Start Gamescom Gamescom 2023 meldet 320.000 Besucher

Gamescom 2023 meldet 320.000 Besucher

11
Mit einer offiziellen Besucherzahl von 320.000 meldet sich die Gamescom 2023 zurück (Foto: GamesWirtschaft)
Mit einer offiziellen Besucherzahl von 320.000 meldet sich die Gamescom 2023 zurück (Foto: GamesWirtschaft)

Mit 320.000 Besuchern vor Ort und digitalen Rekord-Reichweiten legt die Gamescom 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich zu.

Der offizielle Abschlussbericht der Gamescom 2023 weist für die Kölner Videospielemesse eine Zahl von 320.000 Besuchern aus, die aus über 100 Ländern anreisten. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden 265.000 Teilnehmer gezählt, die Prä-Pandemie-Gamescom 2019 endete mit dem bisherigen Rekordwert von 373.000 Besuchern. 2020 und 2021 fand die Gamescom rein digital statt.

Drei der vier regulären Publikumstage – Freitag, Samstag und Sonntag – waren komplett ausverkauft.

Deutliche Zuwächse gibt es insbesondere bei den Fachbesuchern, deren Zahl auf 31.000 gestiegen ist – ein Plus von 25 Prozent. Von Mittwoch bis Sonntag präsentierten mehr als 1.200 Aussteller die Neuheiten auf dem Messegelände. Die Bruttoausstellungsfläche lag erstmals bei 230.000 Quadratmetern.

Das Livestream-Angebot verzeichnete laut den Veranstaltern (Koelnmesse und Game-Verband) mehr als 180 Millionen Views – davon alleine 20 Millionen bei der zweistündigen Eröffnungs-Show Gamescom: Opening Night Live, die von Geoff Keighley produziert und moderiert wird.

Gamescom 2023 meldet 320.000 Besucher

Koelnmesse-Chef Gerald Böse: „Die Gamescom ist und bleibt das weltweit größte Games-Event. Aber nicht nur die Zahlen sprechen für uns: Rückkehrer Nintendo überzeugte die Community nicht nur wieder mit einem eigenen Stand vor Ort, sondern auch die Jury des Gamescom Award und sicherte sich direkt mehrere Trophäen. Microsoft zeigte den größten Xbox-Stand jemals und gewann den ‚Gamescom Green Studio of the Year‘-Award. Und Unternehmen wie NetEase sind zum ersten Mal überhaupt mit einem Stand bei uns in der Entertainment Area.“

Diese Entwicklungen würden die internationale Bedeutung der Gamescom und damit auch die Attraktivität des Standorts Köln unterstreichen.

Branchenverbands-Geschäftsführer Felix Falk: „Die Gamescom hat 2023 nochmals einen großen Sprung nach vorne gemacht: Sie ist größer, vielfältiger und internationaler als jemals zuvor. Neue Partner aus dem Streaming-Bereich wie Netflix oder Disney+ haben ebenso zur gewachsenen Vielfalt beigetragen wie die größte Indie Area in der Geschichte der Gamescom oder das weiter ausgebaute Angebot für Content Creator.“

Wenngleich das Gamescom City Festival in der Innenstadt erst am Abend fortgesetzt wird, kennt die Koelnmesse schon am Nachmittag die Teilnehmerzahl: Demnach werden 80.000 Menschen am Samstag und Sonntag die kostenlosen Konzerte am Rudolfplatz und Friesenplatz verfolgt haben.

Der Termin für die Gamescom 2024 steht bereits fest: 21. bis 25. August 2024 (Mittwoch bis Sonntag) – die Gamescom: Opening Night Live ist für den 20. August 2024 (ein Dienstag) geplant.

Eine vorläufige Einordnung der Gamescom 2023 finden Sie in dieser Kolumne.

 

 

 

11 Kommentare

  1. Hier muss man zwischen den Zeilen lesen. Über 300.000 Besucher vor Ort in Köln… Hier wird also auch das Festival reingerechnet. Sonst wäre es ja vor Ort auf der gamescom 😉 In alten Schlussberichten wird noch differenziert: vor Ort in Köln, vor Ort auf der gamescom.

    • Es ist hochunwahrscheinlich, dass die 80.000 bei den 320.000 inklusive sind. Aber wir fragen nochmal nach.

    • Aus der PM: „320.000 Besuchende aus über 100 Ländern strömten von Mittwoch bis Sonntag in die gamescom-Hallen“

      Deutlicher geht es nicht.

  2. Meiner Meinung nach die schlechteste Gamescom aller Zeiten, zumindest für Besucher.
    Noch nie habe ich so leere Messehallen gesehen. Die Austeller waren klein und schlecht Organisiert. Zum Teil keine Bildschirme für Trailer oder ein generell schlechtes Layout der Warteschlangen.
    Sehr viel tote ungenutze Fläche in den Hallen 8, 9, 10.1/2.
    Was die Besucherzahlen angeht war es schon fast leer in den Hallen und Gängen. 2018 Musste man sich seinen eigenen Weg freischaufeln damit man vorwärts kommt.
    Die Verbannung der Cosplay Village in ein viel zu kleines Areal in der Halle 5 mit schlechten Verhältnissen für Fotografen und Cosplayern (im Vergleich zu Halle 10 in 2022), mit viel zu kleiner Bühne und schlechter Sicht.
    Man könnte meinen man wollte ein ungewünschtes Kind loswerden.
    Die Vollkatastrophe war der Einlass des Publikums am Eingang Nord am Freitag. Der fand nicht um 10 Uhr statt und als dann der starke Platzregen angefangen hat war jeder in Minuten komplett durchnässt.
    Die Abwesenheit der Halle 7 verbunden mit diesen Erfahrungen lassen mich stark an den ungeahnten Erfolg der Veranstaltung zweifeln. Sicherlich ein Erfolg für die Fachausteller und die Branche. Für die normalen Besucher der Messe, die die Gamescom mit Kindheitsgefühlen, die Liebe zum Hobby und Communitytreffen verbinden, eine mehr als herbe Enttäuschung.

    • Viele interessante Punkte, danke. Nur zum Verständnis: Ist es ein Qualitätskriterium, wenn man sich „seinen eigenen Weg freischaufeln“ muss? Was spricht gegen mehr Platz zwischen den Ständen, wenn das Gesamtangebot stimmt?

      • Mehr gedränge bedeutet nach Adam Riese entweder mehr Besucher oder größere/mehr STände. Beides wäre ein Erfolgsmerkmal für die Messe

    • Deckt sich mit meiner Erfahrung und dem was ich so von Streamer:innen direkt von der Messe gesehen habe. Ich bezweifle auch arg die über 300.000 Besucher, dafür empfand ich das Messegelände als viel zu leer und ich vermute mal, dass sich die Köln Messe GmbH hier ihre Zahlen schön gerechnet hat

  3. Ihr habt ja bestimmt eine offizielle Quelle für diese Zahlen oder? Meier subjektiven Erfahrung nach waren sowohl der Mittwoch als auch der Donnerstag überauß leer. Und Ticketverkäufe sind noch lange keine Besucherzahlen aber man soll ja ohnehin keiner Statistik vertrauen die man nicht selbst gefälscht hat 😂😂

Kommentarfunktion ist geschlossen.