Start Karriere Twitch-Startup Loots: Claudia Kühl übernimmt Marketing

Twitch-Startup Loots: Claudia Kühl übernimmt Marketing

Claudia Kühl, Marketing & Business Development Managerin bei Loots.com (Foto: Daniela Möllenhoff)
Claudia Kühl, Marketing & Business Development Managerin bei Loots.com (Foto: Daniela Möllenhoff)

Loots bringt kleine und große Influencer mit Werbekunden zusammen – und Claudia Kühl kümmert sich ab sofort um Marketing und Business Development beim Live-Streaming-Startup.

Nach Stationen bei THQ, Electronic Arts, DTP, Bigpoint, Delasocial und zuletzt als Marketing Director von Daedalic Entertainment heuert Marketing-Expertin Claudia Kühl beim Berliner Startup Loots.com an. In Berlin unterstützt sie die Loots.com-Gründer Marc Fühnen und Brian Muldown außerdem im Bereich Business Development.

Hintergründe rund um das Thema Twitch und Live-Streaming mit Experten-Einschätzungen von Marc Fühnen lesen Sie in unserem großen Rundfunklizenz-FAQ.

Claudia Kühl übernimmt Marketing bei Loots.com

Im GamesWirtschaft-Interview schildert Kühl ihre Beweggründe für den Wechsel zu Loots.

Gameswirtschaft: Du kennst die Gamesbranche aus allen denkbaren Perspektiven – große internationale Publisher, mittelständische deutsche Publisher, Agenturen. Jetzt hast du dich für ein junges Start-Up entschieden. Was reizt dich besonders an der Aufgabe?

Kühl: Als Marc und Brian mir das erste Mal von dem Konzept erzählt haben, war ich sofort begeistert. Heutzutage wird es immer schwerer, bei der Vielzahl an Kanälen und Bewerbungsmöglichkeiten den richtigen Marketingmix zu finden, der wirklich effizient die potenziellen Kunden für ein gegebenes Produkt erreicht. Transparenz ist dabei ein entscheidender Faktor, aber auch die Targeting-Möglichkeiten. 

Was nützt mir als Anbieter eines, sagen wir, Puzzle Games ein Influencer mit Millionenreichweite, dessen Zuschauer sich aber hauptsächlich für Echtzeitstrategie-Spiele interessieren? Oder eine CPL-Kampagne (CPL = Cost per Lead = Vergütung pro vermitteltem Spieler, Anm. d. Red.), die mir kaum Einfluss darauf erlaubt, wie sich der Traffic zusammensetzt. 

Was mich heutzutage als Marketeer wirklich interessiert ist weniger, wieviel ich für einen frohen Kunden ausgeben muss, sondern wo und wie ich ihn finde. Und das wird trotz, und manchmal gerade wegen, der steigenden Anzahl von Möglichkeiten immer schwieriger.

Loots hat hier einen komplett neuen Ansatz gefunden, den immer wichtiger werdenden Bereich der Livestreamer werbetechnisch zu erschließen. Das Konzept nutzt nicht nur die Plattform optimal, sondern ist vor allem auch präzise darauf abgestimmt, wie sie von Streamern und Zuschauern genutzt wird. Mich hat eigentlich vom ersten Moment an gereizt, dabei zu sein.

Loots.com: „Sichere und berechenbare Einnahmequelle für Nischen-Streamer“

In den letzten zehn Jahren warst du in Hamburg stationiert. Was wird voraussichtlich die größte Umstellung in Berlin?

Die grummeligen Berliner… Nein, ich liebe Berlin. Hamburg ist wunderbar und Standort für viele tolle Games- und Internetfirmen, aber mit Berlins Gründer- und Kreativszene können wir nicht mithalten. Berlin ist groß, quirlig, ein bisschen kantig, Heimatboden für viele interessante Leuten und neue Ideen. Durch die ICE-Anbindung sind die beiden Städte in den letzten Jahren sehr viel dichter zusammengewachsen, und das hat beiden gut getan. Wenn die Heuschnupfenzeit vorbei ist, mag ich sogar die Linden. Ich freue mich sehr darauf.

Loots ist im Wachstumsmarkt Live-Streaming aktiv. Wie erklärst du die Idee dahinter in einem Satz?

Loots macht es möglich, Produkte mit gebrandeten „Tips“, also User-Spenden, unaufdringlich direkt im Stream zu bewerben – in allen Kanälen, nicht nur in den großen. Das bietet auch kleineren und Nischen-Streamern eine sichere und berechenbare Einnahmequelle und ermöglicht Werbekunden sehr differenzierte Aussteuerungsmöglichkeiten für ihre Kampagnen.

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