Auf Anfrage bestätigt Crytek, dass das Hunt: Showdown-Studio mehr als 20 Jobs in der Qualitätssicherung und im Publishing abbaut.
Die Reorganisation sei erforderlich, um die Zukunftspläne umsetzen zu können – so lautet die offizielle Begründung für den Abbau von 23 Arbeitsplätzen beim Spielehersteller Crytek. Auf GamesWirtschaft-Anfrage heißt es, man sei sich der Auswirkungen dieser „Veränderungen“ bewusst: Den betroffenen Mitarbeitern wurden Abfindungspakete angeboten.
Aus der Antwort geht nicht hervor, wie sich die Kündigungen auf die einzelnen Standorte verteilen. Nach Informationen des US-Magazins Insider Gaming wurde ein komplettes QA-Team im türkischen Istanbul aufgelöst – einige Positionen würden demnach auch das Crytek-Hauptquartier in Frankfurt am Main betreffen. Im Herzen der hessischen Metropole beschäftigt der Traditions-Spielehersteller mehr als 350 Mitarbeiter und gilt damit als einer zweitgrößter Arbeitgeber in der Region nach Nintendo of Europe.
Haupt-Umsatzträger ist der Online-Shooter Hunt: Showdown. Daneben produziert Crytek auch eine hauseigene Engine, die unter anderem von Warhorse Studios (Kingdom Come Deliverance 2) eingesetzt wird.
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