
Die Wette auf einen Turnaround der angeschlagenen Shooter-Marke Battlefield hat sich ausgezahlt: Electronic Arts meldet ein deutliches Umsatz-Plus.
Dass EA Sports FC 26 eine sichere Bank sein könnte, dafür brauchte es wenig Fantasie: Allein in Deutschland hat sich das Fußballspiel im Release-Monat September mehr als 600.000 Mal verkauft. Der Ultimate Team-Modus und FC Mobile trugen dazu bei, dass die Einnahmen mit dem Sportspiel im einstelligen Prozentbereich gestiegen sind.
Der eigentliche Shooting-Star im EA-Weihnachtsgeschäft (Oktober bis Dezember 2025) ist allerdings Battlefield 6: Der Online-Shooter gehörte weltweit zu den Bestsellern auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X.
Beide Faktoren führen zu einem massiven Plus in der branchenüblichen Disziplin ‚Net Bookings‘, die mit 3 Mrd. $ sagenhafte 38 Prozent über Vorjahr liegen – und damit auch klar über den Erwartungen des Marktes. Der Netto-Umsatz aus Vollpreis-Spielen und Live-Services (Abos, In-Game-Items, Spielwährung) stieg leicht auf 1,9 Mrd. $. Weil parallel die Kosten für Entwicklung und Marketing massiv angestiegen sind, hat EA unterm Strich weniger verdient (88 Mio. $ vs. 293 Mio. $ im Vorjahres-Quartal).
Im Zuge der geplanten 55-Mrd.-$-Übernahme durch ein von Saudi-Arabien dominiertes Konsortium verzichtet das Management auf die üblichen Schaltkonferenzen mit Analysten. Die Transaktion soll im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2027 abgeschlossen werden, also spätestens bis Juni. Derzeit sind noch Kartellbehörden mit der Prüfung des Vorgangs beschäftigt. (pf)












