Start Sport Saudi-Arabien sagt Esports Nations Cup 2026 ab (Update)

Saudi-Arabien sagt Esports Nations Cup 2026 ab (Update)

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Game-Verband, Esports Player Foundation und E-Sport-Bund (ESBD) bilden das 'Team Germany' für den Esports Nations Cup im saudischen Riad
Game-Verband, Esports Player Foundation und E-Sport-Bund (ESBD) bilden das 'Team Germany' für den Esports Nations Cup im saudischen Riad

Die Golf-Region bleibt ein Pulverfass – die Planbarkeit von Groß-Events leidet. Konsequenz: Der Esports Nations Cup wird um ein Jahr verschoben.

Update vom 18. August 2026 (15 Uhr): In den sozialen Netzwerken mehren sich Stimmen enttäuschter Spieler und Fans, die nicht nachvollziehen können, warum sich die Esports Foundation gegen einen kurzfristigen Wechsel des Austragungsorts entschieden hat – wie es beim Esports World Cup derzeit der Fall ist. Aus den öffentlichen Stellungnahmen und Verlautbarungen der Funktionäre geht keine konkrete Begründung hervor.

GamesWirtschaft hat die Ausrichter um eine Stellungnahme gebeten.


Update vom 18. August 2026 (14 Uhr): Die Verschiebung um zwölf Monate wirft zwangsläufig die Frage auf, ob die bereits qualifizierten Spieler weiterhin beim Wettbewerb antreten dürfen – oder ob das Verfahren noch einmal aufgerollt wird.

Die Esports Foundation will in den kommenden Wochen auf Nationalteams, Publisher und „übrige Beteiligte“ zugehen, um den überarbeiteten Turnierkalender und die Qualifikations-Pfade zu konkretisieren. Die finanziellen Förderungen aus dem ENC Development Fund sollen in vollem Umfang weiterlaufen.

Team Germany E-Sport war / ist für 13 der 16 ENC-Wettbewerbe qualifiziert.


Saudi-Arabien sagt Esports Nations Cup 2026 ab

Meldung vom 18. August 2026 (11:15 Uhr): Die fragile Sicherheitslage in Nahost und die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Iran haben bereits zur Verlegung des Esports Wold Cup 2026 aus der saudischen Hauptstadt Riad nach Paris geführt. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt auch am heutigen Dienstagvormittag vor dem unverminderten „Risiko der Ausweitung der Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs“.

Jetzt zieht die staatliche Esports Foundation auch beim Esports Nation Cup die Reißleine: Die für Anfang November geplante Premiere in Riad wird um ein Jahr auf November 2027  verschoben – in der Hoffnung und Erwartung, dass bis dahin wieder der Betrieb von E-Sport-Turnieren mit Tausenden Spielern aus über 100 Ländern möglich sein wird.

Die offizielle Pressemitteilung vermeidet konkrete Hinweise auf die Sicherheitslage und spricht wolkig von der „regionalen Situation“ und der Verantwortung für die Gäste. Wörtlich heißt es: „Saudi-Arabien ist weiterhin in der Lage, Veranstaltungen auszurichten“ – große Sport- und Entertainment-Events würden wie geplant stattfinden.

Esports Nations Cup auf 2027 verschoben

Die Entscheidung zur Verschiebung sei nicht leicht gefallen, räumt Esports-Foundation-CEO Ralf Reichert ein. Man schulde den Teilnehmern ein Format unter den richtigen Bedingungen auf dem angestrebten Niveau. „Die Arbeit geht weiter – und unsere Ambitionen für den ENC sind unverändert.“

Der neue Termin wirbelt auch die Planungen der ‚Nationalmannschaften‘ durcheinander: Schließlich laufen die Vorbereitungen seit Monaten – inklusive der Berufung von Trainer-Stäben und Kader. Ausrüster wie Adidas haben bereits maßgeschneiderte Kollektionen angekündigt.

In Deutschland liegt die Verantwortung für den Aufbau von ‚Team Germany E-Sport‘ bei der Esports Player Foundation, der vom Branchenverband Game betrieben wird. Am Projekt beteiligt sind außerdem der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der E-Sport-Bund Deutschland (ESBD).

Das Königreich Saudi-Arabien subventioniert die Teilnahme der National-Teams mit einem Volumen von 45 Mio. $, davon das Preisgeld in Höhe von 20 Mio. $ Preisgeld und 20 Mio. $ für den Development Fund, der Logistik, Unterbringung, An- und Abreise sowie Marketing-Maßnahmen finanziert. Zum Umfang der Leistungen für die deutsche Delegation machen die Partner keine Angaben (mehr dazu in dieser Kolumne).


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