Start Wirtschaft Medienbericht: Saudi-Arabien bündelt Games-Business

Medienbericht: Saudi-Arabien bündelt Games-Business

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Electronic-Arts-Niederlassung im Kölner Rheinau-Hafen (Foto: Petra Fröhlich)
Electronic-Arts-Niederlassung im Kölner Rheinau-Hafen (Foto: Petra Fröhlich)

Nach Bloomberg-Recherchen gibt es Überlegungen in Saudi-Arabien, den XXL-Zukauf Electronic Arts und das Savvy Games Group-Portfolio zu kombinieren.

Mit milliardenschweren Investitionen und Beteiligungen hat sich das Königreich Saudi-Arabien binnen weniger Jahre zu einem der führenden Global Player im Videospiele- und E-Sport-Markt entwickelt (mehr in dieser Kolumne). Vorläufiger Höhepunkt: die 55-Mrd.-$-Übernahme des zuvor börsennotierten US-Publishers Electronic Arts, der mit Marken wie Battlefield und EA Sports FC zu den weltweit führenden Spieleherstellern zählt (Hintergrund).

Electronic Arts ist beim Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) angedockt, während andere Assets – allen voran der E-Sport-Veranstalter ESL Faceit Group und der Mobilegames-Riese Scopely (Monopoly Go!, Pokémon Go!) – zum Portfolio der Savvy Games Group zählen, die außerdem Anteile am GTA 6-Publisher Take-Two Interactive, Capcom, Nintendo und Embracer Group hält. Im nächsten Schritt soll der chinesische Spiele-Entwickler Moonton (Mobile Legends: Bang Bang) folgen – kolportiertes Ticket: 6 Mrd. $.

Medienbericht: Saudi-Arabien bündelt Games-Business

All diese Deals sind mit einem Namen verbunden: Brian Ward. Der CEO der Savvy Games Group ist erst vor einer Woche zurückgetreten – ein Vorgang, der offenkundig so nicht geplant war, denn die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen.

Unbestätigt, wenngleich naheliegend ist ein Zusammenhang mit jenem Planspiel, das Bloomberg in einem Bericht (hinter Paywall) aufmalt: Demzufolge sollen Electronic Arts und die Savvy Games Group verschmelzen, um das operative Geschäft zu vereinfachen und von wechselseitigen Synergien zu profitieren.

Ward hatte in einer Mitteilung an die Belegschaft seinerseits von einer neuen Ära gesprochen, in die das Games-Business am Golf eintritt.

Von PIF und Savvy Games Group gab es auf Bloomberg-Anfrage keine Reaktion.

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