Start Marketing & PR The Last of Us Part 2: Einsteiger-Tipps und Überlebens-Tricks

The Last of Us Part 2: Einsteiger-Tipps und Überlebens-Tricks

Überlebens-Tipps und Nahkampf-Tricks für
Überlebens-Tipps und Nahkampf-Tricks für "The Last of Us Part 2" (Abbildung: Sony Interactive)

Effizienter spielen – Nerven schonen: Unsere praxiserprobten Tipps und Tricks für „The Last of Us Part 2“-Spieler sind garantiert frei von Sporen und Spoilern.

Die nachfolgenden Tipps enthalten keine Spoiler zu Figuren, Handlung und Schauplätzen, die über die offiziellen Ankündigungen, Screenshots und Trailer hinausgehen.

„The Last of Us Part 2“ von Naughty Dog ist ein Monster von einem Spiel: Wer das Spiel am 19. Juni startet und täglich maximal ein, zwei Stündchen entbehren kann, ist bis mindestens Anfang, eher Mitte Juli beschäftigt.

Auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad können Sie mit rund 30 Stunden rechnen – wer es auf „Schwer“ versucht, braucht in vielen Situationen deutlich mehr Anläufe und muss mit weniger Munition auskommen.

Der PlayStation 4-Exklusivtitel ist in mehreren Editionen verfügbar: Die Preise starten ab rund 60 Euro für die Standard-Edition – die Collector’s Edition ist für knapp 230 Euro zu haben (Details).

Die GamesWirtschaft-Meinung zu „The Last of Us Part 2“ finden Sie in diesem ausführlichem Test – natürlich ebenfalls ohne Spoiler.

The Last of Us Part 2: Mit diesen Tipps und Tricks machen Sie sich das (Über)Leben leichter

Der wichtigste Tipp: Lassen Sie sich alle Zeit der Welt! Bevor Sie zum nächsten Schauplatz aufbrechen, sollten Sie Gelände und Gebäude extrem sorgfältig absuchen – inklusive aller Schubläden, Schränke, Spinde, Tresen, Regale, Nebenräume und erledigter Gegner. Gehen Sie gründlich vor und lassen Sie keine Tür ungeöffnet: Sobald Sie erst einmal ein Tor oder ein Areal hinter sich gelassen haben, gibt es nämlich oft keinen Weg zurück. Erkennbar ist dieser „Point of no return“ meist daran, dass die Spielfigur aus größerer Höhe in einen Raum oder über eine Mauer springt – oder dass eine Tür oder ein Engpass mit betätigter Dreieck-Taste überwunden werden muss.

"The Last of Us Part 2" Tipps: Links und rechts des direkten Weges verbergen sich Munition und Boni (Abbildung: Sony Interactive)
„The Last of Us Part 2“ Tipps: Links und rechts des direkten Weges verbergen sich Munition und Boni (Abbildung: Sony Interactive)

Den Schwierigkeitsgrad können Sie zu jedem Zeitpunkt nach oben oder unten regeln. In den Optionen lassen sich Hilfen einzeln zu- und ausschalten: Allein die automatische Zielerfassung macht einen Riesen-Unterschied und empfiehlt sich für das erstmalige Durchspielen.

Zusätzliches, manuelles Abspeichern vor ’schwierigen‘ Situationen lohnt sich so gut wie nie: Falls die Spielfigur nicht überlebt, verlieren Sie bestenfalls einige Sekunden. Die Restart-Punkte sind – bis auf wenige Ausnahmen – äußerst fair gesetzt.

An jedem Schauplatz gibt es meist nur einen Eingang und einen ganz bestimmten Ausgang – der oft genug recht gut versteckt ist. Falls Sie den Ausweg nicht auf Anhieb finden, gehen Sie folgende Checkliste durch:

  • Richten Sie den Blick nach oben – gibt es Fenster oder Schächte an höher gelegenen Stellen?
  • Blicken Sie nach unten – ist Durchrobben (Abwasserrohre, unter Fahrzeugen/Waggons) möglich?
  • Gibt es Hilfsmittel – Seile, Leitern, Müllcontainer?
  • Muss möglicherweise ein Abgrund springend überwunden werden?
  • Wenn es im Gebäude-Inneren nicht weiter geht – dann möglicherweise außen herum (Balkon, Treppe)?
  • Kann sich die Spielfigur durch enge Stellen „quetschen“? (X-Taste)
  • Kann eine Scheibe oder ein Dachfenster mit Flaschen oder Ziegelsteinen eingeworfen werden?
  • Führt ein Weg durch einen LKW oder einen Waggon?
  • Kann die Spielfigur über ein Auto oder einen LKW eine höhere Position erreichen?
  • Lassen sich Engstellen schwimmend oder tauchend überwinden?

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Die Tresore und Safes enthalten eine bunte Wundertüte an Munition, Pillen und Baumaterial – ein immenser Vorteil, auf den Sie nicht verzichten sollten. Hinweise zu den dafür nötigen Codes und Zahlenschlössern finden sich üblicherweise auf Wänden oder auf den Zetteln und Dokumenten im unmittelbaren Umfeld, zum Beispiel im Raum nebenan oder auf einer anderen Etage. Die Texte sollten daher zumindest überflogen werden – und wo möglich, sollten Sie den Zettel immer „wenden“, um die Rückseite zu studieren. Die eingesammelten Hinweise können Sie auch im Nachhinein im Menü abrufen.

Lässt es die Situation zu, lohnt sich das Einschlagen von Scheiben (Getränkeautomaten, Vitrinen): Darin verbergen sich oft nützliche Extras. Auch auf den Sitzen und in den Seitentaschen von Fahrzeugen lagert gelegentlich Material.

The Last of Us Part 2: Nützliche Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene

Wenn die Gegner ihre Spürhunde mitbringen, müssen Sie sich zunächst um das Tier ‚kümmern‘ – ansonsten nimmt die Mission oft ein unnötig schnelles Ende. Die Hunde führen ihre Besitzer auf die richtige Spur – da nützt die beste Deckung nichts. Dazu muss man den Hund nicht zwingend aus dem Rennen nehmen, weil dies dazu führen würde, dass der Besitzer samt Umfeld in Alarm versetzt wird. Die bessere Methode: Per Lauschmodus die „Fährte“ des Hundes analysieren – und dann einen Ablenkungs-Flaschenwurf anwenden.

Ob Ellie einen Zaun, ein Fahrzeug oder eine Mauer überwinden kann, ist oft auf den ersten Blick erkennbar: Sind die Objekte mit Pflanzen überwuchert oder mit Stacheldraht versehen, ist hier kein Durchkommen. Analoges gilt für Fensterscheiben: Transparentes Glas lässt sich einschlagen – für Holzverschläge und Metallgitter gilt das nicht.

"The Last of Us Part 2" Tipps: Wer unter Autos und Waggon krabbelt, kann Gegner überrumpeln (Abbildung: Sony Interactive)
„The Last of Us Part 2“ Tipps: Wer unter Autos und Waggon krabbelt, kann Gegner überrumpeln (Abbildung: Sony Interactive)

Seien Sie grundsätzlich sparsam mit der Munition– und schießen Sie nicht mit Kanonen auf Spatzen: Für gewöhnliche Runner reicht auch ein gezielter Pistolenschuss oder ein Messerstich. Sparen Sie sich Explosiv-Waffen und Schrotflinte für die großen Kaliber wie Shambler und Clicker auf.

In einigen Situationen ist es möglich, dass Sie Mutanten und Rebellengruppen gezielt aufeinander hetzen. Machen Sie die Infizierten einfach auf die ‚Opfer‘ aufmerksam – zum Beispiel mit einem gezielt geworfenen Ablenkungs-Ziegelstein.

Welche Fähigkeiten und Schusswaffen-Upgrades Sie in welcher Reihenfolge verbessern, obliegt ganz Ihren Vorlieben und Ihrem Spiel-Stil. Es gibt hier keine „richtige“ oder optimale Strategie, zumal Sie beim ersten Durchspielen ohnehin nur wenige Optionen zur Wahl haben. Tipp: Beim zweiten Durchgang können Sie ein „Neues Spiel+“ starten – dann sind alle Waffen freigeschaltet – dann ist es auch möglich, sämtliche Upgrades zu erreichen, was eine Belohnung in Form einer Trophäe („Waffenmeister“) zur Folge hat.

Der Hintergrund-Soundteppich gibt Hinweise, ob in einer bestimmten Situation mit weiteren Gegnern oder ganzen Gruppen zu rechnen ist. Erst wenn die Musik komplett verstummt, ist die Luft ‚rein‘. Oft gibt die Spielfigur noch einen Hinweis ab („Geschafft!“, „Weiter geht’s“).

Die Lausch-Funktion ist extrem nützlich, gerade in beengten Verhältnissen. Sobald die Option zur Verfügung steht, sollten Sie Gebäude und offenes Gelände oft und gründlich nach Feinden per Schultertaste (R1) „abscannen“.

"The Last of Us Part 2" Tipps: Ein Nahkampf mit diesen Clickern ist üblicherweise aussichtslos (Abbildung: Sony Interactive)
„The Last of Us Part 2“ Tipps: Ein Nahkampf mit diesen Clickern ist üblicherweise aussichtslos (Abbildung: Sony Interactive)

Wer Gegner mit Headshots (Kopfschüssen) erledigt, spart erheblich Munition – denn meist genügt ein einziger Schuss. Die dafür nötige Präzision setzt aber viel Übung und eine ruhige Hand voraus, die sich mit einem Pillen-Upgrade der physischen Fähigkeiten steigern lässt.

Anfangs unterschätzt man gerne den Nutzen von Flaschen und Ziegelsteinen: Tatsächlich sind diese Gegenstände häufig reichlich vorhanden und extrem praktisch – zum Ablenken von Gegnern, aber auch, um Gegner mit einem Treffer für einige Sekunden ins Taumeln und damit aus dem Konzept zu bringen. Das reicht oft, um sich aus einer brenzligen Situation zu befreien oder den ersten Schlag zu landen.

Nahkampfwaffen (Macheten, Baseballschläger etc.) verschleißen: Wenn die Gegenstände nur noch einen oder zwei „Lebenspunkte“ aufweisen, sollten Sie die Waffe schnellstmöglich austauschen, damit Sie beim nächsten Einsatz nicht ’nackt‘ dastehen. Sobald verfügbar, lohnt sich ein Messer-Vorrat – damit lassen sich Infizierte augenblicklich ausschalten.

"The Last of Us Part 2" Tipps: Mit Schalldämpfern und Pfeil-und-Bogen lassen sich Gegner lautlos ausschalten (Abbildung: Sony Interactive)
„The Last of Us Part 2“ Tipps: Mit Schalldämpfern und Pfeil-und-Bogen lassen sich Gegner lautlos ausschalten (Abbildung: Sony Interactive)

Es lohnt sich nahezu immer, die Gegner nacheinander und einzeln aus dem Rennen zu nehmen: Kisten, Wände und hohes Gras bieten hinreichend Anschleich- und Versteckmöglichkeiten. Wer sich auf einen Schusswechsel einlässt, sollte darauf achten, hinreichend Rückzugsmöglichkeiten einzuplanen. Wo das nicht möglich ist, sollten Sie sich so positionieren, dass die Gegner von maximal zwei Seiten angreifen können. Achtung: Mutanten können auch auf Autos und Kisten klettern – für die lästigen Shambler gilt das nicht. Diese Kaliber können Sie daher auch von höhergelegenen Positionen ‚bearbeiten‘.

The Last of Us Part 2: Die besten Tipps und Tricks der Redaktion

Offenes Feuer ist nur dann zu empfehlen, wenn Sie entdeckt wurden – ansonsten ist Schleichen und behutsames Vorgehen vielversprechender. Wagen Sie sich grundsätzlich erst dann aus der Deckung, wenn Sie die Situation solide bewerten können: Wie viele Gegner sind zu erwarten? Welcher Art? Welche Routen laufen sie ab? Wo gibt es Fluchtwege? Wo befinden sich Engstellen? Gibt es eine erhöhte Position (Vorsprung, Treppe)? Sind die Medikits und Bomben vorbereitet? Wurden alle Waffen nachgeladen? Liegen die Waffen griffbereit auf der ‚richtigen‘ Position?

In einigen Situationen ist ein Kampf zweck- und aussichtslos: Dann müssen Sie zwangsläufig die Beine in die Hand nehmen – und sprinten (Schultertaste). Wem die Flucht gelingt und sich dann außerhalb des Sichtfeldes von Gegnern befindet (hinter Mauern und Tresen, geduckt im hohen Gras, in einem Nebenraum, unter Autos), kann sich neu sortieren.

Herzschlagmomente: Aus der Deckung heraus nimmt es TLOU2-Hauptdarstellerin Ellie mit Wachposten auf (Abbildung: Sony Interactive)
Herzschlagmomente: Aus der Deckung heraus nimmt es TLOU2-Hauptdarstellerin Ellie mit Wachposten auf (Abbildung: Sony Interactive)

Zuschaltbare Schalldämpfer sowie Pfeile sind perfekt, um einzelne Gegner ohne großes Aufsehen zu erledigen.

Bombenfallen, Explosivpfeile und Molotow-Cocktails machen kurzen Prozess mit hartnäckigen „Brummern“ und größeren Gegner-Ansammlungen.

Behalten Sie kühlen Kopf im Nahkampf: Insbesondere das Ausweichen per Schultertaste erfordert gutes Timing und viel Training. Mit wildem Herumfuchteln sind Zwischen- und Endgegner nicht zu besiegen – erst recht nicht die gefürchteten Clicker. Prägen Sie sich die Abfolge der Hiebe ein: Wenn Sie den Doppel- oder Dreifach-Hieben ausweichen, können Sie einen Gegenangriff starten.

Bonus-Tipp: Ein zweites Durchspielen („Neues Spiel+“) ist unbedingt zu empfehlen. Warum? Weil viele Zusammenhänge, Begegnungen, Dialoge und Ereignisse bei Kenntnis der Gesamtlage in einem komplett anderen Licht erscheinen oder überhaupt erst Sinn ergeben. Probieren Sie einen höheren Schwierigkeitsgrad aus – oder konzentrieren Sie sich darauf, alle Münzen, Artefakte und Sammelkarten zu finden.

(Beitrag wird laufend aktualisiert und erweitert / Sie haben einen nützlichen Tipp? Nutzen Sie die Kommentar-Funktion oder schicken Sie uns eine Mail)

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