
Das Raumfahrt-Ministerium investiert (auch) in Weltraum-Spiele: Ministerin Bär würdigt die Rekord-Förderung für Rockfish Games als „Meilenstein“.
Zum ersten Mal seit Launch im Jahr 2020 hat ein deutsches Studio die Bundes-Games-Förderung durchgespielt: Das Team der Rockfish Games GmbH in Hamburg erhält den Maximalbetrag von 8 Mio. € für die Produktion des nächsten Everspace-Spiels (Details / Interview). Damit belegt das Team derzeit die Tabellenspitze im Ranking der größten Games-Projekte, die mit Hilfe der Bundesförderung entstehen.
Der Rekord-Betrag verteilt sich auf die fünfjährige Produktionszeit, die erst 2031 endet. Bei etablierten Mittelständlern wie Rockfish beträgt die Förderquote 45 Prozent – bei Studio-Startups übernimmt der Staat bis zu 50 Prozent der Entwicklungskosten.
Der Scheck stammt aus dem Etat des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), das im laufenden Jahr bis zu 120 Mio. € in die Förderung von Videospielen investieren will. Hinzu kommen Zuschüsse für Events und Standort-Marketing.
Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU): „Mit Hilfe der Games-Förderung des Bundes machen wir deutsche Games-Studios fit für den internationalen Wettbewerb. Dass nun zum ersten Mal die Rekordfördersumme von acht Millionen Euro an ein Games-Unternehmen vergeben wurde, freut mich sehr. Das ist ein Meilenstein der deutschen Games-Förderung.“
Bär verweist auf die „Erfahrungswerte vorangegangener Entwicklungen“ von Rockfish Games – bereits 2022 gab es 1,65 Mio. € für die Produktion der Everspace 2-Erweiterung Wrath of the Ancients.
„Die Unterstützung des Bundes ermöglicht es den deutschen Studios, zunehmend aufwendigere, mehrjährige Produktionen zu stemmen und hochwertige Games am deutschen Standort zu entwickeln“, betont Bär. „Das sichert Know-How, Arbeitsplätze von qualifizierten Fachkräften und erzeugt hohe Hebeleffekte, wie die aktuelle Games-Branchenstudie 2025 zeigt. Die Games-Branche ist ein zentraler Innovationstreiber. Den wollen wir stärken.“













