bundle im Warenkorb. Gestern war es noch drin. Heute Morgen, beim routinemäßigen Checken des Warenkorbs, kam nur eine Fehlermeldung und der Korb war nach einem Reload (Online und in der App) leer. Also vielleicht kommt nicht direkt heute oder diese Woche etwas, aber sie schrauben definitiv im Hintergrund an den Angeboten rum. 😉

    • Gut möglich, dass die ‚alten‘ Bundles aussortiert werden, um Platz für neue Pakete (ggf. mit HFW, GT7, ER) zu schaffen.

    • Moin,
      so ging es mir bei Saturn auch,
      hatte eine ewig im Warenkorb, mit einmal war sie raus aus dem Korb und kurz danach kam es dann zum drop.
      Danke für die Info.

    • Will dir ja nicht die Laune versauen aber warscheinlich sind nur abgelaufene Cookies schuld.
      Bei mir ist das Death Strandin Bundle noch im Korb bei MM.

      Allerdings drück ich uns beiden die 👍 das du Recht hast.😊

      • @klatschekopp: Ach, meine Laune beeinflusst das nicht. 😉 Übrigens, der Warenkorb wird serverseitig gespeichert und nicht als Cookie auf deinem Device. Melde dich mal über die App an, dann wirst du sehen, dass der Einkaufswagen serverseitig an deinen Account gebunden ist. Also jedenfalls, wenn du ihn eingeloggt füllst. 😉

        @Gameswirtschaft: Ja, das wäre ein Träumchen. Ok, ER will ich so wenig haben, wie letzten Monat FIFA. Aber vielleicht kommt ja wirklich demnächst was mit HFW oder GT7.

  5. „Ein Neuwagen wird von einem Autohaus für 4.000 statt 40.000 € inseriert.“ – Nur hat Alternate zu marktüblichen Konditionen ein Angebot verkauft, das auch bereits monatelang gelistet war. 😉

    Naja, einer der Momente, wo ich bereue kein Jura studiert oder mich mit einem Anwalt befreundet zu haben. XD

    • Ist auch nur ein Beispiel für einen „Erklärungsirrtum“. Darunter fallen solche ‚Vertipper‘.

      • Ja, schon klar, dass es ein Beispiel ist.
        Aber es hat ein komischen Beigeschmack – insbesondere, wenn sie wirklich Konsolen geliefert bekommen hatten.
        Ich meine, wenn sie wirklich keine Ware haben und sie aus Versehen auf „Lagernd“ geschaltet haben, dann kann ich Nachvollziehen, dass Alternate die „Irrtum“-Karte spielen.
        Aber wenn es ausschließlich darum ging, die vorhandene Ware nicht über das normalpreisige Angebot zu Verkaufen, sondern über teure Bundles, dann würde ich gerne eine bessere Argumentation hören. Vor allem, warum dann jemals das normalpreisige Angebot gelistet war, wenn nicht gedacht ist, es zu verkaufen.

        PS: Ich habe im übrigen auch noch keine Erstattung gekommen und (obwohl ich eine dieser Standard-Storno-Mails bekommen habe) wurde auch noch nichts storniert. Geht wohl gerade viel drunter und drüber bei Alternate…

        • Die Alternate-Bestände sind üblicherweise nicht riesengroß. Kann schon sein, dass wir demnächst wieder den einen oder anderen XXL-Drop erleben.

          Mit Blick auf Scalper und Wiederverkäufer sind Bundles in der derzeitigen Marktlage ‚fairer‘ als nackte Konsolen.

          • Ist die Frage „fairer“ für wen? Prinzipiell kann es den offiziellen Händlern ja egal sein, an wen sie verkaufen. Aber wenn man da noch extra Marge mit Zubehör und Spielen zu UVP Preisen machen kann, kann ich gut nachvollziehen, warum sie das tun. Aber ob das „fair“ für uns als Community ist, ist auch fraglich. Dann verkauft der Scalper eben auch den Dual Sense und das Spiel weiter. Klar, er verdient weniger, aber trotzdem noch mehr als genug, wenn man sich die Preise abgeschlossener Ebay Verkäufe mal ansieht.

            „Fair“ für uns als Community wäre es vor allem, wenn Sony viel stärker in den Direktvertrieb einsteigen und die Konsolen Account gebunden vertreiben würde. Und mit „Account gebunden“ meine ich insbesondere auch, dass sich die Konsole automatisch mit dem Käufer-Account ins PSN und den Store einwählen kann. Macht Amazon schon seit mehr als 10 Jahren beim Kindle, wenn man ihn nicht explizit anders bestellt.
            Jetzt kann man sich noch beliebige Spielereien ausdenken, wie bspw. „Account und KK Informationen lassen sich erst nach 1 Jahr von der Konsole entfernen“ und/oder „nur aktive PSN Accounts können überhaupt [genau] eine Konsole kaufen“ und schon hatten die Scalper mal echte Steine im Weg liegen. Für Leute, die einfach nur selbst spielen oder die Konsole an Angehörige verschenken möchten, hätten allerdings keine bis kaum Nachteile.

          • Die Account-Bindung wäre theoretisch ein gangbarer Weg gewesen, wenn man das von Anfang an so gemacht hätte.

            Indes hat sich Sony – weltweit – für den Vertrieb über den Einzelhandel entschieden, mit allen Vor- und Nachteilen.

            Der Handel – Walmart, Target, Best Buy, Amazon, MMS, Otto, GameStop etc. – ist für Sony nach wie vor so wichtig, dass ein reiner Direktvertrieb mit erheblichen Verwerfungen verbunden wäre.

            Eineinhalb Jahre nach Markteinführung ist der Zug ohnehin abgefahren, weil es ja schon eine gewisse Grundversorgung im Markt gibt. Für die DACH-Region kann man von > 1 Mio. Konsolen ausgehen. Jetzt geht es darum, den Vertrieb so Reseller-unfreundlich wie möglich zu gestalten: PlayStation Direct, Online-Bundles, Filial-Reservierung.

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