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Schalke 04 eSports-Abteilung spielt jetzt auch FIFA

Schalke 04 baut sein Engagement im eSports aus und gründet ein FIFA-Team (Foto: Freaks 4U Gaming GmbH)
Schalke 04 baut sein Engagement im eSports aus und gründet ein FIFA-Team (Foto: Freaks 4U Gaming GmbH)

Der Gelsenkirchener Bundesligist Schalke 04 weitet sein eSports-Engagement aus und tritt künftig auch bei FIFA-16-Wettbewerben an.

Der Meister der Herzen hat seit diesem Jahr auch ein königsblaues Herz für den elektronischen Sport: Im Mai kündigte Schalke 04 den Einstieg in den professionell betriebenen eSport ein und trat mit dem vereinseigenen Team bereits bei mehreren League of Legends-Turnieren an. Schon bei der ersten Pressekonferenz wurde angedeutet, dass dies nur ein erster Schritt sei, dem weitere Disziplinen folgen würden.

Seit heute mischt Schalke 04 nun auch mit einem eigenen FIFA-Team mit – zunächst auf Basis von FIFA 16, ab September dann mit dem Nachfolger FIFA 17. Beide Simulationen stammen aus dem Hause Electronic Arts und gelten mit weitem Abstand als Marktführende Fußballspiele auf PC und Konsole. Die 2016-Auflage hat sich allein in Deutschland mehr als eine Million Mal verkauft.

eSports: Das neue FIFA-Team bei Schalke 04

Im Gegensatz zum VfL Wolfsburg sind Schalkes Profi-Videospieler nicht in der ausgelagerten Lizenzspielerabteilung untergebracht. Der eSports bildet neben Handball, Leichtathletik, Tischtennis und Fußball eine eigene Abteilung. Die Leitung obliegt dem ehemaligen Zweitliga-Fußballer Tim Reichert, der zusammen mit seinen Brüdern (darunter ESL-Gründer Ralf Reichert) den eSport-Clan SK Gaming aufgebaut hatte.

So verwundert es auch nicht, dass sowohl der FIFA-Teamleiter Joshua Begehr als auch sein wichtigster Schalke-FIFA-Spieler aus dem SK-Gaming-Stall kommen: Der gebürtige Österreicher Mario Viska ist seit zehn Jahren professionell am Controller unterwegs und wurde in dieser Zeit unter anderem sechs Mal Deutscher FIFA-Meister. Ebenfalls im Kader: Nachwuchs-Spieler Cihan Yasarlar.

Schalkes Chef-eSportler Tim Reichert „will neue Standards für die Wahrnehmung des Esport in der Öffentlichkeit setzen.“

Schalke 04 ist einer von nur zwei Bundesligisten, die bislang eSportler unter Vertrag genommen haben. Nach GamesWirtschaft-Informationen beschäftigen sich weitere Vereine der ersten und zweiten Fußballbundesliga intensiv mit einem Einstieg in das Segment.

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