
In ihrem Gastbeitrag schildert Games-Entwicklerin Katharina Weiß ihre Gamescom-Erlebnisse als berufstätige Mutter – und sagt, was sie von den Veranstaltern konkret erwartet.
Update vom 29. August 2024 (8 Uhr): Mit Blick auf die ‚Schärfe‘ einzelner Kommentare zu diesem hochemotionalen Thema bitten wir dringend um eine zivilisierte Diskussionskultur – die insbesondere ohne Beleidigungen und Unterstellungen auskommt, weil wir solche Beiträge nicht dulden und somit erst gar nicht freischalten.
Wir behalten uns auch vor, entsprechende Passagen im Nachgang zu entfernen.
In diesem Zusammenhang noch einmal der Hinweis für jene, die den Gastbeitrag nur an-, aber nicht durchlesen: Es geht hier nicht um die Entertainment Area (also den Privatbesucherbereich), sondern um Fachbesucherinnen und deren Zugang zur Gamescom Business Area (Hallen 2 bis 4 sowie Confex).
Update vom 27. August 2024 (17 Uhr): Der Branchenverband Game als Gamescom-Co-Veranstalter äußert sich auf Anfrage wie folgt:
„Der Zutritt für Kinder unter 4 Jahren zur Gamescom ist grundsätzlich untersagt, um die Sicherheit und den Schutz von Babys und Kleinkindern zu gewährleisten. Diese Regelung ist an verschiedenen Stellen, beispielsweise direkt beim Ticket-Kauf auf unserer Website, seit Jahren, klar und öffentlich kommuniziert.
Die Veranstaltung umfasst Bereiche mit hoher Lautstärke und starkem Besucherandrang, die sich schnell über verschiedene Flächen verteilen können. Wir verstehen, dass diese Regelung für berufstätige Eltern eine Herausforderung darstellen kann, bitten jedoch um Verständnis, dass aus Jugendschutz- und Sicherheitsgründen keine Ausnahmen möglich sind.
Gleichzeitig nehmen wir Feedback immer ernst und diskutieren intern mögliche Lösungen, die aber auch in der Praxis umsetzbar sein müssen. Im Übrigen haben wir in der Family & Friends Area der Gamescom einen Kindergarten eingerichtet und somit ein Angebot geschaffen, bei dem Eltern ihre Kindern ab 4 Jahren für eine gewisse Zeit betreuen lassen können. Dies ist aus unterschiedlichen Gründen für jüngere Kleinkinder und Babys allerdings nicht möglich.“
Update vom 27. August 2024 (16 Uhr): Der Gastbeitrag von Katharina Weiß hat in der Branche und weit darüber hinaus ein breites Echo und eine intensive Debatte ausgelöst – neben Zustimmung und Verständnis zeigt sich in den Kommentaren vielfach auch das exakte Gegenteil, also erbitterter Widerspruch und Unverständnis.
Die Verbands-Tochter Game Events, die den vorgelagerten Fachkongress Devcom organisiert, stellt auf Anfrage klar, dass die Teilnahme an der dreitägigen Konferenz nur Personen ab 18 Jahren gestattet ist: „Allerdings sind wir uns der besonderen Bedürfnisse von Teilnehmenden, darunter auch stillender Mütter, bewusst und bemühen uns, eine Teilnahme möglichst inklusiv zu gestalten.“
Das erstmals genutzte Confex-Gebäude biete die Möglichkeit für Rückzugs- und Ruheräume – auch die Vorträge und Panels fänden überwiegend in abgetrennten, ruhigen Bereichen statt. Daher habe man auf Anfrage einer teilnehmenden Person die Teilnahme gestattet – inklusive kostenlosem Zugang für die begleitende Betreuung.
Meldung vom 26. August 2024:
„Zur Gamescom ist öffentliches Publikum ab 4 Jahren zugelassen.“
So steht es geschrieben in den Teilnahmebedingungen und im Ticket-Shop der Koelnmesse für die Kölner Gamescom, die am Sonntag zu Ende ging. Wer das Gedränge und die Lautstärke auf einer der größten Fach- und Publikumsmessen Deutschlands kennt, wird bestätigen: Für diese Regelung gibt es gute Gründe.
Doch wie verhält es sich mit frischgebackenen Eltern, die ihrem Beruf im ungleich ruhigeren Business-Bereich des Messegeländes nachgehen wollen und müssen – etwa als Aussteller, Dienstleister, Fachbesucher oder Referent im Rahmen von Fachkonferenzen wie Devcom und Gamescom Congress?
Gleich mehreren Teilnehmerinnen samt Nachwuchs wurde der Zugang zum Gelände und in die Hallen verweigert – eine Regelung, die vielfach als diskriminierend empfunden wurde. Zwar schreibt sich die Games-Industrie und auch die Koelnmesse die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die Fahnen; doch ausgerechnet die wichtigste Branchen-Veranstaltung des Landes schließt berufstätige Mütter mit Kindern kategorisch aus – und zwar buchstäblich.
Noch während der laufenden Gamescom-Woche haben betroffene Fachbesucherinnen ihrem Ärger in sozialen Netzwerken Luft gemacht und sich sowohl an die Veranstalter als auch an Beratungsstellen und Medien gewandt.
Gamescom 2024: Fachbesucherinnen mit Kindern wehren sich gegen Ausschluss
Katharina Weiß hat ihre Gamescom-2024-Erlebnisse nun aufgeschrieben: Weiß ist seit fast 17 Jahren Jahren für das Wuppertaler Studio SilentFuture tätig und dort Teil des Management-Teams sowie Creative Director. Darüber hinaus engagiert sie sich bei der Standortinitiative Games NRW, wo sie sich seit Mai den Vorstands-Vorsitz mit Ubisoft-Blue-Byte-Chef Benedikt Grindel teilt.
GamesWirtschaft dokumentiert die Schilderung von Katharina Weiß im Wortlaut. Parallel haben wir die Gamescom-Ausrichter – Koelnmesse und Verband – um Stellungnahmen gebeten (Update folgt).
Gastbeitrag: Fachbesucher*innen mit Kindern: Ausschluss von der Gamescom und was sich ändern muss
„Nachdem mir wegen meinem Neugeborenen der Zutritt zur Gamescom verweigert wurde, haben mich verschiedene Berichte von betroffenen Eltern erreicht, die als Fachbesucher*innen an dem wichtigen beruflichen Ereignis teilgenommen haben und teilnehmen wollten, aber wie ich ausgeschlossen wurden.
Dabei erlebten wir eine herablassende und unangenehme Behandlung durch das Personal. Hierbei kam es zu belehrenden und aggressiven Äußerungen, die in einem professionellen Umfeld absolut inakzeptabel sind.
Daher trete ich dafür ein, dass niemand in Zukunft ähnliche Erfahrungen machen muss und alle Fachbesucher*innen – unabhängig von ihrer familiären Situation – ohne Angst und Sorge an Veranstaltungen teilnehmen können.
Gründe für den Ausschluss oder Willkür
„Der Zutritt für Kinder unter 4 Jahren zur Gamescom ist grundsätzlich untersagt, um die Sicherheit und den Schutz von Kleinkindern zu gewährleisten. Diese Regelung ist an verschiedenen Stellen (bspw. auf unserer Website), seit Jahren, klar und öffentlich kommuniziert. Die Veranstaltung umfasst Bereiche mit hoher Lautstärke und starkem Besucherandrang, die sich schnell über verschiedene Flächen verteilen können. Wir verstehen, dass diese Regelung für berufstätige Eltern eine Herausforderung darstellen kann, bitten jedoch um Verständnis, dass aus Sicherheitsgründen keine Ausnahmen möglich sind.“
Hat man als Fachbesucher*innen ein entsprechendes Ticket gebucht, war kein Hinweis auf eine Altersbeschränkung zu finden. Besonders irritierend ist, dass trotz dieses Ausschlusses von Kindern unter 4 Jahren dennoch Kleinkinder und Babys auf der Messe zu sehen waren, was auf eine inkonsistente und willkürliche Anwendung der vermeintlichen Sicherheitsvorgaben hindeutet.
Ein bekanntes Problem – und eine vertane Chance
Es ist enttäuschend, dass diese Probleme nicht neu sind. Bereits 2019 wurde mir mit dem Ausschluss von der Gamescom gedroht, weil ich mit meinem ersten Sohn als Fachbesucher die Messe besuchen wollte. Nach öffentlicher Kritik wurde damals eingelenkt und eine Verbesserung der Situation versprochen.
Doch die diesjährigen Vorfälle zeigen, dass keine nachhaltigen Maßnahmen getroffen wurden, um die Situation für Eltern zu verbessern. Dass ein Problem, das seit Jahren bekannt ist, immer noch nicht angegangen wurde, ist ein Versäumnis, das dringend behoben werden muss.
Bedeutung von Diversität und Inklusion auf der Gamescom
Der Game-Verband hat sich in der Vergangenheit stark für Diversität in der Spielebranche eingesetzt und entsprechende Kampagnen ins Leben gerufen. Auch auf der diesjährigen Gamescom wurden erfreulicherweise Maßnahmen wie ein Safer Space und eine Safer Space Policy eingeführt, die beim Ticketkauf akzeptiert werden mussten.
Diese Initiativen sind grundsätzlich sehr zu begrüßen und setzen wichtige Signale für eine inklusive Branche. Umso gravierender ist es jedoch, wenn genau die Gruppen, die eigentlich von diesen Maßnahmen profitieren sollen, im realen Kontext der Messe diskriminiert und ausgegrenzt werden.
Eltern, die in der Spielebranche arbeiten, dürfen nicht systematisch ausgeschlossen werden, nur weil sie auf die Mitnahme ihrer Kinder angewiesen sind. Solche Ausschlüsse behindern nicht nur unsere berufliche Entwicklung, sondern widersprechen auch den Grundsätzen der Inklusion, die Sie selbst propagieren.
Die Notwendigkeit einer familienfreundlichen Messekultur
Die Gamescom ist nicht nur ein Treffpunkt für Spielerinnen, sondern auch ein bedeutendes Business-Event für Fachbesucher*innen aus der gesamten Games-Industrie. Für viele Eltern, die in dieser Branche arbeiten, ist es unerlässlich, dass sie ihre Kinder mitbringen können, insbesondere wenn diese noch gestillt werden müssen oder keine andere Betreuungsmöglichkeit besteht.
Anstatt diese Fachkräfte auszuschließen, sollte es im Interesse der Veranstalter sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ihre Teilnahme ermöglichen. Dazu gehören kinderfreundliche Bereiche, geeignete Still- und Wickelräume sowie eine Schulung des Personals im Umgang mit solchen Situationen.
Entscheidungsfreiheit der Eltern
Ein zentrales Argument ist, ob die Eltern nicht selbst am besten wissen, was für ihr Kind geeignet ist. Eltern tragen in der Regel die Verantwortung dafür, ihre Kinder vor Überforderung und Gefahren zu schützen.
Wenn klare Informationen und Beschilderungen über ungeeignete Bereiche vorhanden sind, können Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in bestimmte Bereiche mitnehmen oder lieber die ruhigeren Bereiche nutzen. Zudem könnte die Bereitstellung von speziellen Gehörschützern für Kleinkinder und Babys das Lärmproblem lösen.
Ein Appell für konkrete Maßnahmen
Daher appelliere ich die Vorfälle ernst zu nehmen und konkrete Schritte zu unternehmen, um sicherzustellen, dass die Gamescom in Zukunft wirklich alle willkommen heißt. Diese Maßnahmen sind nicht nur im Interesse der betroffenen Fachbesucher*innen, sondern tragen auch dazu bei, dass die Branche insgesamt offener, vielfältiger und gerechter wird.
Dazu gehören eine transparente Aufarbeitung der Vorkommnisse sowie eine Überprüfung der bisherigen Praktiken.
Ich möchte betonen, dass ich mich nicht gegen Sicherheitsvorgaben ausspreche – ganz im Gegenteil. Es geht um faire, transparente und familienfreundliche Bedingungen, die es uns ermöglichen, sowohl beruflich als auch familiär unseren Verpflichtungen nachzukommen und dass Diversität und Inklusion nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben.“
Hinweis: Gastbeiträge geben grundsätzlich die Meinung des Autoren oder der Autorin wieder und decken sich nicht zwingend mit der Auffassung der Redaktion.











Leute wie diese Dame sind ein Fall fürs Jugendamt! Wer sein Kind solchem Stress aussetzen möchte sollte sich dringend Hilfe suchen.
Eine Mutter die arbeiten will, soll laut vielen Kommentaren hier einfach mal zu Hause bleiben und unter anderen Artikeln liest man das ständige Geschimpfe über Mütter die „faul“ zu Hause sitzen… wie Frau es macht, es ist immer falsch.
Die IT ist eine der wenigen Branchen wo Homeoffice häufig möglich ist, wo Kinder und Beruf nebeneinander funktionieren kann. Warum muß das bei einer Messe, die ja Teil des Berufsleben ist, aufhören. Es ist nur einmal im Jahr und es ist wichtig für den Beruf. Da kann man nicht einfach mal aussetzen. Aber deswegen das Kind nicht stillen, kann ja auch nicht zielführend sein. Mal davon ab das es gesetzlich geregelte Pausenzeiten extra fürs Stillen gibt.
Niemand verlangt das diese Babys den ganzen Tag mitten in der Menschenmenge verbringen sollen. Ruft ihr auch das Jugendamt, wenn ein Schausteller sein Baby im Kassenhaus neben dem Brakedance hat? Oder eine Landwirtin das Baby mit zum melken nimmt? Es gibt viele selbständige die ihre Arbeit und ihr Eltern sein mit einander kombinieren müssen.
Aber im ruhigen Bereich für Fachbesucher? Ein Platz zum stillen und wickeln. Wäre ja nun kein großer Aufwand.
Im übrigen wäre ein ruhiges Zeitfenster für autistische Besucher auch ein tolles Angebot oder Ruhe Räume und digitales Anstehen wie es das in Freizeitparks gibt. Hilfen für Autistische Besucher gibt es leider keine.
Ich will auch arbeiten, als Mann. Soll ich dann das Kind mit in die Produktion für chemische Erzeugnisse nehmen, damit meine Frau den Tag nicht zu Hause bleiben muss? Übrigens wechseln wir uns nach Möglichkeit ab, so wie es grad bei den Arbeitgebern passt. Beziehungsweise, soll meine Frau das Kind auf einem Sitzplatz im Bus parken, damit wir beide arbeiten können? Das ist doch absurd. Wir wollen beide, aber wenn es nicht vereinbar ist mit der Arbeit, ist das so. Dafür opfern wir nicht die Gesundheit unseres Kindes.
danke, da stimme ich dir zu. Diese „Ich will aber-“ Mentalität ist nicht nur ungesund für das Kind, sondern auch wirklich egozentrisch.
Vielleicht solltest du einfach nicht auf die Gamescom mit deinem Neugeborenen und den anders den Bericht schreiben lassen. oder schick nen Praktikanten mit na GoPro angeschnallt auf die Messe der dann alles für dich dokumentiert damit du das dann nur noch verschriftlichen musst. Aber setz deinem Kind doch nicht so einer Gefahr aus.
Rabenmutterverhalten ist das.
wie krank muss man sein ein Baby zur Gamescom zu schleppen? Was denkt sich diese Frau dabei? Ist sie so wichtig für ihre Firma,das sie unbedingt da sein muss? Oder kann man vielleicht einfach nicht verzichten? Finde das extrem egoistisch.
ich will ehrlich sein: Ich halte nichts davon, Babys und Kinder da mit hinzunehmen. Viel Trubel und ggf. Stress. was ist denn, wenn da wirklich eine Panik ausbricht? Da kann man selber froh sein, wenn man da heil rauskommt. Wenn dann ein Baby zu Schaden kommt ist das Geschrei wieder groß, wieso die Veranstalter sowas zugelassen haben, da verwette ich alles drauf. Entweder ist man Elternteil oder man arbeitet. Mein Vater hat mich damals auch nicht auf Montage mitgenommen und meine Mutter nicht zur Nachtschicht. Das ist nicht gut fürs Kind und damit hat sich das. Ich halte es auch immer für möglich jemanden zu finden zum aufpassen für die Zeit, es kostet aber halt Geld, sofern da keine Familie im Hintergrund steht. Gemäß dem Fall es wäre eine Erotikmesse, nimmt man doch auch keine Kinder mit dahin.
Ich selber würde es niemals so machen und wenn ich keine andere Möglichkeit habe, dann kann man nicht dahin, Punkt. Gilt für Frau, Mann und überhaupt. Das Kindeswohl geht voran und das ist nicht der Besuch einer Messe.
Hey gamescon,
unterstützt uns Eltern endlich bei unserer Kindeswohlgefährdung.
Es gibt einen Unterschied zwischen Diskriminierung und dem Schutz der Kinder durch den Veranstalter vor der Dummheit der eigenen Eltern.
Einer Branche bei der es nur um das Geld der Kinder geht und nicht um deren Wohlbefinden will sich als Beschützer darstellen?
Hier geht es um ein Neugeborenes Kind welches gestillt wird. Das Kind ist auf die Mutter angewiesen, die diese Messe beruflich besuchen muss. Scheint als hätten die Organisatoren Angst das das Kind weg läuft und Call of Duty spielen wird.
Die Organisatoren haben wenn dann Angst dem Kind passiert was und dann werden sie von der Dame verklagt. Und nein die Mutter MUSS nicht auf die Messe. Das sucht sie sich selber aus.
Die Mutter WILL auf die Messe. der Praktikant hätte auch alles dokumentieren können, sogar mit na GoPro angeschnallt könnte er alles filmen und dokumentieren.
Madame Egozentrisch hat nur aufs Kindeswohl geschiss*n.
Unverständlich wieso man ein Baby dahin mit nehmen muss.
Gerade bei der Menge an Besucher auch an den Fachbesuchertagen, ist das schon riskant, gerade gegen über der Gesundheit des Kindes.
Wenn sie so dringend gebraucht wird, sollte es auch möglich sein sich mit dem Partner abzusprechen oder jemand für den Tag zum aufpassen organisieren.
man kann auch Muttermilch extra vorbereiten für solche Tage damit das Baby die nötige Nahrung bekommt.
Kinder in dem Alter haben nix auf so einer Messe verloren.
Da kann ich die Organisatoren der Gamescom verstehen, egal ob es zum Schutz des Babys ist oder der eigene das man Angst hat angeklagt zu werden.
Dann doch einfach den Arbeit Geber bitten jemand anderen hin zuschicken oder einfach mal zum Wohle ihres Kindes einfach nein sagen und geht halt nicht, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
mit einem Kleinkind auf die Gamescom…? selten dämlich. das ist eine Messe die zwar auch Spiele für Kinder beinhaltet aber eben auch Titel für die etwas älteren, ist schon immer so gewesen.
Was ist wenn ihre Kinder Autofahren wollen, gibt sie dann bereitwillig die Schlüssel und sagt gute Fahrt?
Die Menschen werden immer dümmer… ich habe selber ein kleines Kind und ich würde niemals auf solch eine dumme Idee kommen, aber was weiß ich schon.
Haben alles richtig gemacht die Gamescomorganisatoren, und lasst das bitte auch so, bzw hebt das mindestalter noch um 2 jahre an
wenn mit Diversität und Inklusion für die Gefährdung der eigenen Kinder geworben wird. Diese Welt ist so durch.
ich war mehrfach auf der Gamescom, damals auch als diese noch in Leipzig war. Fachbesucher Tag
Die besagte Business Area ist ein wenig ruhiger..ja.
aber , sein Neugeborenes mitnehmen zu wollen… absolutes No Go.
Auch wenn besagte Dame dies beruflich macht. dann muss sie aussetzen und ein Kollege hin oder jemand kümmert sich um das kleine.. Möglichkeiten mit abgepumpter Muttermilch ist vorhanden.
Ich persönlich kann auch nur den Kopf schütteln, wenn man zb mit seinem Baby unbedingt auf ein Festival muss. sorry. dann verzichtet mal oder sucht euch wen für die Zeit.
wenn ich niemand für mein Hund hab geh ich auch nicht auf ein Festival (ohja. ich wage es mich dies zu vergleichen, denn hier geht es darum, man hat ein Lebewesen für das man verantwortlich ist und welches einen zeitlich einschränkt, man hat sich für dieses Lebewesen entschieden, also muss man Abstriche in Kauf nehmen)
und nein, nicht jeder hat Verständnis für lärmende schreiende Neugeborene, Babys oder Kleinkinder.
was Wickelräume allgemein angeht. ja stimmt. gibt es definitiv zu wenige und wenn meist zu kleine. auch ich gehe regelmäßig da mit meinem knapp 2 jährigen und Hund und weiß nicht wo hin mit mir,da nichts vorhanden ist, mit Einschränkungen oder echt zu klein.
Ich war der Annahme, dass diese Seite sich mit der Wirtschaft der Spiele-Industrie auseinandersetzt. Stattdessen hat sie sich in letzter Zeit zu einer Art digitaler Boulevardzeitung entwickelt.
Im aktuellen Fall wird ein Socialmedia Beitrag aufgegriffen, in dem ein neugeborenes Kind scheinbar von seiner Mutter unter dem Vorwand der Diversität und Inklusion instrumentalisiert wird. Solche Praktiken tragen lediglich zur weiteren Spaltung unserer Gesellschaft bei.
Ein derartiger Ansatz zur „Games Wirtschaft“ ist für mich nicht akzeptabel. Ich appelliere an die Redaktion, zu seriösen Inhalten und verantwortungsbewusstem Journalismus zurückzukehren.
Danke für Ihre anonyme Meinung. Das Thema hat selbstverständlich Relevanz – einmal mit Blick auf die Gamescom und Devcom, also auf die wichtigsten Fachveranstaltungen. Und zweitens, weil Weiß (und weitere Mütter, die sich teils öffentlich geäußert haben) eben nicht ‚irgendwer‘ sind.
Ich habe den Eindruck, dass hier ein bekanntes Phänomen vorliegt: Ein Problem, das man selbst nicht lösen möchte oder kann, wird an eine andere Stelle weitergegeben, in diesem Fall an die Messe. Das erscheint mir zu kurz gegriffen.
Es ist seit langem bekannt, dass der Eintritt für Kinder erst ab 4 Jahren möglich ist, und die Gründe dafür wurden auch schon oft genannt. Dennoch wird das Thema jetzt diskutiert, weil einige Menschen sich in ihrer persönlichen Situation nicht berücksichtigt fühlen. Vielleicht wäre es eine Option, in solchen Fällen einfach mal zu warten, bis die Kinder das erforderliche Alter erreicht haben?
Im beruflichen Kontext, also Messebesuch, weil Job, wäre es angebracht, die „normale“ Situation zu sehen – und da kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Arbeitgeber grundsätzlich erlauben, Neugeborene direkt an den Arbeitsplatz mitzunehmen. Wenn eine Lösung angeboten wird, dann wahrscheinlich eher in Form einer extra Betreuungseinrichtung, aber doch nicht im Büro am Schreibtisch. Der Platz in der Businessarena ist dieser Schreibtisch während der Messe.
Es gibt sicherlich verschiedene Ansätze, um das Problem zu lösen. In erster Linie müsste der Arbeitgeber der jungen Mütter, die an der Messe teilnehmen sollen, entsprechende Lösungen anbieten.
Der ganze Beitrag gibt einem das Gefühl als ob die Eltern in diesem Beitrag es nicht wahrhaben wollen/können, dass sie nunmal eben jetzt Eltern sind. Meine Mutter ist auch nicht direkt ins Büro als ich geboren wurde und mein Vater hat mich nicht mit in den LKW genommen. Es wird aber vehement darauf gepocht das eigene Kind mit auf eine Messe zu nehmen???
Wie Sie bereits gesagt haben, ist es hier die Aufgabe des Arbeitgebers für passende Lösungen zu suchen oder es wie so gut wie alle anderen Eltern zu machen: bestimmte Events werden 1-2x ausgelassen oder das andere Elternteil übernimmt.
Nun, gerade in der IT Branche ist es heutzutage gar nicht so ungewöhnlich, wenn insbesondere Mütter auch mal ihre Babys mit zur Arbeit nehmen, vor allem wenn diese gestillt werden. Im übrigen dürften die meisten in der Branche als Eltern im home Office arbeiten, auch da natürlich dann mit den Kindern. Auch mein Teamchef hatte schon des öfteren mal seine Tochter betreut während er im home Office gearbeitet hatte, da seine Frau keine Zeit hatte und Kita ausgefallen war. Und ein anderer Kollege hatte seine neugeborene Tochter vor paar Tagen auch in einem online Meeting auf dem Schoß. In Gegensatz zu Branchen mit Kundenkontakt, wie Einzelhandel oder Pflege, ist es in der IT halt relativ gut möglich, erst Recht in Kombination mit home Office.
Das ist auch wirklich eine super Entwicklung, gerade wenn Arbeitgeber flexibel auf Notfälle reagieren (Stillzeiten, kein Babysitter) und Homeoffice ermöglichen. Wenn da dann das Kind auf dem Schoß sitzt, ja warum nicht? 🙂 Allerdings ist die Gamescom nun mal kein Ort für Neugeborene oder Kleinkinder. Das liegt einfach an der Art der Veranstaltung. Hier sind andere Lösungen gefragt, und manchmal müssen diese auch von den Eltern selbst gefunden werden.
Ich kann verstehen, dass es nervig ist wenn die Regeln anscheinend nicht konsequent durchgesetzt werden und dass es keine Möglichkeit für Kinderbetreuung gibt. Das sollte generell in ganz Deutschland verbessert werden, aber: es gibt unfassbar viele Berufe in denen Menschen ihre kleinen Kinder auch nicht mitbringen dürfen. Und das aus guten Gründen. Wenn jemand beruflich an einer Messe teilnehmen möchte, sollte er dies tun wenn er kann und nicht darauf pochen seine Kinder mitnehmen zu dürfen. Für andere ist es selbstverständlich in den Jahren in denen das Kind zu jung ist, beruflich etwas zurückzustecken. Und zum „Argument“ dass Eltern am besten wüssten was für ihr Kind geeignet ist: Nein, tun viele nicht. Es ist schade für diejenigen die verantwortungsvoll mit ihren Kindern umgehen, aber wenn alle Eltern so toll wären und immer alles besser wüssten dann bräuchte es gewisse Einrichtungen und Sozialarbeiter etc. nicht.
Da das hier ja aufkommt: Wer meint im Businessbereich der Gamescom sei es so schon ruhig und stressfrei war scheinbar auch noch nicht dort. Völlig abgesehen davon dass man da auch meist immer noch durch den Besucherbereich muss.
richtig und zu gewissen Zeiten ist es auch dort sehr laut und unruhig. und andersherum als zb die Bahnfahrt mit dem kleinen von der Arbeit oder zur Arbeit in der lauten Metro (Bus,Zug was auch immer)
tut man die Gamescom dem Kind bewusst an, weil man privat oder wie in diesem Fall, beruflich nicht zurück treten will oder eine andere Lösung gefunden hat.
(ich persönlich kenne den Bereich!)
Ich habe selbst auf Messen gearbeitet. ob Business Area (ruhiger und klimatisiert) oder nicht. es ist ein langer anstrengender Tag, für uns Erwachsene. Säuglinge sind sehr Reiz empfänglich, ich finde es gut, das man aus Schutz der Kinder sagt, das der Zutritt nicht gestattet wird.
Kinder bereichern das eigene Leben, ich als Mutter muss mich auch an die Bedürfnisse und Belastungsgrenzen meiner Kinder anpassen. Die Reaktion des Veranstalters hat für mich nichts mit Diskriminierung zu tun. Hier geht es um den Schutz der Kinder. Es ist schade, das Kinder zwischen Arbeit und Beruf stellen, aber das ist ein anderes Thema und hat mit dieser Messe nichts zu tun.
Ich kann die Maßnahmen auf der einen Seite zwar durchaus nachvollziehen, da die Köln messe GmbH in ihrer Funktion als Ausrichter natürlich für den Jugendschutz zuständig und am Ende auch haftbar ist. Allerdings wenn dem so ist, dass hier auch Kinder unter 4 Jahren das Messegelände betretren haben, zeugt das weder von Verantwortung noch kompetenter Handhabung der Situation. Ich bin grundsätzlich dafür, dass auch stillende Mütter bei solchen veranstaltungen nicht ausgeschlossen werden, allerdings müssen beide Seiten hier zusammenarbeiten.
Zum einen Finde ich die Idee mit der Kennzeichnung der Hallen durchaus sehr gut, da dies nicht nur den Kindern sondern auch empfindlichen Erwachsenen und Menschen mit geistiger Behinderung zu Gute kommt. Dies wäre vor allem auch dem Jugendschutz geschuldet, wenn man entsprechende Stände gebündelt in Bereiche ab 12, 16 und 18 unterteilen würde. Die Messe müsste zudem zukünftig dafür sorgen, dass es möglich ist über entsprechende Wege zum Ziel zu gelangen, ohne dass es dafür notwendig wird sich durch solche Hallen zu begeben.
Ein separater Fachbesuchereingang könnte das Problem darüber hinaus weiter entschärfen, sodass Fachbesucher*innen hier nicht mehr über das gesamte Gelände zum Fachbesucherbereich kommen. Da ja ohnehin Sicherheitspersonal an den Übergängen vom fachbesucherbereich zur Entertainmentarea steht, könnte man eben die Eltern hier abfangen anstatt den Zugang zum gelände komplett zu verwehren.
Zumal die ganze Situation auch rechtlich Konsequenzen für die Köln messe GmbH haben kann, da etwa Schadensersatz für die Tickets fällig wird wenn der Veranstalter schuldhaft den Zugang zur Veranstaltung untersagt. Ich bin leider zu wenig in der Materie um sagen zu können, ob nicht sogar ein einklagbarer Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz vorliegt oder eine Nötigung seitens des Sicherheitspersonals. Dennoch sollte man das eventuell prüfen alssen
Laut der Messe und Hallenordnung ist es aber unter 16 jährigen in Begleitung erlaubt die Veranstaltungen zu besuchen, ein Mindestalter ist nicht angegeben. auf der Gamescom war es ab 12 schon möglich ohne Begleitung zu besuche. Hier wird also wohl schon von den Regelungen abgewichen die sonst auf dem Kölner Messegelände herrschen.
Die Kommentare unter diesem Beitrag sind wirklich erschreckend. Ich aus Sicht eines Ausstellers muss wirklich sagen, dass ich die Regelung so auch nicht ganz nachvollziehen kann. Man kann natürlich sagen zu öffentlichen Öffnungszeiten ist es untersagt Kinder unter 4 hineinzubringen aber davor? Es ist nicht zu laut. Fahrt bitte mal Bahn. Selbe Lautstärke (Ich betone. Bevor Besucher eingelassen werden). Und es ist nicht immer möglich jemanden vor Ort zu haben der aufpasst früh am Morgen wo man eventuell seinen Stand auch mal sehen möchte. Oder am Aufbau Tag wo es durchaus praktisch ist Dekorationen anzubringen oder gar seinen Monitor aufzubauen. Und der Kommentar mit dem Jugendamt finde ich äußerst unpassend da die sich bitte um die ernsten Fälle kümmern sollen.
Ohne es jetzt böse zu meinen aber in den meisten Berufen dürfen die Berufstätigen ihre Kinder auch nicht mitbringen auf die Arbeit. Es ist normal dass man bis das Kind ein bestimmtes Alter erreicht hat ein Elternteil nicht arbeitet/das Kind in die Krippe geht. Dass das Kind hier noch gestillt wird verstehe ich aber mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten sodass sich auch ein Vater kümmern kann oder man lässt die Gamescom eben 1-2 Jahre weg. Machen andere genauso. Wieso bekommt man Kinder und motzt dann rum dass man nicht mehr wie vorher alles so easy machen kann?
Die Bahn hat null die selbe Lautstärke wie eine MESSE! Und dazu noch die GAMESCOM
An alle Trolle, die nicht so gut lesen können: Sie wollte den nur Fachbesucher*innen zugänglichen ruhigen Business-Bereich der Gamescom besuchen, den ihr nie gesehen habt. So, und jetzt einmal kurz durchatmen und das Instant Judgement wieder runterfahren. Danke.
„Bedeutung von Diversität und Inklusion auf der Gamescom“
ein paar aktuelle buzzwords schaden nicht, wenn man seinen willen durchsetzen möchte.
aber gut, meinen vote haben die mütter.
nehmt die neugeborenen doch auch mit zum formel 1 rennen… vielleicht auch zum paragliding …
Alleine diese Aussage zeugt davon,d ass Sie keine Ahnung haben was Sie da eigentlich von sich geben. Es geht hier nicht darum den kleinen Drops das neue Call of Duty spielen zu lassen sondern um den Zutritt als Fachbesucher in die abgetrennte, klimatisierte und vor allem ruhige Fachbesucher-Area. Aber vielleicht haben Ihre Eltern Sie ja zur Formel 1 mitgenommen und dadurch ihre Fähigkeit zum logischen Denken zerstört, anders kann ich mir diese Polemik nicht erklären
ich schreibe es mal direkter und in leichterer sprache, für die einfacheren gemüter hier:
NEUGEBORENE HABEN NICHTS AUF EINER MESSE ZU SUCHEN !!!
ist auch völlig egal in welchem „bereich“.
wenn ihr keine zeit habt eure kinder in ruhiger/sicherer umgebung aufzuziehen dann bekommt keine !
das man sowas überhaupt erwähnen muss finde ich schon ARG bedenkllich.
GROB fahrlässig ist das !
und im zuge der völligen verantwortungslosigkeit dann auch noch die aktuellen buzzwords „diversität und inklusion“ auspacken, nur weil man seinen willen nicht bekommt. einfach nur ekelhaft.
Ich hab schon lange nicht mehr so einen so Sinnberfreiten Artikel Gelesen, für mich ist das Ganz klar Kindeswohlgefärdung.
Sie sind also auch für den Lockdown für Frauen, verstehe …
Hat nichts mit “Lockdown für Frauen” zu tun, aber wenn eine Frau sich dazu entscheidet Mutter zu werden kann sie ihr Leben nicht einfach so weitermachen wie vorher. So gut wie niemand kann sein Kind mit zur Arbeit nehmen und es gibt ja mittlerweile auch so einige Lösungen, wie das Kind auch ohne Mutter versorgt werden kann. Oder man bleibt halt einfach 1x von der Gamescom fern. Aber das ist ja soooo schlimm! Nein, ich als Mutter muss alles mit meinem Kind machen dürfen, sonst ist das Diskriminierung.
Alter was ist dass denn für eine Müll Aussage. Da drehen sie die Tatsachen aber mehrmals so wie es Ihnen natürlich wieder passt nh
Frau Katharina Weiß möchte mit ihrem NEUGEBORENEN auf die Gamescom… Das ist ein Fall fürs Jugendamt. Mehr schreibe ich dazu nicht, denn es spricht für sich.
Morgen im Ticker: Frau Weiß fordert mehr Wickelräume an der Kriegsfront, Tigerkäfige müssen mit Stillecken ausgestattet sein und Heavy-Metal-Konzerte müssen eine Babygrechte erste Reihe aufweisen!
*Kopfschüttel*
Genau wegen solch difamierenden Denkmustern wie dem Ihren ist unser Land was Gleichberechtigung und Diversität angeht nach wie vor auf den hinteren Ranglisten zu finden. Anstatt sich aus Ihrer priviligierten Situation heraus das Recht zu nehmen ihre absolut missständlichen gedanken in den vermeindlich rechtsfreien Raum Internet zu blasen, sollten sie sich lieber mal Fragen wie es Ihnen denn in 10 oder 20 Jahren so geht wenn wir weiterhin kategorisch alles ablehnen was nicht in Ihr persöhnliches Weltbild passt. Ich hoffe, dass Sie niemals in den Genuss eines Krieges kommen, in dem Sie sich Sorgen um Ihre Kinder in der Heimat machen müssen.
Am besten wäre es, dass Sie sich vor jedem Kommentar in einem öffentlich zugänglichen Raum ersteinmal auf die nötige kognitive Kapazität testen lassen
Wie ich an Ihren vielen weltfremden Kommentaren hier lesen kann, scheinen Sie schon lange nicht mehr mit dem realen Leben in Kontakt gewesen zu sein.
Tipp: Fenster auf Kipp und mehrmal tief durchatmen. Die Bewegung im Park oder Wald soll auch Hilfreich sein.
Das hat nix mit Gleichberechtigung und oder Diversität zu tun, um Gottes Willen
Das hat nichts mit Gleichberechtigung und oder Diversität zutun. Auweia
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