Nur wenige Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes hat das Finanzamt dem Landesverband E-Sport NRW die Gemeinnützigkeit bescheinigt.
Es geht doch nichts über gute und vor allem vorausschauende Vorbereitung: Weil der Landesverband für E-Sport Nordrhein-Westfalen e. V. (kurz: E-Sport NRW) mit Sitz in Köln die erforderlichen Unterlagen beizeiten eingereicht hat, liegt dem Verband bereits jetzt die offizielle Bestätigung vor, wie Präsident Marius Loewe und Vizepräsidentin Franziska Seitz via LinkedIn verkündet haben.
Damit ist E-Sport NRW rückwirkend zum 1. Januar 2026 als gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung anerkannt.
Gemeinnützige Vereine profitieren unter anderem durch Steuererleichterungen (Befreiung von Körperschafts- und Gewerbesteuer) und steuerfreie Pauschalen für Ehrenamtliche. Spender können Zuwendungen steuerlich absetzen; zudem wird der Zugang zu Förderprogrammen und kommunalen Übungs-Räumen erleichtert.
Der Umsetzung der E-Sport-Gemeinnützigkeit ging ein jahrelanger politischer Windmühlenkampf voraus. Union SPD haben das Projekt im Frühjahr 2025 abermals im Koalitionsvertrag vereinbart – diesmal hat die Umsetzung geklappt. Nachdem Bundestag und Bundesrat in den Wochen vor Weihnachten zugestimmt haben, ist das Steueränderungsgesetz zum Jahreswechsel in Kraft getreten.
Dem Vernehmen nach bereiten viele weitere E-Sport-Vereine und -Abteilungen entsprechende Anträge vor. (pf)













