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Gamescom 2026: Köln lässt Hohenzollernbrücke leuchten

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Dieser Gamescom-Foto-Spot befindet sich am rechtsrheinischen Ufer der Hohenzollernbrücke, die die Altstadt samt Dom mit dem Stadtteil Deutz verbindet.
Dieser Gamescom-Foto-Spot befindet sich am rechtsrheinischen Ufer der Hohenzollernbrücke, die die Altstadt samt Dom mit dem Stadtteil Deutz verbindet.

Die Gamescom 2026 lässt Köln leuchten – die Stadt knipst dazu passend die Festbeleuchtung an.

Neuer Aussteller-Rekord, Messe-Hallen und Hotels ausgebucht, auf den Messeständen wird letzte Hand angelegt: Köln ist bereit für die Gamescom 2026, die offiziell am Mittwoch (26. August) startet.

Doch der Betrieb auf dem Koelnmesse-Gelände hat längst begonnen: Am Montag und Dienstag treffen sich Spiele-Entwickler, Publisher und Investoren zur Entwicklerkonferenz Gamescom Dev. Am Dienstagabend (25.8.) steigt die Eröffnungs-Show Opening Night Live (ONL).

Für die viertgrößte Stadt Deutschland ist die Gamescom nicht nur internationales Aushängeschild, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, von dem neben der Koelnmesse auch Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleister profitieren.

Gamescom 2026: Köln lässt Hohenzollernbrücke leuchten

Dass der Gamescom-Zirkus in der Stadt ist, lässt sich unter anderem an der Beflaggung von Brücken und Gebäuden und an Plakatwand-Werbung besichtigen. Köln nimmt außerdem viel Geld in die Hand, um etwa die kostenlosen Open-Air-Konzerte des Gamescom City Festival am Wochenende (Samstag und Sonntag) zu ermöglichen.

Der Zuschuss beträgt 350.000 € – bei mehr als 350.000 erwarteten Gamescom Besuchern also umgerechnet 1 € pro Teilnehmer. Gleichwohl profitieren natürlich alle Kölner, Gäste sowie Touristen vom Angebot am Hohenzollernring.

Zusätzlich wird die berühmte Hohenzollernbrücke zwischen Dom und Deutz bei Einbruch der Dunkelheit in den Farben der Gamescom illuminiert. Köln beteiligt sich an den Kosten mit 50.000 €. Die Brücke wird am Mittwoch und  Freitag bis Mitternacht beleuchtet – am Donnerstag (Tag der Ausstellerparty) bleiben die Lichter bis 1 Uhr morgens an, am Samstag nur bis 23 Uhr.

Die finanziellen Zusagen von Stadt Köln und Land NRW waren Teil eines Gesamtpakets, das im Frühjahr 2025 zu einer langfristigen Vertragsverlängerung mit dem Branchenverband Game geführt hat.

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD): „Köln ist eines der wichtigsten Zentren des Gamings weltweit. Über die Gamescom hinaus ist unsere Stadt attraktiv für junge Unternehmen aus wachsenden Branchen wie dem E-Sport. Mit unserer Unterstützung wollen wir dafür Sorge tragen, dass die vielen Facetten der Gamescom für die Kölnerinnen und Kölner erlebbar werden und die Messe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt bleibt.“

Burmester wird die Gamescom erst zur Halbzeit – nämlich am Freitag (28.8.) – zusammen mit Koelnmesse-Chef Gerald Böse besuchen. Der Kölner OB gehört zu den mehr als 500 Politikern, die in diesem Jahr zur Gamescom erwartet werden – allen voran Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

In Köln haben mehrere Publisher und Studios ihren Sitz, darunter Electronic Arts, Bright Future und viele Indie-Entwickler. Einen Überblick über die Rolle der Games-Branche in Nordrhein-Westfalen liefern diese Analyse und diese Kolumne.

Alle Informationen rund um die Gamescom 2026 (Tickets, Aussteller, Spiele, Öffnungszeiten, Hallenplan, Events, Anreise per Auto oder Bahn etc.) finden Sie bei GamesWirtschaft.

In Köln und Düsseldorf befinden sich die größten Games-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen 2026 (Stand: 13.8.26)
In Köln und Düsseldorf befinden sich die größten Games-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen 2026 (Stand: 13.8.26)

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