Start Wirtschaft Microsoft Xbox setzt Umstrukturierung fort

Microsoft Xbox setzt Umstrukturierung fort

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CEO Asha Sharma und Chief Content Officer Matt Booty stehen ab Februar 2026 an der Spitze der Gaming- und Xbox-Sparte von Microsoft.
CEO Asha Sharma und Chief Content Officer Matt Booty stehen ab Februar 2026 an der Spitze der Gaming- und Xbox-Sparte von Microsoft.

Straffen, neu sortieren und zur Not schließen: Infolge der Studio-Flurbereinigung bei Microsoft Xbox kommt es erneut zu schmerzhaften Entscheidungen.

In den vergangenen Tagen hatten sich bereits Meldungen verdichtet, wonach die massive Um- und Neustrukturierung in der Games-Sparte von Microsoft das nächste Level erreicht. Unter der Überschrift „Continuing Our Reset“ folgt nun die offizielle Bestätigung durch Studio-Boss Matt Booty.

Und Booty nimmt keine Gefangenen: In gleich mehreren Studios entfallen 268 Jobs – darunter in den Halo Studios, auf Management-Ebene und in Zentralabteilungen. Im Zusammenspiel mit den bereits erfolgten Maßnahmen seit Juli habe man drei Viertel des angekündigten Weges zurückgelegt.

Die verbleibenden Studios und Marken werden neu organisiert und auf weniger Einheiten verteilt:

  • World’s Edge (Age of Empires) und Rare (Sea of Thieves) schlüpfen unter das Dach von Activision – dort entsteht auch das nächste Halo-Spiel. Das komplett neue Team ist losgelöst von den Call of Duty-Aktivitäten.
  • Obsidian Entertainment (Grounded 2, The Outer Worlds 2) kommt bei Bethesda unter und wirkt am kommenden Fallout-Rollenspiel mit, das von den Bethesda Game Studios gebaut wird.
  • Das Candy Crush Saga-Königreich von King wird ergänzt durch die Abteilung Microsoft Casual Games. Zum Portfolio gehören Klassiker wie Solitaire, Mahjong, Minesweeper und Sudoku.
  • Die Rennspiel-Expertise wird in einem Studio gebündelt: Die Forza Horizon-Macher von Playground fusionieren mit Turn 10 und bearbeiten zusätzlich die Marke Fable.

Microsoft Xbox setzt Umstrukturierung fort

Neuigkeiten gibt es auch von den Studios, die Microsoft dringend los werden will: Bereits im August hatten Compulsion und Double Fine ihren Indie-Status zurückerlangt – inklusive der Marken-Rechte und Startkapital. Eine vergleichbare Lösung gibt es auch für Undead Labs: Für State of Decay 3 hat sich ein neuer Publisher gefunden.

Keine Anschlussverwendung gibt es für Ninja Theory: Das preisgekrönte britische Studio (u. a. Senua’s Saga: Hellblade 2) wird geschlossen, falls sich nicht doch noch eine Lösung ergibt. Im Falle der texanischen Arkane Studios (Deathloop, Redfall) laufen die Gespräche.

Für den 6. Oktober kündigt Booty ein ‚Town Hall‘-Meeting an, bei dem das „stärkste Spiel-Line-Up“ in der Xbox-Historie aufgefächert werden soll.


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