Start Marketing & PR Anstoss 2022: Kickstarter-Kampagne endet mit fast 250.000 Euro (Update)

Anstoss 2022: Kickstarter-Kampagne endet mit fast 250.000 Euro (Update)

Die Kickstarter-Kampagne zum Fußballmanager
Die Kickstarter-Kampagne zum Fußballmanager "Anstoss 2022" läuft bis Mitte August (Abbildung: Kalypso Media)

Eine legendäre Spielereihe made in Germany erfährt eine Neuauflage: Kalypso Media lässt den Fußballmanager „Anstoss 2022“ entwickeln.

Update vom 22. August 2020: Gerade einmal um 3.500 Euro wurde das Maximalziel von 250.000 Euro verpasst: Am Ende standen exakt 246.496 Euro auf der Kickstarter-Anzeige-Tafel, beigesteuert von 3.888 Unterstützern. Damit gilt „Anstoss 2022“ als eine der erfolgreichsten Crowdfunding-Kampagnen eines deutschen Studios oder Publishers.

Die Auslieferung des Spiels ist für Mitte 2021 geplant.

Update vom 19. August 2020: Wenige Stunden vor Ende der bereits durchfinanzierten „Anstoss 2022“-Crowdfunding-Kampagne liegt der Pegelstand bei fast 200.000 Euro – vier von fünf ‚Stretchgoals‘ sind damit erreicht. Falls bis kommenden Samstag (22. August, 14:19 Uhr) weitere 50.000 Euro hinzukommen, wollen die Entwickler zusätzlich einen Online-Multiplayer-Modus integrieren.

Update vom 29. Juli 2020: Mit über 100.000 Euro von mehr als 1.500 Unterstützern hat „Anstoss 2022“ die entscheidende Hürde genommen: Das Crowdfunding-Finanzierungsziel ist damit erreicht – jeder weitere Euro ist also Zugabe und erhöht den Funktionsumfang. Nächste Stufen: Nationalmannschaft (120.000 Euro), Halbzeitansprachen (135.000 Euro) und Büro-Ansicht (150.000 Euro).

Update vom 24. Juli 2020: Keine 24 Stunden nach dem Start der Crowdfunding-Kampagne via Kickstarter ist die Hälfte der veranschlagten Summe bereits erreicht: Fast 800 Unterstützer haben über 55.000 Euro zur Finanzierung von „Anstoss 2022“ beigetragen. Das Kickstarter-Programm läuft bis 22. August 2020.

Update vom 23. Juli 2020: „Wieso wir eine Kickstarter-Kampagne starten“ – so ist der Beitrag im Unternehmens-Blog von Kalypso-Media-Chef Simon Hellwig überschrieben. Darin räumt er ein, dass der Publisher mehrere Jahre nach einem passenden Entwickler für „Anstoss 2022“ gefahndet habe – zwei Prototypen seien eingestellt worden.

Als Begründung für die Crowdfunding-Komponente führt Hellwig an, dass es sich im Falle von „Anstoß“ – anders als bei „Tropico“ oder „Sudden Strike“ – um eine ‚deutsche‘ Marke handelt. Die Spiele müssten sich daher hauptsächlich aus Einnahmen im deutschsprachigen Raum refinanzieren – umso wichtiger sei die Einbeziehung der Community. „Die Erwartungshaltung ist riesig“, stellt Hellwig fest.

Das Minimalziel der heute startenden Kickstarter-Kampagne sei mit 100.000 Euro bewusst niedrig angesetzt. Bei Erreichen bestimmter Stufen („Stretch Goals“) werden weitere Funktionen hinzugefügt, etwa Halbzeitansprachen oder ein Mehrspielermodus.

Die ‚Backer‘ haben die Wahl zwischen mehreren Paketen: Ab einem Beitrag von 35 Euro („Supporter“) ist die digitale Vollversion des Spiels inklusive – ab 50 Euro („Ultra“) bekommt der Fan zusätzlich Zugang zum Discord-Server und zu einer Vorabversion. Das größte Paket („Anstoss V.I.P.“) enthält eine Sammlerbox, einen Eintrag in der virtuellen Sponsorentafel des Spiels und zwei Tickets für ein Champions-League-Finale.

Als Veröffentlichungs-Zeitraum für die PC-Version von „Anstoss 2022“ ist frühestens der Juni 2021 vorgesehen – eine Konsolen-Fassung soll es vorerst nicht geben. Produziert wird die Fußballmanagement-Simulation vom Magdeburger Studio 2tainment.

Update vom 16. Juli 2020: Die „aktive Beteiligung“ der Anstoss-Fans ist eines der Ziele der Kickstarter-Kampagne für „Anstoss 2022“: Ab Donnerstag kommender Woche (23. Juli 2020) können sich „Backer“ an der Vorfinanzierung des Projekts beteiligen.

Kickstarter-typisch wird es gestaffelte Euro-Zwischenziele („Stretchgoals“) geben, bei deren Erreichen zusätzliche Inhalte und Funktionen freigeschaltet werden. Teil des Crowdfunding-Projekts ist eine Beta-Version.

Meldung vom 1. Juli 2020: Alles ist wieder da – das Maskottchen Pallino, der Datenbank-Editor, ganz wie früher: Mit „Anstoss 2022“ entsteht eine neuzeitliche Auflage jener Fußballmanagement-Simulation, die in den 90er und 2000er Jahren gemeinsam mit der „Bundesliga Manager“-Serie ein ganzes Genre begründete.

Weil „Anstoss“ (nur echt mit Doppel-S) – anders als die Konkurrenz – nicht über eine Bundesliga-Lizenz verfügte, musste die Serie einst mit anderen Qualitäten punkten – allem voran Spielwitz und Spieltiefe.

Die „Anstoss“-Markenrechte liegen seit 2015 beim Wormser Publisher Kalypso Media, der „Anstoss 2022″ vom Magdeburger Studio 2tainment entwickeln lässt. Geplante Veröffentlichung: Anfang 2021.

„Als Fußball- und Simulationsfan geht für mich mit der Ankündigung von ‚Anstoss 2022‘ ein lang gehegter Traum in Erfüllung“, schwärmt Kalypso-Gründer Simon Hellwig. „Wir haben sehr lange nach einem geeigneten Entwickler für die ‚Anstoss‘-Lizenz gesucht und in 2tainment den richtigen Partner gefunden, um dieses Herzensprojekt umzusetzen.“

Auch wenn „Anstoss“ oft als ‚deutsches Thema‘ gesehen werde, ist Hellwig davon überzeugt, auch in anderen Fußball-begeisterten Märkten mit dem typischen „Ein-Nachmittag-Eine-Saison-Gameplay-Loop“ punkten zu können.

Anstoss 2022: Ab dem 23. Juli startet die Kickstarter-Kampagne (Abbildung: Kalypso Media)
Anstoss 2022: Ab dem 23. Juli startet die Kickstarter-Kampagne (Abbildung: Kalypso Media)

Nachfrage nach Fußballmanagern ist zweifellos vorhanden: SEGA vertreibt mit dem „Football Manager“ den marktführenden Vertreter, entwickelt von Sports Interactive. Jahr für Jahr setzt SEGA eine siebenstellige Stückzahl der hochkomplexen Simulation ab.

2tainment-Geschäftsführer Stefan Weyl freut sich, den Fans das „Original-Anstoss-Gefühl“ zurückgeben zu können: „Ein modernes Anstoss, das dem heutigen Fußball Rechnung trägt, aber gleichzeitig ein echtes ‚Anstoss‘ bleibt – das ist unser Ziel“, verspricht Weyl. „Es geht in ‚Anstoss 2022‘ darum, gleichermaßen Spieltiefe sowie Realismus zu bieten, und sich dabei auf die wirklich wesentlichen Aufgaben eines Managers zu konzentrieren. Wir wollen das alte Gefühl von ‚Deine Mannschaft – Dein Verein und Dein Erfolg‘ wieder zurück auf die Bildschirme bringen.“

Weyl hat mit „Torchance 2017“ („Club Manager 2017“) bereits einen Fußballmanager im Sortiment.

Die geistigen „Anstoss“-Väter sind derweil mit der Entwicklung ihrer ganz eigenen Interpretation beschäftigt: Im Cologne Game Haus – vis-à-vis des Gamescom-Geländes – arbeiten Gerald Köhler und Rolf Langenberg mit ihrem Startup Winning Streak Games seit 2018 an einem eigenen Fußballmanager.

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