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Dune Online-Rollenspiel: Nukklear kooperiert mit Funcom

Das Hannoveraner Studio Nukklear arbeitet mit Funcom am Online-Rollenspiel Dune (Abbildung: Nukklear)
Das Hannoveraner Studio Nukklear arbeitet mit Funcom am Online-Rollenspiel Dune (Abbildung: Nukklear)

Nukklear macht es offiziell: Das Hannoveraner Studio arbeitet gemeinsam mit Funcom an einem Online-Rollenspiel im Dune-Universum.

Allein in Deutschland haben seit September knapp 1,8 Millionen Kinogänger das Science-Fiction-Epos Dune gesehen – nach dem neuesten Bond und Fast & Furious 9 der dritterfolgreichste Film des Jahres. Regisseur Denis Villeneuve hat die Herausforderung angenommen, den als unverfilmbar geltenden Wüstenplanet-Roman von Frank Herbert umzusetzen. In Haupt- und Nebenrollen: Timothee Chamalet, Rebecca Ferguson, Oscar Isaac, Javier Bardiem und Jason Momoa, unter anderem.

Das dazugehörige Open-World-Online-Rollenspiel ist seit 2019 bei der norwegischen Tencent-Beteiligung Funcom (Conan Exiles) in Entwicklung. Heute wurde nun bekannt, dass das Studio Nukklear mit Sitz in Hannover an der Entwicklung des Projekts beteiligt ist und sich unter anderem den Dune-typischen Fluggeräten (Transport-Helis, Ornithopter) und Spice-Erntemaschinen widmen wird. Zuletzt hat Nukklear an heimischen Produktionen wie Destroy All Humans (Black Forest Games, Offenburg) und Everspace (Rockfish Games, Hamburg) mitgewirkt.

Erste Indizien lieferte die heute veröffentlichte Fördermaßnahme des Bundes: Das Verkehrsministerium investiert mehr als 1,6 Millionen Euro in die Entwicklung des Spiels, dessen Fertigstellung für 2023 geplant ist. Der Scheck zählt zu den zehn höchsten Summen, die das Ministerium seit Start der bundesdeutschen Games-Förderung im September 2020 bewilligt hat.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir Dune gemeinsam mit Funcom einer neuen Zielgruppe näher bringen können“, erklärt Nukklear-Chef Kirk Lenke. „In den vergangenen Jahren haben wir an vielen Projekten mitgewirkt, aber Dune ist mit Abstand das bisher größte. Unser Team freut sich auf die Herausforderung und wird all seine Erfahrung einbringen.“

„Das Dune Open-World Survial-Spiel ist das ambitionierteste Projekt, das wir bei Funcom jemals angegangen sind“, weiß Funcom-Vorstand Rui Casais. „Es ist ein absolutes Muss, dass wir talentierte und zuverlässige Partner an unserer Seite haben. Nukklear bietet genau das. Wir profitieren insbesondere von deren Erfahrung mit Blick auf Ingame-Fahr- und Flugzeuge, aber wir schätzen ganz generell ihre Arbeit als kreative Spiele-Entwickler.“

 

5 Kommentare

  1. Sind diese Förderungen eigentlich ein zinsloses Darlehen, oder einfach geschenktes Geld, aka Subventionen?

    • Unterschiedlich. Bei den Fördertöpfen der Bundesländer handelt es sich idR um bedingt rückzahlbare Darlehen – d. h. im Erfolgsfall muss das Geld zurückbezahlt werden.

      Bei der Bundesförderung von jährlich 50 Mio. € dürfen die Studios das Geld behalten – egal, wie viele Menschen das fertige Spiel spielen oder kaufen.

  2. Wen ich den Entwicklernamen ‚Failcom‘ schon hoere schwillt mir der Kamm. Nach der Age of Conan Pleite gab es zwar ein Bauernopfer und warscheinlich dachten die Entscheidungstraeger das damit alles erledigt ist ,aber ich habe die absolute Unfaehigkeit des Studios nicht vergessen. Ein unfertiges Spiel auf den Markt zu bringen schaffen auch andere grosse Studios (Fallout 76/New World) ,aber wie Failcom Monatelang dem dupen und cheaten zuzuschaun und untaetig zu bleiben ,sucht seinesgleichen.
    Ich zumindestens ,werde ein Spiel von denen ,nie auch nur mit der Kneifzange anfassen.

  3. Warum fördert Deutschland ein norwegisches Spiel!? Wie viel Aktien genau hat denn Nukklear an diesem Projekt? Doch keine 10% würde ich tippen.

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