
Von deutlich aufgestockten Fördersummen und besseren Konditionen für XR-Produktionen profitieren auch die Games-Entwickler in Bayern.
Als einziges Bundesland leistet sich der Freistaat Bayern einen separaten Fördertopf für Extended Reality, kurz: XR. Damit gemeint sind Produktionen für Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR), die abseits von Computerspielen in ganz unterschiedlichen Gewerken zum Einsatz kommen – vom Gesundheitswesen über Architektur und Forschung bis hin zu Aus- und Weiterbildung oder in Museen.
Seit 2020 investiert Bayern via FilmFernsehFonds (FFF) in die Entwicklung von XR-Inhalten. Die dazugehörige Richtlinie wurde nun weiterentwickelt: So wird die Entwicklungsförderung nicht mehr als bedingt rückzahlbares Darlehen gewährt, sondern als ‚echter‘ Zuschuss. Die maximal mögliche Förderhöhe für die Produktion steigt von 100.000 € auf 300.000 €; auch bei der Entwicklungs-Förderung verdreifachen sich die Summen von bislang 30.000 € auf 100.000 €.
FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein: „Bayern hat sich als einer der führenden Standorte für Extended Realities etabliert. FFF-geförderte Projekte feiern weltweit Erfolge auf den bedeutenden Festivals von Venedig über Rotterdam bis Paris. Mit der fortgeschriebenen XR-Richtlinie bleiben wir auf diesem Weg und setzen ein klares Zeichen für ein Zukunftsfeld an der Schnittstelle von Film, Medienkunst und Technologie.“
Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) will die Unterstützung der Computerspiele-Branche im Freistaat deutlich ausbauen: Im Haushalt für 2026 sind 9,4 Mio. € für Games-Förderung, Standort-Marketing und XR-Hubs eingeplant. (pf)













Ob das die richtige Entscheidung ist? Selbst Zuckerbergs Meta ist nicht mehr so richtig von VR überzeugt. Ob sich überhaupt eine der hohen Investitionen in VR je bezahlt gemacht haben?
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