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Ubisoft-Gründer Guillemot nimmt Stellung zu Missbrauchs-Fällen

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Wenige Stunden vor der Neuheiten-Show Ubisoft Forward hat sich Ubisoft-Gründer Yves Guillemot mit einem Update zum Missbrauchs-Skandal geäußert.

In einem via Twitter verbreiteten, vierminütigen Video entschuldigt sich Yves Guillemot für das teils jahrelang anhaltende Fehlverhalten von Führungskräften. Rückmeldungen betroffener Mitarbeiter(innen) haben zu Rücktritten und Kündigungen geführt, bis hinein in höchste Management-Ebenen des französischen Videospiel-Riesen (ausführliche Chronologie und Hintergründe).

Der Ubisoft-Gründer und -Großaktionär bleibt bei der Darstellung, dass er erst im Laufe des Sommers von den Vorfällen erfahren habe. Das Unternehmen sei nicht in der Lage gewesen, die Opfer vor unangemessenem Verhalten ihrer Vorgesetzten zu schützen.

Mit der Einrichtung neuer Gremien und Neubesetzungen will Ubisoft eine Wiederholung der Fälle verhindern. Der Publisher werde außerdem weitere 1 Million Dollar in ein Programm investieren, das unter anderem die Karriere-Chancen von „unterrepräsentierten Gruppen“ fördert.

Die Video-Stellungnahme wurde nur wenige Stunden vor Ubisoft Forward veröffentlicht – einer für heute Abend geplanten Online-Präsentation, in der auch neue Spiele angekündigt werden sollen (Start des Hauptprogramms gegen 21 Uhr). In den vergangenen Monaten hatte sich Guillemot in Form von E-Mails an die Belegschaft sowie mit einem offenen Brief zu den Vorgängen und Konsequenzen geäußert.

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