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Gamescom 2026: Außer Kontrolle (Kommentar)

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Aussteller und Besucher sorgen sich um die Sicherheit auf dem Gamescom-Gelände.
Aussteller und Besucher sorgen sich um die Sicherheit auf dem Gamescom-Gelände.

Laxe Kontrollen, Diebstähle, überforderte Security: Die Gamescom muss aufpassen, dass sie nicht Opfer des eigenen Erfolgs wird.

Ein Kommentar von Petra Fröhlich

Wer Ryan Laley bis vor wenigen Tagen nicht kannte, kennt ihn jetzt: In einem hoch-emotionalen Video berichtet der Solo-Entwickler, dass ihm über Nacht die Laptops aus der Business Area der Gamescom geklaut wurden.

Was folgte, war eine Welle der Anteilnahme. Andere Indies, Hardware-Hersteller und Aussteller wie CD Projekt Red boten dem Briten umgehend ihre Hilfe an.

Im Nachgang wurden weitere Fälle bekannt – die Koelnmesse sah sich daher zu einem Statement veranlasst: Man nehme die Vorfälle ernst und verstehe den Frust der Aussteller. Im selben Atemzug verweist die Konzernzentrale darauf, dass ja auf eigene Rechnung Standwachen gebucht und Versicherungen abgeschlossen werden könnten – alles nachzulesen in den Regularien.

Dieser Lifehack mag inhaltlich korrekt und juristisch wasserdicht sein, sendet aber auch eine unangenehme „Naja, dumm gelaufen – selber schuld“-Botschaft. Im Angelsächsischen gibt es dafür den Fachbegriff ‚Tone Deaf‘.

Die internationalen Reaktionen: nicht weniger als verheerend. Mein The Verge-Kollege Tom Warren fasste es folgendermaßen zusammen: „What an utterly shit response“ – und bekam dafür 4.000 Likes.

Wo die Koelnmesse richtig liegt: Dass bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung mal was weg kommt oder kaputt geht, wird sich nie verhindern lassen. Was sich aber verhindern lässt, ist der Deal-with-it-Umgang damit. Der jetzige PR-GAU wird noch jahrelang nachhallen.

Der Vorfall steht stellvertretend für ganz viele unschöne Vorkommnisse, die sich inzwischen angesammelt haben – und die den Eindruck verstärken, dass Aussteller und Besucher zu oft allein gelassen werden.

Gerade Laleys Gamescom-Erlebnis wird und darf niemanden überraschen: Jeder kennt aus eigener Anschauung jene Situationen, wo etwa im Business-Bereich Menschen herumlungern, die dort erkennbar nichts zu suchen haben.

Doch das Problem beginnt noch deutlich früher, nämlich bei den Eingangs-‚Kontrollen‘. Die Hightech-Detektoren haben dem Vernehmen nach eine extrem hohe Trefferquote – doch dass Besucher, Taschen und Rucksäcke einfach durchgewunken werden, trägt nicht gerade zu einem subjektiven Sicherheits-Gefühl bei.

Meine Zugangskontrollen-Quote in diesem Jahr: 1 flüchtiger Taschen-Blick in 6 Gamescom-Tagen – die Rundgänge mit Vizekanzler, Ministerpräsident und Bundespräsident schon eingerechnet.

Dass bei 16 Vor-Ort-Ausgaben seit 2009 nie Nennenswertes passiert ist (mal abgesehen von Influencer-Backpfeifen), mag also tatsächlich auf das ausgeklügelte Sicherheitskonzept zurückzuführen sein. Oder halt einfach: janz viel Glück.

Damit einher geht: Je größer der Andrang, desto kürzer die Zündschnur des Security-Personals. Auf der Gamescom gibt es sie in drei Geschmacksrichtungen:

  • diejenigen, die ihren Job ernst nehmen, sich als Teil des Gastgebers verstehen, selbst im allergrößten Stress freundlich bleiben, die Wörtchen „Bitte“ und „Danke“ im Vokabular haben, einen „Guten Morgen“ und „Viel Spaß“ wünschen – von Herzen danke dafür!
  • dann diejenigen, die wahlweise desinteressiert und gelangweilt ihr Pensum abspulen und einfach nur hoffen, dass der Tag möglichst schnell rumgeht
  • und schließlich jene, die sich ihrer Privilegien sehr bewusst sind – und das auch jedem unaufgefordert zum Ausdruck bringen. Laut, aggressiv, mit der Tendenz zur Übergriffigkeit.

Mein persönlicher Cringe-Moment entstand entlang des ansonsten hervorragend vorbereiteten und organisierten Steinmeier-Rundgangs.

Wir Fotografen und Medienvertreter wurden jeweils vorab zur jeweils nächsten Station gebracht, um uns dort zu postieren. Den Weg dorthin räumte die Security frei – und zwar buchstäblich. Alles und jedes, was im Weg stand, wurde vorwarnungslos weggeschubst oder anderweitig körperlich angegangen – inklusive Kindern, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort standen. Ehrlich: Ich weiß nicht, ob ich es als betroffener Ticket-Vollzahler bei einem „Sachma, geht’s noch?!?“ belassen hätte.

Mehr noch: Weil wir einem weithin sichtbaren Schild mit der Aufschrift ‚Press Tour‘ folgten, mussten die umstehenden Besucher zwangsläufig davon ausgehen, dass wegen uns Presse-Fuzzis so ein Gewese gemacht wird – als wären wir ein 4.000-Follower-TikToker oder so. Wie gesagt: cringe. Ich hab mich im Nachhinein geärgert, meinen Unmut nicht direkt vor Ort zu formulieren – hiermit nachgeholt.

Man muss es leider so klar sagen: Die Gamescom-Security ist in viel zu vielen Fällen entweder überfordert oder nicht hinreichend gebrieft oder beides. Dieses Personal trifft dann auf Rolltreppen, die nicht funktionieren. Wegweiser, die ins Nichts führen. Auf anlasslos abgesperrte Zu- und Ausgänge. Heruntergelassene Rolltore. Auf Einbahnstraßen und Umleitungen übers Außengelände. Auf internationale Gäste, die sich wundern, warum ihr Gegenüber so gut wie kein Englisch versteht – ein Witz mit Blick auf den Auslandsanteil des weltgrößten Games-Events.

In der Gesamtschau entsteht das unangenehme Gefühl, dass schlichtweg an der falschen Stelle gespart wird. Dass es sich bei den Sicherheits-Teams um externe Firmen handelt, ist in diesem Zusammenhang ein kleines bisschen egal. Die Verantwortung tragen jene, die Ausstellungsflächen und Tickets verkaufen und für die „Aufenthaltsqualität“ zuständig sind – also Verband und Koelnmesse.

Meine Erwartung lautet daher, dass das Feedback seriös aufgearbeitet und die richtigen Schlüsse gezogen werden – gerade mit Blick auf eine noch größere Gamescom ab 2027. Der Austausch der Security-Dienstleister wäre ein erster Schritt.

20 Kommentare

  1. Die Sicherheitskontrollen bei der Gamescom waren schon immer so ein Thema. Ich habe das immer so erlebt, das man dort schnell durchgewunken wurde bzw. nur sehr oberflächlich in die Taschen, Rucksäcke etc. geschaut wurde. Besonders morgens um 09:00 Uhr wenn die Messe aufmacht. Aber auch Nachmittags gegen 16:00 wenn dann die Leute mit den Abendtickets kamen war es ähnlich.

    Das das ganze halt ein großes Event mit über 300.000 Besuchern ist, ist klar. Aber da sollte man trotzdem einen Mindeststandart bei den Kontrollen haben. Es entsteht der Eindruck, das man halt große Staus vermeiden will wenn die Besucherströme kommen. Aber da müsste man einfach mehr Kapazitäten für die Kontrollen einplanen. Fande das waren halt immer recht wenig „Stationen“ für den Kontrollen wenn man das mal mit der Personenzahl vergleicht. Am Ende bräuchte man dann mehr Mitarbeiter und das wäre wieder teurer, denke da liegt der Grund.

    Zum Thema Security generell, da muss man zwischen den verschiedenen Securitys unterscheiden. Da gibt es einerseits ein paar Firmen welche von der Kölnmesse beauftragt werden die dann in den Hallen sowie auf dem gesamten Gelände die Besucherströme „regeln“ sollen. Dann gibts nochmal Security an größeren Ständen, die sind dann aber vom Standbetreiber.
    Fande die Security Firmen welche von der Messe beauftragt werden machen jetzt nicht so einen professionellen Eindruck. Einige Mitarbeiter waren sehr jung und wirkten unerfahren bzw. überfordert. Dann gabs noch so „Macho-Typen“ die da mit ihren Security-Poloshirts rumstolziert sind aber auch nicht wirklich professionell waren. Das sah man schon an der „Dienstkleidung“ wenn man das überhaupt so nennen darf. Außer dem Poloshirts war da nichts einheitlich. Die Mitarbeiter hatten da verschiedene Hosen an, halt ganz normale Jeans usw. Zum Teil hatten die auch nur Warnwesten an.

    Was soll man da von so einer Security-Firma denken, wenn die noch nicht mal einheitliche Kleidung haben? Das ist einfach unprofessionell keine Ahnung wie gut die Mitarbeiter da im Vorfeld geschult werden aber wenn der Arbeitgeber da noch nicht mal richtige Arbeitskleidung außer Poloshirts und/oder Warnwesten bereitstellt möchte ich nicht wissen wie da die Einweisung aussieht. Zummindest für mich gab das nicht wirklich ein Gefühl der Sicherheit.

  2. Ich muss mich dem leider anschließen. Eigentlich sollte man meinen, dass man mit einer Veranstaltung dieser Größenordnung inzwischen umgehen kann aber zeitweise hatte man das Gefühl, dass man immer auf der Jagd nach dem nächsten Besucher Rekord ist, auf Kosten der Besucher und der Veranstaltung selbst. Gerade in der Merch Artist Halle, waren die Außenänge viel zu schmal für so viele Leute. Manchmal machte sich ein ungutes Gefühl breit. Und die Security war teilweise wirklich agro. Man wurde zur Seite geschubst wenn jemand von denen durch musste. Auch an Stellen wo es nicht übermäßig voll war. Wenn man was nachgefragt hat, wurde man angeblafft. Und die Taschenkontrolle war ein Witz. Während ich meine Tasche Auspacken, guckte der Herr gar nicht rein sondern links und rechts auf seine Kollegen. Auf ähnlichen Messen läuft das alles viel geordneter und wenn man jetzt meint…naja die Gamescom ist ja auch wesentlich größer, dann sollte man entweder mal ein paar tausend Karten weniger verkaufen oder ein besseres Konzept erstellen.

  3. Erst mal, sehr schön mal die Sicht der Presse so zu sehen. Das wäre mir auch voll unangenehm gewesen. Auch ich fand die Kontrolle zu lasch. Da standen am Eingang Nord 8 Leute an den Tischen, und keiner hat kontrolliert. Aber sie waren freundlich, haben gegrüßt und gelächelt. Aber ich muss sagen, dass auch 2016 die Wege schon so geführt wurden. Man durfte nicht oben rein in Halle 6 oder 7, sondern ist sowohl damals als auch die Folgejahre IMMER über das Parkdeck und die Abfahrt geführt worden. Also ich war am Sonntag das fünfte Mal dort, und ich kenne das nur so. Auch dass mal zwischendrin abgesperrt wird, um die treibende Menge etwas zu entschärfen. Aus meiner Sicht, gute Arbeit. Ich will schließlich nicht niedergetrampwlt werden.
    Was ich sagen muss, ich hab dieses Jahr zum ersten Mal die Polizei wirklich präsent wahrgenommen. Und am Kitkat stand würden sie mit Kitkat belohnt und die Blicke der Polizisten waren einfach mega cute. Danke dafür. Muss man auch mal sagen.

  4. wir hatten ähnliches erlebt, wir haben am Donnerstag und Freitag auf dem Dachparkplatz geparkt wo man dann durch das Hotel runter zum Eingang musste, wir hatten am Donnerstag eine dabei die im Cosplay war, und kamen auch wunderbar durch die Kontrollen, weil einfach nichts kontrolliert wurde weder Taschen noch die Cosplay props, aber immerhin sind wir durch so einen der Scanner geführt worden.
    am Freitag waren wir alle im Cosplay, da saß oben am Eingang direkt eine Frau die jeden Cosplay wieder weg geschickt hat weil sie den Tag davor wohl Anschiss bekommen hat das sie die nicht richtig kontrolliert hat, daraufhin schien sie dann der Meinung gewesen zu sein einfach jeden Cosplay der props wie Schwerter oder Waffen dabei hatte egal aus was und egal wie einfach nicht reinzulassen und so mussten wir dann alles wieder zu den Autos bringen. dann durften wir rein, dabei wurden wieder weder Taschen kontrolliert, woch würden wir durch einen der Scanner geleitet sondern durch einen anderen Eingang an denen vorbei. was im Grunde heißt mit unseren Schaumstoff Waffen kamen wir nicht rein aber mit Sprengstoff im Rucksack wären wir es problemlos. und das ist einfach ein Witz. das geht garnicht jedes Jahr aufs neue haben wir Probleme während andersseitig die wichtigen Dinge null kontrolliert werden.

  5. Ich war 3 Tage auf der Gamescom und auch ich habe es erlebt dass das Security Team sehr unfreundlich war. Bei der Taschenkontrolle wurde ich an allen 3 Tagen morgens um 9 einfach durch gewunken. Am ersten Tag bin ich angehalten und wollte meine Tasche zum Überprüfen öffnen, wurde dann jedoch mit sehr direktem und forschen Ton „gebeten“: „bitte einfach weiter gehen, du hältst alles auf“. An den anderen beiden Tagen bin ich einfach durch gegangen.

  6. Fand das Security Personal dieses Jahr unmöglich!

    Ich war 3 Tage da und jeden Tag eine super unfreundliche Interaktion mit mind. einem davon gehabt. Meistens war es so, dass sie bei einer Frage einen einfach nur ignoriert haben ohne irgendwas zu antworten. Ein paar von ihnen wurden aber direkt aggressiv, wenn man sie was gefragt hat und haben einen angemotzt, dass man sofort weitergehen soll.

    Was aber gar nicht ging war gehässiges Lachen und mit dem Finger zeigen auf Cosplayer und das abfotografieren dieser mit dem Smartphone. Man sah den Cosplayern an, dass sie sich unwohl gefühlt haben in der Nähe der herumlungernden Security. (Nicht in der Cosplay Halle erlebt, aber im Eingangsbereich und den Zwischenhallen)

  7. Super geschrieben. Kann ich nur zustimmen! Man läuft als Gast nichtsahnend herum und auf einmal wird man weggeschubst, als wäre man nichts wert, nur weil da irgendeine wichtige Person läuft. Ich finde, wir alle sind gleich und so sollten auch alle behandelt werden.“

  8. Hallo,
    Danke für den Artikel! Ich gehe seit 2010 jährlich zur gamescom und die Qualität hat leider nicht nur bei der security merklich nachgelassen.
    Ich war letztes Jahr mit meinen geistig eingeschränkten Geschwistern auf der gamescom. Natürlich steht es ihnen nicht ins Gesicht geschrieben, aber als mein kleiner Burder (9 Jahre) etwas gedankenverloren in die falsche Richtung ging (entgegen der Richtung der Absperrung) wurde er von einem Security Mitarbeiter so dermaßen angegangen…am Rucksack zur Seite geschoben und angeschrien. Da er durch seine Behinderung solche Ereignisse nicht richtig versteht, war er so verstört und aufgelöst, dass wir sofort Heim gefahren sind….ich hatte dem Mitarbeiter das passende gesagt, dieser meinte mich dann noch zu beleidigen.

    Meinen Unmut hatte ich in einer Email an den Veranstalter geäußert, dieser meinte nur, dass es bei so vielen Menschen ja nunmal zu solchen Situationen kommen kann….meiner Meinung nach, keine gute Erklärung.

  9. Gerade bei den ganzen Messen auf der koelnmesse wird doch ständig geklaut – und das nicht nur im kleinen Stil. Stellenweise werden ganze Stände geplündert. Bei den hohen Standgebühren sollte drin sein, dass zumindest der Veranstalter eine entsprechende Versicherung hat.

  10. Mein Kind hatte zu ihrem Cosplay ein Schwert. Von anderen Events kenne ich es, dass ein Waffencheck durchgeführt wird und das Accessoire mit einem Aufkleber gekennzeichnet wird. Hier hat sich niemand dafür interessiert, unsere Taschen und Rucksäcke wurden ebenfalls nicht kontrolliert. Das unangenehme Zwicken im Kopf, ob alle in ebenso guter Absicht wie wir kommen, überwog die Freude über die kurzen Wartezeiten.

  11. Super Artikel, er spricht mir aus der Seele. Mich würde wirklich mal interessieren, wie die Security gebrieft wird und wer quasi die Security kontrolliert. Hat man eigentlich nach der Zollkontrolle letztes Jahr die Anbieter gewechselt?

    • Zumindest die Gesichter der Security-„Chefs“ (Supervisor, Aufseher, wie auch immer) sind die selben, wie die Jahre zuvor.
      Am Donnerstag hatte ich drei Männer in der Eingangs-Schlange vor mir, die amüsiert auf verschiedene Securitys gezeigt und dann erzählt haben, was sie mit denjenigen schon erlebt haben. Insofern vermutlich die selben.

    • und dann gibt es für die Betreiber der Stände Strafen, wenn sich die Warteschlange auf die „Gänge“ ausweitet.

      vielleicht sollte man auch wirklich bei der Security Strafen verteilen.

  12. ich muss mich auch einmal darüber auslassen und habe gerade zufällig nach meiner Beschwerde an die Veranstalter, diesen Artikel gefunden.

    ich war an zwei tagen da, mit cosplay.

    als silent hill cosplay mit selbstgemachtem rohr, posterrolle, innen leer, aussen angepainted, sah aus wie echt.

    keine kontrolle nichts. das teil hätte auch aus metall oder holz sein können, innen drinnen sonstetwas…

    rucksack auch nicht kontrolliert. alles durchgwunken und die „security“ stand gelangweilt am Rand angelehnt und hat die leute duechgwunken damits schneller geht. so ein Desinteresse und so eine gleichgültigkeit, gerade nach allem aus den letzten Jahren (Weihnachtsmarkt, CSD etc) ist in meinen Augen schon fast mehr als fahrlässig!

    als Besucher und Elternteil was mit Kind kommen möchte, bin ich einfach nur masslos enttäuscht

    wenn jemals etwas passieren würde, wäre das entsetzen im Nachhinein wieder gross und alle würden fragen, wie das denn nur passieren konnte.

    man kennt die probleme, man weiß wie es läuft, es scheint aber niemanden zu jucken

    da müsste es eigentlich mahnungen und strafen gebeb für die betreiber

    • 90 % der Besucher sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diesem Ereignis das ganze Jahr über entgegengefiebert haben.

      Hinsichtlich der Sicherheitsprobleme ist festzuhalten, dass diese größtenteils auf Anweisungen von höherer Stelle zurückzuführen sind.

      Der mutmaßliche Ablauf gestaltet sich wie folgt:
      Behörden kontaktieren die Messeleitung mit der Rückmeldung: „Vor den repräsentativen Bürogebäuden herrscht ein chaotischer Zustand, was zu Beschwerden der Mieter führt.“ Die Messeleitung beauftragt daraufhin die Sicherheitsunternehmen, sich um die Behebung des Chaos zu kümmern. Diese wiederum weisen ihre Gruppenleiter an, die Situation zu managen. Die Gruppenleiter üben Druck auf ihre Untergebenen aus, die Abläufe zu beschleunigen. Dies führt dazu, dass die Kontrollen weniger gründlich durchgeführt werden als erforderlich.
      Dieses Phänomen beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Gamescom, sondern ist bei allen Großveranstaltungen wie Fußballspielen oder Konzerten zu beobachten. Die Mitarbeiter stehen unter erheblichem Druck, und die Fluktuation im Sicherheitssektor ist sehr hoch.

      Für Rückfragen bezüglich der Sicherheitsaspekte wenden Sie sich bitte an Herrn Andreas Rech von der Gewerkschaft Verdi.

      • es standen teilweise kaum leute am Eingang und das „security“ personal saß gelangweilt am rand und hat einfach niemanden kontrolliert.

        Einwohner oder Häuser sind ebenfalls keine in der nähe am Eingang ost. es war einfach lustlos, mangelhaft und gefährlich was mal wieder stattfand

        es gab quasi kein „Gefühl“ von Sicherheit

      • Die Messe war doch schon lange vor den Bürogebäuden da und dementsprechend müssen die Betreiber der Gebäude halt mit erhöhtem Besucheraufkommen zu bestimmten Messen rechnen. Das Datum der Gamescom wird ja schon ein Jahr im Voraus festgelegt. Da kann man sich lange genug drauf einstellen, das es an 4-5 Tagen mal richtig voll wird. Verstehe nicht, was da das Problem sein soll. Klar ist das blöd für die Mitarbeiter wenn die zu den Büros wollen. Aber der Arbeitgeber könnte ja z.B. die Homeoffice während der Gamescom ermöglichen wenn es dann durch die Messe wirklich zu Voll und laut zum Arbeiten sein sollte. Außerdem wohnt ja Niemand in diesen Gebäuden.

        Alle, die den Bahnhof nutzen sind ja auch betroffen wenn es da die paar Tage mal voll wird. Ist halt ärgerlich aber damit muss man leben genauso wie halt z.B. auch bei Karneval/11.11, CSD, Weihnachtsmarkt etc. Da wirds auch in der Stadt schnell voll. Da habe ich für die Pendler etc. am Bahnhof noch mehr Verständnis als für die Büro-Leute.

        Da dürfte man ja gar keine Events mehr machen.

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