Start Karriere Computerspielemuseum Berlin: Andreas Lange geht

Computerspielemuseum Berlin: Andreas Lange geht

Zusammen mit Co-Gründer Klaus-Peter Gerstenberger und Betriebsleiterin Nicole Popp nimmt Andreas Lange (rechts im Bild) den Sonderpreis der DCP-Jury für das Computerspielemuseum in Empfang (Foto: DCP / Franziska Krug / Getty Images für Quinke Networks)
Zusammen mit Co-Gründer Klaus-Peter Gerstenberger und Betriebsleiterin Nicole Popp nimmt Andreas Lange (rechts im Bild) den Sonderpreis der DCP-Jury für das Computerspielemuseum in Empfang (Foto: DCP / Franziska Krug / Getty Images für Quinke Networks)

Beim Berliner Computerspielemuseum endet eine Ära: Ende August wird Gründungsdirektor und Kurator Andreas Lange die Leitung an seine Nachfolger übergeben.

Nach 21 Jahren als Kurator und gleichzeitig Gründungsdirektor verlässt Andreas Lange das Computerspielemuseum auf eigenen Wunsch. „Ich bin sehr froh, dass ich die Chance hatte, das Museum maßgeblich mit aufzubauen“, so Lange. „Ich hätte mir keine spannendere und vielfältigere Aufgabe vorstellen können, als einen neu entstehenden Kulturbereich in dieser Weise museal zu begleiten.“

Für die einzigartige Sammlung sind künftig die Literatur- und Sprachwissenschaftlerin Mascha Tobe und der Mediengestalter und Sammler Philipp Frei verantwortlich. Beide waren bereits an der Kuratierung von zahlreichen Ausstellungen im Computerspielemuseum beteiligt. Die Leitung der gemeinnützigen Gameshouse gGmbH ist weiterhin in Händen von Geschäftsführer Klaus Spieler.

Andreas Lange bleibt dem Haus in beratender Funktion erhalten. Künftig wird er sich neuen Projekten widmen und zudem die Entwicklung des Europäischen Verbands von Game-Archiven, Museen und Bewahrungsprojekten vorantreiben.

In den Archiven des Berliner Computerspielemuseums schlummern über 25.000 Datenträger (Foto: CSM Berlin / Jörg Metzner)
In den Archiven des Berliner Computerspielemuseums schlummern über 25.000 Datenträger (Foto: CSM Berlin / Jörg Metzner)

Computerspielemuseum: Andreas Lange gibt Leitung ab

Das Berliner Computerspielemuseum zeigt seit 1997 die Geschichte der Computer- und Videospiel-Industrie – vom „Pong“-Automaten über die Heimcomputer der C64- und Amiga-Ära bis heute. Jährlich besuchen mehr als 100.000 Spiele-Fans das Museum in der Berliner Karl-Marx-Allee.

In den Archiven des Museums befinden sich mehr als 25.000 Original-Datenträger, über 100 Konsolen und Computersysteme und mehr als 12.000 Zeitschriften.

Die Einrichtung wurde 2017 den „Sonderpreis der Jury“ beim Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet.

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