
Laut US-Medienberichten beendet Rockstar Games die Home-Office-Ära – Grund: die heiße Phase von Grand Theft Auto 6 (GTA 6).
Update vom 25. März 2024: Nach übereinstimmenden Meldungen aus dem Umfeld von Rockstar Games hat die angeordnete Büro-Anwesenheitspflicht für das GTA 6-Team nicht nur Qualitäts- und Sicherheits-Aspekte: Dem Vernehmen nach hängt das Mammut-Projekt hinter dem Zeitplan zurück – was Sorgen befeuert, dass das kommunizierte Erscheinungsjahr „2025“ einkassiert wird.
Offiziell hält Rockstar Games am Zeitfenster fest: Bis zur Veröffentlichung wird noch mindestens ein Jahr vergehen.
Die Anspannung des Marktes lässt sich am Aktienkurs des Rockstar-Mutterkonzerns Take-Two Interactive ablesen, der seit Anfang Februar – also seit Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen – stark korrigiert. Für den US-Publisher hat die Marke Grand Theft Auto überragende Bedeutung mit Blick auf Umsatz und Gewinn.
Rockstar Games: Büro-Pflicht für GTA 6-Team
Meldung vom 29. Februar 2024: Ab April sollen die Angestellten von Rockstar Games wieder an fünf Tagen pro Woche im Büro arbeiten. Dies geht aus einer E-Mail von Head of Publishing Jenn Kolbe hervor, die dem Nachrichtendienst Bloomberg vorliegt.
Die Entscheidung pro Anwesenheitspflicht und contra Home-Office fußt auf zwei Argumenten: Erstens soll die Maßnahme dazu beitragen, dass Grand Theft Auto 6 bei Veröffentlichung die erwartete Qualität aufweist. Zum anderen verweist das Management auf Sicherheits-Aspekte: Seit Herbst 2022 wurde Rockstar Games mehrmals Opfer von GTA 6-Leaks, die große Mengen an vertraulichem Material ins Netz spülten. Offenkundig besteht die Sorge, dass es beim dauerhaften Zugriff von Privathaushalt-Rechnern auf Spieldaten, Grafiken und Promotion-Materialien zu erneuten Problemen kommt – zumal auf mehreren Kontinenten parallel an dem Projekt gearbeitet wird.
Rockstar Games – eine Sparte des börsennotierten US-Publishers Take-Two Interactive – ist nicht der erste Spielehersteller, der die während der Corona-Hochphase praktizierten Home-Office-Regelungen peu à peu wieder einkassiert. Große Arbeitgeber verlangen von ihren Angestellten zumindest eine physische Anwesenheit an mehreren Wochentagen – andere Unternehmen überlassen die konkrete Ausgestaltung den jeweiligen Teams und Abteilungen. Im deutschsprachigen Raum haben sich vermehrt Hybrid-Regelungen etabliert; reine Home-Office-/Remote-Modelle sind nur noch vereinzelt im Einsatz.
Die Nervosität bei Rockstar Games ist in jedem Fall nicht unbegründet, denn die GTA 6-Erwartungshaltung von Kunden und Aktionären ist mit ‚immens‘ nicht hinreichend umschrieben: Das Action-Abenteuer soll 2025 auf den Markt kommen, und zwar zunächst für PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Die aktuelle Fassung – GTA 5 – ist seit September 2013 für drei Konsolen-Generationen plus PC erschienen und hat sich in diesem Zeitraum fast 200 Millionen Mal verkauft. Grand Theft Auto gilt als eine der kommerziell erfolgreichsten Videospiele-Marken überhaupt.
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Ein Schelm wer jetzt die Bilder von Twitter nach Übernahme durch Elon Murks vor Augen hat. Riecht ihr es schon? Der Duft von Crunchtime liegt in der Luft …
Es werden wohl weder die ersten noch die letzten sein. Als Mitarbeiter muss man ja – mal wieder – dankbar dafür sein einer der wenigen Auserwählten zu sein, dem gnädigerweise erlaubt ist für ein solches Unternehmen arbeiten zu dürfen…
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