Start Gamescom Devcom 2018: Zwei statt fünf Konferenztage

Devcom 2018: Zwei statt fünf Konferenztage

Für die Devcom 2018 planen die Veranstalter Optimierungen bei Ablauf und Ticket-Struktur (Foto: Devcom/Aruba Events)
Für die Devcom 2018 planen die Veranstalter Optimierungen bei Ablauf und Ticket-Struktur (Foto: Devcom/Aruba Events)

Um Überschneidungen mit anderen Gamescom-Veranstaltungen zu reduzieren, schrumpft die Devcom 2018 auf zwei Konferenztage – beim Auftakt im Jahr 2017 waren es noch fünf. Aus der Entwicklerkonferenz Respawn wird ein separater Track innerhalb des Devcom-Programms.

Das Feedback zur Premiere der Devcom 2017 veranlasst die Ausrichter – den Branchenverband BIU, die KoelnMesse und Aruba Events – zu einer Justierung des jungen  Gamescom-Konferenzformats. Mit der Devcom sollte die Lücke geschlossen werden, die zuvor durch die Einstellung der Game Developers Conference Europe (GDCE) entstanden war.

Anders als im Nachgang zur Gamescom 2017 angekündigt, findet die Devcom 2018 nicht mehr an fünf Konferenztagen, sondern an zweien statt – konkret am Sonntag (19. August) und am Montag (20. August). Die Devcom endet also, sobald die Gamescom 2018 offiziell mit dem traditionellen Fachbesucher- und Medientag startet. Eine zeitliche Überschneidung mit den vollgepackten Terminkalendern der Aussteller, Fachbesucher und Medienvertreter soll dadurch vermieden werden.

Um Publikum mit eSport- und Marketing-Schwerpunkt buhlt weiterhin die „SPOBIS Gaming & Media 2018“, die vom Hamburger SPONSORS-Verlag veranstaltet wird und für den Gamescom-Montag parallel zur Devcom 2018 geplant ist.

Update für den Gamescom 2018 Terminplaner inklusive Devcom 2018 (Stand: 22. Januar 2018)
Update für den Gamescom 2018 Terminplaner inklusive Devcom 2018 (Stand: 22. Januar 2018)

Devcom 2018: Veranstalter straffen Konferenzprogramm und Konzept

Eine komplexe Ticket-Struktur und die über das Gelände verstreuten Konferenz-Räume hatten im Vorjahr die Orientierung erschwert. Abseits des spürbar gestrafften Devcom-Ablaufplans steht daher die Optimierung des Ticketings und der Wegfindung auf dem Programm.

Mit diesem Maßnahmenbündel wollen die Veranstalter dafür sorgen, dass die Besucher an mehr Workshops, Panels und Vorträgen teilnehmen können – und gleichzeitig hinreichend Zeit fürs Networking bleibt. Ein größerer Business-Bereich und eine erweiterte Fläche für Indie-Studios sollen die Attraktivität der Devcom zusätzlich steigern.

Die populäre Entwicklerkonferenz „Respawn: Gathering of Developers“, die 2017 noch als eigenständiges Format mit eigener Fläche und zu deutlich günstigeren Tarifen vermarktet wurde, ist ab der Saison 2018 vollständig in die Devcom integriert und mutiert zu einem weiteren Track innerhalb des Konferenzprogramms.

Inwieweit Devcom-Elemente wie die „Master Classes“, „Summits“ und die gut besuchten „Public Keynotes“ (unter anderem mit „Playerunknown’s Battlegrounds“-Entwickler Brendan Greene) eine Fortsetzung finden, haben die Ausrichter noch nicht bekannt gegeben. Informationen zu den Ticket-Kategorien, zum Veranstaltungs-Team rund um Head of Devcom Stephan Reichart und zu den Sprechern sollen in den kommenden Wochen folgen.