Start Marketing & PR Games und Erinnerungskultur: Start der Spiele-Datenbank

Games und Erinnerungskultur: Start der Spiele-Datenbank

Die Spiele-Datenbank 'Games und Erinnerungskultur' ist ab sofort freigeschaltet (Abbildung: Stiftung Digitale Spielekultur)
Die Spiele-Datenbank 'Games und Erinnerungskultur' ist ab sofort freigeschaltet (Abbildung: Stiftung Digitale Spielekultur)

Kalter Krieg, NS-Zeit, 18. Jahrhundert: Die Stiftung Digitale Spielekultur schaltet eine Datenbank mit Spielen von besonderer erinnerungskultureller Relevanz frei.

Zum Abschluss der heute ausgerichteten Online-Konferenz „Erinnern mit Games“ gibt es ‚one more thing‘ vonseiten der Berliner Stiftung Digitale Spielekultur: Geschichtswissenschaftler haben eine Datenbank mit empfehlenswerten Games zusammengestellt, die historische Ereignisse oder Schauplätze der deutschen Geschichte besonders eindrücklich darstellen und einordnen.

Diese Datenbank umfasst zum Start 23 Titel und soll künftig regelmäßig erweitert und aktualisiert werden. Neben naheliegenden Titeln wie Through the Darkest of Times, Curious Expedition, Spec Ops: The Line, This War of Mine oder Anno 1800 sind auch Konsolen-Blockbuster wie Call of Duty WWII oder Battlefield 1 verzeichnet. Die Auswahl liegt bei den Mitgliedern des Arbeitskreises Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele.

Die Games lassen sich nach Ära (Industrialisierung, 20. Jahrhundert, Nachkriegszeit etc.), Kosten, Plattformen und USK-Altersfreigabe filtern. Auf diese Weise finden beispielsweise Pädagogen schnell geeignete Games für den Schulunterricht. In den Steckbriefen gibt es neben einer ausführlichen Beschreibung hilfreiche Hinweise zum erwarteten Zeitaufwand und zur Komplexität sowie zu möglichen Einsatzmöglichkeiten.

„Ich bedanke mich herzlich bei allen Speaker*innen und Besucher*innen, die sich auf der Fachkonferenz in den Dialog zwischen Games- und Erinnerungskultur miteingebracht haben“, erklärt Çiğdem Uzunoğlu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur. „Mit unserer neuen Online-Datenbank ‚Games und Erinnerungskultur‘ wollen wir dieses Zusammenspiel weiter verstetigen und allen Interessierten eine Anlaufstelle bieten, die fortwährend über die Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen digitaler Spiele- und Erinnerungskultur informiert.“