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GameStop dünnt Filial-Netz weiter aus

In Deutschland betreibt GameStop rund 200 Filialen (Stand: September 2020)
In Deutschland betreibt GameStop rund 200 Filialen (Stand: September 2020)

Nach einem Umsatzrückgang von 27 Prozent will GameStop weitere Läden schließen und stattdessen den Online-Vertrieb stärken.

Allein im laufenden Jahr hat die Einzelhandels-Kette GameStop weltweit fast 390 Läden geschlossen, davon alleine mehr als 200 im zweiten Quartal 2020 – bis Ende des Geschäftsjahres bis zu 450 weitere Geschäfte folgen. Weltweit betreibt GameStop dann etwas mehr als 5.000 Filialen.

Das hat das börsennotierte Unternehmen im Rahmen der Quartalszahlen bekannt gegeben. Mit den Schließungen unrentabler Filialen will GameStop die Kosten in den Griff bekommen und die Verluste begrenzen – zuletzt war der Betrieb in skandinavischen Ländern komplett eingestellt worden.

Für Gamestop ist das anstehende Weihnachtsgeschäft besonders wichtig. Mit Blick auf die anstehenden Next-Generation-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X will der Videospiele-Händler ein Ratenzahlungs-Programm aufsetzen, analog zu Smartphone-Verträgen. Mit „All Access“ forciert Microsoft den Vertrieb eines eigenen Xbox-Angebots, das Zweijahres-Verträge für 25 Dollar beziehungsweise 35 Dollar vorsieht. Das Paket ist allerdings nicht für Deutschland geplant.

Stationäre Anbieter von Computer- und Videospielen leiden nicht nur unter den Lockdown-Auswirkungen und hartem Preiswettbewerb, sondern spüren gleichzeitig die steigende Konkurrenz durch den Digital-Vertrieb und Flatrate-Abos. GameStop reagiert mit einem Ausbau des E-Commerce-Angebots.

In Deutschland, Psterreich und der Schweiz betreibt GameStop derzeit 224 Filialen.

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