
Von wegen „Junge, warum hast du nichts gelernt?“: Gameforge belohnt den ersten selbst ausgebildeten Absolventen mit einer Festanstellung.
Ausbildungsplätze sind in der deutschen Games-Industrie eine absolute Seltenheit – nur ganz wenige Betriebe ermöglichen eine innerbetriebliche Ausbildung, darunter Upjers (Bamberg) und InnoGames (Hamburg).
Seit 2023 setzt auch der Karlsruher Online-Games-Anbieter Gameforge (OGame, Aion, Metin2) auf „nachhaltige Fachkräftesicherung“: Derzeit werden am Stammsitz Karlsruhe vier junge Talente ausgebildet, etwa als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Fachinformatiker für Systemintegration. Ein weiterer Ausbildungsvertrag für Herbst 2026 ist bereits unterschrieben – flankiert von einem dualen Informatik-Studium.
Mit Josip Čoga kann nun der erste Gameforge-Azubi seinen erfolgreichen Abschluss vorweisen – inklusive Übernahme in eine Festanstellung als Software Developer. Er wird damit Teil eines rund 300köpfigen Teams bei einem der größten Arbeitgeber der Games-Branche in Deutschland.

Florian Mycka ist Team Lead Development und einer von vier Ausbildern bei Gameforge: „Der erfolgreiche Abschluss macht uns unglaublich stolz. Zu sehen, wie sich junge Menschen fachlich und persönlich entwickeln, Verantwortung übernehmen und über sich hinauswachsen, ist einer der schönsten Aspekte unserer Arbeit.“
Nachwuchs-Kraft Josip Čoga: „Hätte mir vor fünf Jahren jemand gesagt, dass ich noch einmal eine Ausbildung abschließe und heute als Software Developer bei Gameforge einsteige, hätte ich es nicht geglaubt. Die Zeit war herausfordernd, aber immer geprägt von Unterstützung, Verständnis und Motivation. Dass ich diesen Weg ausgerechnet bei der Firma gehen durfte, deren Spiele mich schon als Kind begeistert haben, ist für mich ein wahr gewordener Traum.“
Sabrina Santa, Team Lead Human Resources und verantwortlich für die Ausbildung bei Gameforge: „Gerade vor dem Hintergrund aktueller Veränderungen in der Branche bleibt es entscheidend, gezielt in die Entwicklung von Nachwuchstalenten zu investieren. Umso wichtiger ist es für uns, selbst auszubilden und so die Zukunft aktiv mitzugestalten.“
Einen besonderen Fokus legt Gameforge auf die Förderung von Frauen in MINT-Berufen, also in technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Auch in diesem Jahr sind die Karlsruher beim Girls‘ Day dabei.












