
Große Ehre für das Berliner Studio Playing History: Die Serious-Games-Spezialisten werden mit der Theodor-Heuss-Medaille 2026 ausgezeichnet.
Am 18. April 2026 wird der 61. Theodor-Heuss-Preis in Stuttgart verliehen – diesmal an die frühere EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Daneben vergibt die Theodor-Heuss-Stiftung (bekannt nach dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik) die Theodor-Heuss-Medaille 2026 an drei Preisträger, die Demokratie im Alltag stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.
Eine der drei Medaillen geht an die Playing History GmbH in Berlin, die sich auf Serious Games und Gamification-Konzepte spezialisiert hat, etwa im Auftrag von Museen. Zu den jüngsten Projekten gehören unter anderem Tribunal 45 in Zusammenarbeit mit dem Memorium Nürnberger Prozesse, Grenzgänger (‚Leben und Flucht aus der DDR‘) und Friedrich Ebert: Der Weg zur Demokratie, das beim Deutschen Computerspielpreis 2024 in der Kategorie ‚Bestes Serious Game‘ gewonnen hat.
Die Stiftung würdigt damit den Ansatz, historische Perspektiven mit Spielkultur zu verbinden – und dadurch insbesondere ein junges Publikum für demokratische Prozesse zu begeistern.
Die weiteren Medaillen-Preisträger: Youtuber Marcant und das ostdeutsche Bündnis Dorfliebe für alle. (pf)











