Außergewöhnliches Jubiläum eines außergewöhnlichen Unternehmens: Der Regensburger Spiele-Entwickler CipSoft wurde heute vor 25 Jahren gegründet.
Was als Hobby-Projekt verwegener Studenten vor einem Vierteljahrhundert begann, ist heute ein mittelständischer Betrieb einem Umsatz von 28 Mio. € und einer Umsatzrendite, von der auch die 118köpfige Belegschaft profitiert: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Regensburg erhalten auch für 2025 eine Erfolgsbeteiligung in Höhe mehrerer Monatsgehälter.
Der ungewöhnliche Name geht auf die CIP-Pools an der Universität Regensburg zurück, wo die vier Firmengründer Ende der 90er Jahre erstmals mit dem Internet in Berührung kamen – 2001 wurde aus dem Spiel Tibia eine ‚richtige‘ Firma. Die Jung-Unternehmer Stephan Payer, Stephan Vogler, Ulrich Schott und Guido Lübke verbrachten mehrere Stunden mit der Frage, ob sie 150 DM in ein Fax-Gerät investieren sollten.
Heute zählt CipSoft sowohl in Bayern als auch auf Bundesebene zu den größten und weiterhin inhabergeführten ‚Indies‘. Hauptumsatzträger ist weiterhin das Fantasy-Online-Rollenspiel Tibia, das insbesondere in Südamerika und Südostasien viele Fans hat.
2025 erfolgte die Übernahme des Ubisoft-Browsergame-Klassikers Die Siedler Online. Die langjährige Erfahrung bei der Abrechnung von In-Game-Umsätzen ist in das Zahlungssystem Multipayer eingeflossen, das auch anderen Studios angeboten wird.
CipSoft ist in vielfältiger Weise in der bayerischen Games-Industrie engagiert – etwa als Sponsor von Indie-Treffs. Co-Geschäftsführer Benjamin Zuckerer führt den Vorstandsvorsitz bei der Standortinitiative Games Bavaria Munich.














