Start Wirtschaft Kreativ-Transfer 2020: Sieben Studios sind dabei

Kreativ-Transfer 2020: Sieben Studios sind dabei

Thorsten Hamdorf, Leiter Marketing beim Branchenverband Game (Foto: Game e. V.)
Thorsten Hamdorf, Leiter Marketing beim Branchenverband Game (Foto: Game e. V.)

Trotz Lockdown und anhaltender Veranstaltungs-Pause geht das Förderprogramm Kreativ-Transfer fortgesetzt – sieben Studios sind diesmal dabei.

Eigentlich ist das Förderprogramm Kreativ-Transfer dazu gedacht, deutsche Games-Studios bei der Sichtbarkeit und Vernetzung zu unterstützen – etwa auf nationalen und internationalen Konferenzen und Messen. Der Haken: Bis auf Weiteres ist lockdown-bedingt nicht mit Vor-Ort-Veranstaltungen zu rechnen.

Dennoch wird das Programm fortgeführt – nun eben mit Schwerpunkt auf digitale Formate. Dazu gehört zum Beispiel eine optimierte Online-Präsenz, Streaming-Ausstattung oder die Teilnahme an kostenpflichtigen Online-Events.

Eine dreiköpfige Jury hat aus den Bewerbern sieben Studios ausgewählt: 

  • Bagpack Games (Röthlein bei Schweinfurt)
  • SmokeStab (Heidelberg)
  • Backwoods Entertainment (Bochum)
  • Giant Door (Köln)
  • Crows Crows Crows (Berlin)
  • Studio Monstrum (Hamburg)
  • Sluggerfly (Essen)

Die Jury besteht aus:

  • Prof. Björn Bartholdy (Cologne Game Lab)
  • Valentina Birke (SuperCrowd Entertainment, PLAY Creative Gaming Festival)
  • Thorsten Hamdorf (Leiter Marketing, Marktforschung Services beim Branchenverband Game)

„Vor allem für viele kleinere Entwickler-Studios wiegt es schwer, dass derzeit Branchen-Events ausschließlich online stattfinden oder gar ganz ausfallen“, gibt Game-Marketingleiter Thorsten Hamdorf zu bedenken. „Hier werden in normalen Zeiten wichtige Kontakte geknüpft, ohne die viele Projekte nicht umgesetzt werden können.“ Umso wichtiger sei die Unterstützung durch Kreativ-Transfer in dieser Zeit.

Hamdorf hofft, dass das Programm fortgeführt wird – gerade in der jetzigen Phase sei die Vernetzung der deutschen Games-Branche entscheidend. Bislang wird der Kreativ-Transfer von der Bundes-Kultur-Beauftragen Monika Grütters (CDU) mit einem Volumen von 400.000 Euro über zwei Jahre gefördert.