Start Wirtschaft InnoGames zahlt Corona-Bonus

InnoGames zahlt Corona-Bonus

InnoGames-COO und -Mitgründer Michael Zillmer (Foto: InnoGames)
InnoGames-COO und -Mitgründer Michael Zillmer (Foto: InnoGames)

Am Ende eines „sehr profitablen“ Jahres lässt InnoGames die Belegschaft am Erfolg teil haben: Das Hamburger Studio zahlt einen Corona-Bonus.

Wie andere Spiele-Entwickler verzeichnete auch InnoGames in diesem Jahr eine überdurchschnittliche Nachfrage: Bei 20 Prozent lag das Umsatz-Plus im dritten Quartal 2020 gegenüber Vorjahr. Insbesondere der Strategie-Dauerbrenner Forge of Empires bereitet Spielern wie Aktionären gleichermaßen Freude – so sehr, dass der Stockholmer Mehrheits-Eigner Modern Times Group (MTG) die Anteile auf 68 Prozent aufgestockt hat und das Games-Geschäft in eine eigene Gesellschaft einbringt.

Bereits im Jahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von 190 Millionen Euro.

„Trotz der herausfordernden Umstände vor dem Hintergrund der Pandemie laufen die Entwicklung und der Betrieb unserer Spiele unverändert weiter und wir sind stolz auf dass, was wir dank des großen Einsatzes unseres Teams gemeinsam erreicht haben“, erklärt InnoGames-Mitgründer Michael Zillmer. „Um allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und Beitrag zu danken, haben wir beschlossen, jedem unserer über 400 Mitarbeiter im Dezember 2020 einen Sonderbonus in Höhe von bis zu 1.000 Euro zu zahlen.“

Mit Blick auf 2021 will InnoGames ein Hybrid-Modell aus Präsenz- und Home-Office-Arbeit testen. Einmal im Quartal soll es eine „Office-Week“ inklusive Anwesenheitspflicht geben – ansonsten steht es den Mitarbeitern frei, an welchem Ort sie arbeiten. Nach Unternehmensangaben erfreut sich der Home-Office-Betrieb großer Beliebtheit. Wer zu Hause keine optimalen Bedingungen vorfindet, dem stellt InnoGames die nötige Infrastruktur zur Verfügung – etwa PC, Laptop, Kopfhörer und Bürostuhl.

„Aus der Notlösung in der Krise ist ein Konzept mit Zukunft entstanden“, erklärt Zillmer. In der Office-Week könnten Meetings oder Workshops stattfinden, die per Video-Schalte weniger gut funktionieren. „Wir möchten die Vorzüge aus beiden Welten vereinen und insgesamt ein noch höheres Maß an Flexibilität und individueller Gestaltung des Arbeitstags ermöglichen.“