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House of Games: Ubisoft Berlin unterschreibt Mietvertrag

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Standort-Bekanntgabe des House of Games Berlin - von links: Benedikt Grindel (Ubisoft), Felix Falk (Game-Verband), Roland Sillmann (Wista), Jeannine Koch (MediaNet Berlin-Brandenburg), Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Wirtschafts-Senatorin Franziska Giffey (SPD), Nandita Wegehaupt (Stiftung Digitale Spielekultur), Florian Masuth (MediaNet) - Foto: MediaNet Berlin-Brandenburg
Standort-Bekanntgabe des House of Games Berlin - von links: Benedikt Grindel (Ubisoft), Felix Falk (Game-Verband), Roland Sillmann (Wista), Jeannine Koch (MediaNet Berlin-Brandenburg), Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Wirtschafts-Senatorin Franziska Giffey (SPD), Nandita Wegehaupt (Stiftung Digitale Spielekultur), Florian Masuth (MediaNet) - Foto: MediaNet Berlin-Brandenburg

Mit Ubisoft Berlin gibt es den ersten bestätigten Mieter für das House of Games. Die Hauptstadt bezuschusst das „Leuchtturmprojekt“ mit 4,6 Mio. €.

Am Gamescom-Mittwoch kommt es am Gemeinschaftsstand der Region Berlin-Brandenburg zur Unterzeichnung des ersten Mietvertrags für das House of Games in Berlin: Vertreter von Ubisoft Berlin und des städtischen Immobilien-Vermarkters WISTA Management signieren das Dokument im Beisein von Wirtschafts-Staatssekretär Michael Biel (SPD).

Die Meldung kommt einigermaßen überraschend: Denn als Mitglied des Steuerungskreises galt von Anfang an als gesetzt, dass Ubisoft den Standort unweit des Bahnhofs Zoologischer Garten aufgibt und in das LUX-Quartier in Friedrichshain-Kreuzberg zieht.

Wann das House of Games Berlin eröffnet wird, ist offen: Zum Start soll eine Fläche von 10.000 Quadratmeter vermietet werden. Das Objekt soll künftig neben Publishern und Studios auch Institutionen wie den Branchenverband Game, die Stiftung Digitale Spielekultur und die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) beherbergen. Im Frühjahr wurde bekannt, dass sich die Eröffnung weiter verzögert – mit Ausnahme von Ubisoft gibt es noch keinen bestätigten Mieter.

Der Berliner Senat investiert in den Aus- und Umbau rund 4,6 Mio. €. Der ursprünglich geplante Einzug des Computerspielemuseums scheiterte an klammen Haushaltskassen.

Mit 100 Beschäftigten gehört Ubisoft Berlin gehört zu den zehn größten Spiele-Entwicklern in der Hauptstadt-Region. Das Team arbeitet unter anderem an der konzerneigenen Snowdrop-Engine, am Online-Shooter Rainbow Six Siege und an Rayman Legends Retold, das auch auf dem Gamescom-Stand von Ubisoft gezeigt wird. Im House of Games wird Ubisoft Berlin zwei Etagen belegen.

Das Mobilegames-Studio Wooga bleibt auch 2026 der größte Games-Arbeitgeber in Berlin.
Das Mobilegames-Studio Wooga bleibt auch 2026 der größte Games-Arbeitgeber in Berlin.

House of Games: Ubisoft Berlin unterschreibt Mietvertrag

Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey: „Das House of Games Berlin wird zum Zuhause für die Wachstumsbranche Games in der Hauptstadt. Mit Ubisoft Berlin als erstem Ankermieter sind wir einen entscheidenden Schritt weiter. Diese Entscheidung ist goldrichtig und zeigt, dass Berlin längst Games Capital in Deutschland und auch in Europa ein führender Standort für diese hochinnovative Branche ist.“

Benedikt Grindel, Managing Director der deutschen Ubisoft Studios: „Mit dem House of Games Berlin entsteht ein einzigartiger Ort für die Games-Branche mit Strahlkraft weit über Berlin hinaus. Wir sind stolz darauf, zu den ersten Mietern zu gehören. Die enge Vernetzung von Entwicklern, Start-ups und Institutionen schafft ideale Voraussetzungen für Zusammenarbeit, Innovation und kreativen Austausch.“

WISTA-Management-Geschäftsführer Roland Sillmann: „Diese Vertragsunterzeichnung markiert einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung eines Standorts, der künftig Unternehmen aller Größen, Start-ups, Forschung und kreative Technologien miteinander vernetzen wird. Zugleich zeigt sie, dass das House of Games Berlin bereits vor seiner Eröffnung eine hohe Anziehungskraft für die Branche entwickelt.“

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