
Das Emirat hat große Pläne im Games-Sektor – ein Grund, warum Dubai die Gamescom 2026 für die Ansiedlung neuer Studios und Publisher wirbt.
Inmitten geopolitischer Turbulenzen baut der Standort Dubai an der Zukunft: Das Emirat mit der gleichnamigen Hauptstadt ist Teil der Vereinigten Arabischen Emirate und drängt mit Nachdruck in neue Felder – darunter Games. Der Pavillon in der Business Area der Gamescom – erstmals unter Verantwortung der Dubai Films and Games Commission (DFGC) – ist gegenüber der Premiere 2025 gewachsen. Die 10 präsentierten Spiele reichen von Aufbau-Titel bis hin zu Online-Rollenspielen.
Die Branche am Standort Dubai verzeichnet rasantes Wachstum: Nach eigenen Angaben sei die Zahl der Unternehmen in zwei Jahren um 34,5 % Prozent gestiegen. Für Dubai spricht neben der Demographie und gut ausgebildeten Talenten unter anderem die angenehme Zeitzone, die innerhalb der Bürozeiten sowohl die US-Westküste als auch die Hotspots in Asien abdeckt. Der Dubai International Airport gilt nach Atlanta als einer der weltweit wichtigsten Drehkreuze.
Dubai wirbt um Investionen auf der Gamescom
Die Ziele sind ambitioniert: Bis 2033 soll der Standort zu den zehn bedeutendsten Gaming-Standorten auf dem Globus aufsteigen.
Um die Grundlage für künftige Ansiedlungen zu schaffen, wurde in Köln eine erweiterte Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister Xsolla vereinbart – basierend auf der Absichtserklärung des vergangenen Jahres. Dubai wird die Heimat des weltweit zweiten ‚Xsolla Club‘, der lokalen und regionalen Spiele-Entwicklern direkten Zugriff auf die Tools und Plattformen von Xsolla ermöglicht.
Hesham Al Olama, CEO des Media Development Sector beim Dubai Media Council: „Dubai hat die besondere Fähigkeit, in eine Branche einzusteigen, um innerhalb kürzester Zeit nicht mehr wegzudenken zu sein. Das ist uns in der Luftfahrt, in der Wirtschaft und im Tourismus gelungen. Als Nächstes ist die Games-Branche an der Reihe. Bei unserem Auftritt auf der Gamescom ging es nicht einfach darum, an einer Messe teilzunehmen. Vielmehr haben wir ein umfassendes Netzwerk geschaffen, das unseren Partnern und allen anderen Akteuren die Voraussetzungen bietet, Dubai für viele Jahre als Standort zu wählen.“
Faisal Kazim, Games Commissioner beim DFGC: „Manche Menschen neigen dazu, Games ausschließlich als Unterhaltung zu betrachten. Wir hingegen sehen darin eine der wirkungsvollsten kreativen Ausdrucksformen unserer Gesellschaft. Innovativ entwickelte Spiele können Wissen vermitteln, Menschen zusammenbringen, die sich sonst niemals begegnet wären, und echte berufliche Perspektiven schaffen. Diese Überzeugung ist der Grund dafür, dass Dubai jedes Jahr auf der Gamescom vertreten sein möchte.“
Auf der Gamescom käme die gesamte internationale Games-Branche zusammen – und deshalb bleibe sie auch Jahr für Jahr der wichtigste Termin im Kalender, so Kazim. Das habe sich auch in diesem Jahr wieder bestätigt: „In Köln zu sein bedeutet nicht nur, auf einer Messe auszustellen. Es bedeutet, Teil der Gespräche zu sein, die dort stattfinden, wo sich die Branche auf ihrer größten Bühne präsentiert. Beim Aufbau direkter Beziehungen zu den großen internationalen Studios und Entwicklern stehen wir noch am Anfang. Und genau solche Wochen sind der Ausgangspunkt dafür.“
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Seit dem Konflikt um die Straße von Hormus und den Drohnen/Raketenangeriffen im Nahen Osten ziehen sich doch viele Leute gerade von da zurück und der Tourismus bricht ein. Dubai war ja ein Hotspot an dem sich Promis und reiche Leute getroffen haben. Sogar die Geissens haben sich da erstmal zurückhezogen… Ob das jetzt alles noch so attraktiv ist wenn ständig die Gefahr von Angriffen besteht? Da sinkt die Attraktivität dann enorm. Wer will schon dort Leben und Arbeiten, wenn man sich da ständig Gedanken machen muss wo man bei einem Drohnenangriff schutz sucht?
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