Start Marketing & PR PlayStation Plus: Neue Sony-Preisstruktur gilt ab heute (Update)

PlayStation Plus: Neue Sony-Preisstruktur gilt ab heute (Update)

Das neue PlayStation Plus-Tarifmodell besteht aus drei Säulen (Abbildung: Sony Interactive)
Das neue PlayStation Plus-Tarifmodell besteht aus drei Säulen (Abbildung: Sony Interactive)

Sony Interactive setzt das um, worüber monatelang spekuliert wurde: Der Streaming-Dienst PlayStation Now geht in PlayStation Plus auf.

Update vom 23. Juni 2022 (6 Uhr): Ab heute gilt die neue Preis-Struktur bei PlayStation Plus. Bestandskunden werden entsprechend umgestellt. Der Games-Streaming-Dienst PlayStation Now ist nicht mehr separat buchbar, sondern nur noch Teil der ‚Premium‘-Stufe.


Update vom 17. Juni 2022 (11 Uhr): „Wir sind bereit. Du auch?“ Mit diesen Worten informiert Sony Interactive derzeit die bestehenden PlayStation-Plus-Abonnenten per Mail über die bevorstehende Umstellung mit Wirkung zum 23. Juni – einen Tag später als ursprünglich kommuniziert.

Wichtigste Botschaft: Das reguläre PS-Plus-Abo wird automatisch in den „PlayStation Plus Essential“-Tarif umgewandelt. Gebühren und Zahlungs-Termine bleiben unverändert.

Wer auf PlayStation Plus Extra oder Premium upgraden möchte, zahlt die Differenz zwischen aktuellem und gewünschtem Tarif – natürlich abhängig von der Restlaufzeit des aktuellen Abo.


Update vom 26. April 2022 (16 Uhr): Sony Interactive hat die PlayStation-Plus-Kunden angeschrieben und offiziell über den Start der neuen Preisstruktur zum 22. Juni 2022 informiert.

Wichtigste Botschaft: Es besteht kein Handlungsbedarf – die Umstellung auf ein gleichwertiges PlayStation-Plus-Paket erfolgt automatisch. Insbesondere ändern sich weder Abogebühren noch Zahlungsfrequenz – es sei denn, der Kunde entscheidet sich bewusst für eine höhere Stufe. Ein Upgrade ist jederzeit möglich; Sony berechnet lediglich die Differenz.

Wer bislang das ’normale‘ PlayStation Plus genutzt hat, wird folglich auf PlayStation Plus Essential umgestellt. Falls Sie neben PS Plus auch noch den Streaming-Dienst PlayStation Now abonniert haben, werden Sie unter PlayStation Plus Premium eingestuft. Als Mittelweg bietet sich noch PlayStation Plus Extra an, das den Zugriff auf 400 PS4- und PS5-Spiele ermöglicht, darunter Hits wie Returnal, Spider-Man oder Death Stranding.

Einen Vergleich von Leistungen und Preisen finden Sie in der unten stehenden Übersicht.


Update vom 22. April 2022 (18:30 Uhr): Von „fantastischen Fortschritten bei unseren Einführungsmaßnahmen“ schwärmt PlayStation-Boss Jim Ryan im offiziellen Sony-Blog. Dies führt dazu, dass der Starttermin des künftigen PlayStation Plus-Programms etwas vorverlegt werden kann – zumindest außerhalb Europas.

Während die ersten asiatischen Länder bereits in wenigen Wochen – nämlich am 23. Mai – umgestellt werden, folgt Japan am 1. Juni. Amerika ist ab dem 13. Juni an der Reihe – Europa bildet am 22. Juni den Abschluss.

Die Cloud-Streaming-Funktion, die nur im teuersten Paket (PlayStation Plus Premium) enthalten ist, soll auf osteuropäische Länder ausgeweitet werden.


Update vom 30. März 2022 (12 Uhr): Via E-Mail hat Sony Interactive die PlayStation Plus-Abonnenten über die bevorstehenden Änderungen informiert. Demnach würden Mitgliedschaften automatisch auf ein „gleichwertiges Abonnement“ umgestellt.

Demnach ist davon auszugehen, dass die Kunden zunächst im Tarif ‚PlayStation Plus Essential‘ unterkommen. Dadurch ändert sich zunächst nichts – weder an den Leistungen noch an den Preisen noch an den Zahlungsterminen. Sony Interactive verspricht explizit, dass alle PS-Plus-Vorteile erhalten bleiben.

Änderungen ergeben sich nur dann, wenn sich der Kunde für eine höhere Stufe (Extra, Premium) entscheidet, sobald das neue Modell Mitte des Jahres freigeschaltet wird. In den kommenden Wochen will das Unternehmen außerdem weitere „wichtige neue Funktionen, Inhalte und Optionen“ ankündigen.


Meldung vom 29. März 2022 (14:40 Uhr): Dass sich Sony Interactive nach eigenem Bekunden immer noch an der „Innovations-Speerspitze der Abodienste“ sieht, muss spätestens seit der Neuausrichtung des Xbox Game Pass bezweifelt werden. Zwar war der japanische Konsolenbauer mit Diensten wie PlayStation Plus (Multiplayer + ‚Gratis-Spiele‘) und PlayStation Now (Streaming) tatsächlich recht früh dran – doch seit mehreren Jahren tritt das Portfolio auf der Innovations-Stelle.

Heute bestätigt Sony Interactive offiziell den Umbau des bestehenden Tarifmodells, dessen Umrisse sich bereits seit Monaten abgezeichnet haben: Ab Juni gehen PlayStation Plus und PlayStation Now in einem erweiterten PlayStation Plus-System auf – der Streaming-Dienst wird nicht mehr separat erhältlich sein.

Die drei Tarifstufen von PlayStation Plus ab Juni 2022 im Überblick (Stand: 29. März 2022)
Die drei Tarifstufen von PlayStation Plus ab Juni 2022 im Überblick (Stand: 29. März 2022)

Das ’neue‘ Modell besteht aus drei Säulen mit unterschiedlichen Leistungen und Preisen:

PlayStation Plus Essential

Entspricht im Grunde dem jetzigen PS-Plus-Modell – inklusive zwei gratis herunterladbaren Spielen pro Monat, Rabatten, Cloud-Spielstände und Online-Multiplayer. Für die rund 48 Millionen bestehenden PlayStation Plus-Abonnenten ändert sich dadurch nichts – auch nicht am Preis von 8,99 (Monat), 24,99 € (Quartal) und € 59,99 € (Jahr).

PlayStation Plus Extra

Umfasst alle Essential-Leistungen – plus den Zugriff auf bis zu 400 herunterladbare PS4- und PS5-Games, darunter Blockbuster der hauseigenen PlayStation Studios und von Dritt-Publishern. Zum Sortiment gehören zum Beispiel Death Stranding, God of War, Returnal, Marvel’s Spider-Man: Miles Morales und Mortal Kombat 11. Preise: 13,99 € (Monat), 39,99 € (Quartal), 99,99 € (Jahr).

PlayStation Plus Premium

Umfasst alle Leistungen von Essential und Extra – sowie 340 weitere Spiele, darunter PS3-Games via Streaming sowie Klassiker aus der PS-, PS2- und PSP-Ära. Zum Sortiment gehört außerdem Cloud-Streaming für ausgewählte PS4-Spiele, wie man es bereits von PlayStation Now kennt. Außerdem will Sony Interactive zeitlich limitierte Demo-Versionen anbieten. Preise: 16,99 € (Monat), 49,99 € (Quartal), 119,99 € (Jahr).

Wer schon jetzt PlayStation Now nutzt, kann bis zum Ende der gebuchten Laufzeit das Plus Premium-Paket ohne Mehrkosten nutzen.

Sony-Interactive-Chef Jim Ryan spricht von einer „massiven Evolution für PlayStation Plus“. Das neue Modell wird ab Juni zunächst in Asien starten, gefolgt von den USA und Kanada sowie Europa. Bereits zur Jahresmitte 2022 soll der Umbau weitgehend abgeschlossen sein.

Hauptunterschied zum Xbox Game Pass Ultimate für monatlich 12,99 € bleibt das Microsoft-Versprechen, dass konzerneigene Neuheiten wie Halo Infinite, Forza Horizon 5 oder Starfield (erscheint im November) am Tag 1 im Abopreis inklusive sind – also im Grunde das Netflix-Modell. Sony Interactive berechnet für Eigenproduktionen weiterhin 70 bis 80 € – in der PlayStation-Plus-Flatrate sind lediglich Bestandstitel inklusive.

Dennoch: Für Vielspieler dürfte sich mindestens der PlayStation Plus Extra-Tarif rechnen, denn PS5-Games wie Returnal oder Marvel’s Spider-Man: Miles Morales kosten auf dem freien Markt mindestens 40 bis 50 € aufwärts. Wer sich nur zwei solcher Spiele pro Jahr gönnt, hat den Preis für das Abo bereits amortisiert. Zumal PlayStation Plus für den Online-Multiplayer-Modus von FIFA, Call of Duty & Co. ohnehin obligatorisch bleibt.

11 Kommentare

  1. Also gegen den Gamepass von Microsoft ist das so eine schwache Aktion und lohnt sich auf keinen Fall. Die Preise scheinen mir auch total übertrieben, wenn man bedenkt das überhaupt keine Neuheiten inkludiert sind! Da ist MS echt unschlagbar. Für 13 € im Monat bekommt man da alles inklusive.

    • Bei Jahresabrechnung liegt PS Plus bei 10 € pro Monat – das ist nicht völlig verkehrt. Zumal die Angebote ohnehin nur wenig vergleichbar sind: Wer Gran Turismo 7 spielen will, kommt mit dem Game Pass nicht weit.

  2. Mal kurz überlegen…
    Netflix aufgerundet n 20er, mucke streamen nen 10er, alternative Serienanbieter wie D+ oder anime Gedönse nochmal jeweils n 10er…
    Sagen wir mal „nur“ das zweite Paket mit 14
    Joa dann is man bald bei 70-80 oder mehr pro Monat -_-
    Das ist doch langsam nur noch lächerlich.
    Ich hab schon kein nerv mir ständig zu überlegen was hat sich jetzt gelohnt und was nicht. Egal ob „teuer“ oder nicht, ich will nix blechen, dass ich gar nicht nutze. Zahl ich monatlich ist in der Regel der Preis deutlich schlechter (kp ob jemand ernsthaft ps+ für den höchsten Preis über den store holt) oder ich muss ein Jahr voraus „kalkulieren“ – lästig halt und es geht um meine Freizeit

    • Es ist in der Regel auch einfach Quatsch, alle diese Dienste gleichzeitig aktiv zu haben. Wenn man gerade eine Serie auf D+ schaut, kann man sich durchaus mal die zwei Minuten nehmen, Netflix und was weiß ich welchen Anime-Anbieter für den Monat zu deaktivieren und schon blecht man eben nicht für irgendwas was man nicht nutzt.
      120 € im Jahr finde ich nicht zu teuer, wenn ich dafür vielleicht zwei bis drei 70-€-Titel nicht kaufe. Ob sich das wirklich lohnt, hängt letztendlich aber natürlich davon ab, welche Spiele am Ende in dem Angebot enthalten sind und wie sehr man einen neuen Titel eventuell dann doch direkt spielen will.

      • Als Familie ist das dann etwas völlig anderes. Kind guckt Disney, Netflix und Prime, meine Frau spielt Switch Online und guckt Netflix und Disney, ich brauche PS+, gucke Netflix und Prime ist Pflicht wegen Versandkosten. Spotify nutzen wir alle, auf dem Weg zur Arbeit auch getrennt voneinander, also ein Family Account – sobald es einen HiFi-Tarif gibt diesen. Ich kann nicht einfach einen der Services deabonnieren, da jeder davon täglich genutzt wird. Der einzige verzichtbare Service wäre der ARD und ZDF Rundfunkbeitrag – das guckt, hört und nutzt hier wirklich niemand, ist aber von allen Abos monatlich das teuerste.

        • Dann bleibt noch die Frage, was monatlich im Schnitt für neue Playstation-Spiele bezahlt wird. Wenn PS Plus sowieso schon da ist, kämen mit dem größten Upgrade 5€/Monat dazu und der Kauf neuer Spiele würde ggf. entfallen.
          Wie gesagt, ob sich das für einen individuell lohnt, hängt letztendlich von der konkreten Spielauswahl ab und davon, wie sehr man die „großen“ Titel wirklich zum Start spielen möchte.

  3. Für mich ein gutes und logisches Angebot, dass nicht
    unbedingt den Core-Gamer abholt aber gegenüber dem GamePass
    aufholt. Day One Spieler haben eine ganz andere Erwartung.
    Ich finde es gut.

  4. Es sind 400 Spiele und nicht bis zu…. Im letzten Absatz sprecht ihr von returnal und spider man, welche noch weit über 40 Euro kosten sollen… Auch das ist falsch. Mich würde auch mal interessieren, was das für euch für ein anreiz sein soll für vielspieler? Erstens haben vielspieler die Titel schon durch bevor sie ins Modell kommen und 2tens frag ich mich, wenn ihr returnal und spider mal vorweg nehmt, was bleibt dann noch übrig, was nicht sowieso schon für nen Zehner erhältlich ist….. Das einzige was interessant wäre, sind die ps1-3 Spiele, sofern mal gescheite Auswahl da ist. Bei now war es ja wohl ein Witz… Ich sehe mich ganz klar bei dem Standard Modell….. Leider

    • Sony spricht von „bis zu 400 Spielen“. Returnal und Spider-Man liegen im Schnitt über dieser Schwelle. Dass man die Spiele bei Aktionen oder bei Key-Händlern auch günstiger bekommt, ist eine andere Sache.

  5. 100€ im Jahr sind immernoch günstiger als 150 aufgerundet für xbox

    Selbst die 120 würde ich mir schmecken lassen
    Dafür fehlt nur noch die Konsole

    Ea play reinpacken wie es Microsoft hat und ab geht die wilde Zockersause

    • Das ist nicht ganz korrekt.
      Ich bekomme 3 Monate Game Pass ultimate für 31€ auf Dundle.
      Das macht 124€ im Jahr.
      Damit fahre ich und andere wesentlich besser.
      Und selbst wenn es 150€ sind, day one exklusive etc.

      Sony hat hier wirklich ein sehr schwaches Angebot auf die Beine gestellt.

Comments are closed.