
Über 9 Jahre hat er den Rocket Beans-Tanker durch die stürmische See der Medienbranche gesteuert – jetzt geht Heiko Gogolin von Bord.
Als Senior Manager Strategy & Transformation ist er im August 2016 gestartet – seit März 2019 war er neben Arno Heinisch einer von zwei Managing Directors bei der Rocket Beans Entertainment GmbH. Am heutigen Donnerstag hat Heiko Gogolin nun seinen Rückzug aus der Geschäftsführung bekannt geben.
Auf LinkedIn schreibt Gogolin: „Hey Leute, die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Anfang November habe ich Rocket Beans verlassen. 9,5 Jahre, was für ein Ritt auf der Rakete! Was für tolle Projekte und Shows, was für ein in mich gesetztes Vertrauen und vor allem was für wundervolle Menschen! Ich neige mein Haupt in Demut und Dankbarkeit. You know who you are. Jetzt lecke ich erstmal die Wunden und greife nächstes Jahr wieder an. Wer mit mir über potenzielles Gedöns sprechen möchte, kann sich gerne melden.“
Rocket Beans-Chef Heiko Gogolin steigt aus
Das Hamburger Medien-Unternehmen hat bewegte Wochen, Monate und Jahre hinter sich – inklusive schmerzhafter Restrukturierungen und strategischer Neuausrichtungen, um auf die Unwucht in der Games- und -Medien-Branche zu reagieren.
Besonders ins Kontor geschlagen hat das Ende der Co-Produktion Game Two: Das ZDF hat den bestehenden Vertrag nicht verlängert und fristgerecht auslaufen lassen. Weil sich trotz intensiver Bemühungen kein neuer Finanzierungs-Partner fand, mussten Team und Budget signifikant verkleinert werden, um das populäre Gaming-Format mit angepasstem Konzept fortführen zu können.
Zum Start ins Jubiläumsjahr 2025 hat das Unternehmen ein umfangreiches Rebranding vorgenommen – seitdem steht die BEANS Entertainment GmbH auf den drei Säulen Rocket Beans TV (Livestreams und Video On Demand), Astronauts (Artist Management) und Midflight (Eigen- und Auftrags-Produktionen). Nach jüngsten Zahlen sind am Stammsitz in der Hansestadt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Zu den Kunden von BEANS Entertainment zählen unter anderem Capcom, Samsung und die Kölner Gamescom, wo die Hamburger regelmäßig mehrere Bühnen bespielen. (pf)













„Nach jüngsten Zahlen sind am Stammsitz in der Hansestadt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.“
Wenn man bedenkt wie gut früher GIGA Games war bzw. später gameone war, dann sind jetzt bei rocket beans rund 60 Personen zuviel
wenn es NUR die Sendung Game two wäre ok, dann blendet du aber 60% des restlichen Geschäftsfeldes aus.
„seitdem steht die BEANS Entertainment GmbH auf den drei Säulen Rocket Beans TV (Livestreams und Video On Demand), Astronauts (Artist Management) und Midflight (Eigen- und Auftrags-Produktionen). “
wenn du zitierst geht man davon aus das du den Artikel auch komplett gelesen hast und nicht bloß selektiv.
davon ab sagt Google ki aufm ersten Treffer das man davon ausgehen kann das bei GIGA Games 1-2 Dutzend Leute beschäftigt waren, es sind nämlich nicht nur die Leute vor der Kamera die bezahlt werden wollen. Auch bei Game one dürften neben den Leuten vor der Kamera auch noch paar mehr dahinter stehen, genau Angaben findet man nicht auf die schnelle aber wenn man von Recherche, Kamera, Maske, Ton sowie Regie usw wie bei normalen anderen Fernsehproduktionen bedenkt dürft das hinkommen mit 1-2 Dutzend, und schon kommt das mit den Mitarbeitern in etwa hin.
Wenn du dies anderweitig belegen kannst wäre die Benennung einer entsprechenden Quelle Recht gut.
Die restlichen Geschäftsfelder habe ich in dem Fall tatsächlich ausgeblendet, da es Nebengeschäfte sind.
Damals gabs bei GIGA Games den PC Bereich, Konsolen und Technik, später noch weitere Bereiche, mit je 2 Moderatoren und die Hosts. Also ca 10 Personen vor der Kamera.
Mir ist bewusst wie die Produktion aufgebaut ist, für 10 Personen brauchst du aber nicht mehr als 2 Maskenbildner; sie hatten eine Hauptkamera und max. 2 zusätzliche Kameras, die bedient wurden. Natürlich sitzen ein Paar Leute in der Regie und Ton.
Redaktion haben aber die Moderatoren selbst gemacht – Treff war 15 Uhr, bis sie auf Sendung waren (22 Uhr) haben sie also redaktionelle Sachen gemacht, sich vorbereitet, Pflege der Webseite usw. Nach Feierabend um 00 Uhr gab’s eine Nachbereitung und Vorbereitung für den nächsten Tag. Bis es gegen 3 Uhr Morgens nach Hause ging.
Geld für die Arbeit gab’s relativ wenig (da habe ich ca. 900 Mark im Kopf, kann mich hier aber durchaus irren), deshalb haben die meisten eine Zeit lang zusammen in einer WG gewohnt.
Quellen dafür sind die Sendungen selbst.
Damals spürte man einfach die Leidenschaft der Leute, die einfach Spaß zusammen hatten, wo quasi nebenher eine Kamera lief. Heutzutage ist RB zu einer lieblosen Marke geworden, die besonders viel an Einnahmen generieren muss. Was bei vielen Beschäftigten natürlich logisch und nachvollziehbar ist, wo wir wieder bei meiner ersten Aussage wären.
Ich will nicht sagen dass GG mit exakt 10 Personen zu realisieren war, aber im Vergleich zu RB waren weniger Personen am Board und gleichzeitig war der output, meiner Meinung nach, viel besser
Bei Giga waren wesentlich mehr Leute beschäftigt. Was du komplett ausblendest sind ganze Abteilungen, wie Buchhaltung, IT, Schnitt, HR, Rechtsabteilung, Marketing usw. Da musst du einfach mimum 50 Leute haben um ein Projekt wie rbtv zu am Laufen zu halten.
Und bei Giga wars genauso. Mit 10 Moderatoren und 10 Leuten die Kamera, Ton und Regie machen, hast du vielleicht ein drittel der Belegschaft.
Realität ausblenden UND Crunch feiern? Das muss man auch erstmal hinkriegen.
bei GIGA waren viel mehr Leute beschäftigt. Allein so ein Studio zu bespielen ist aufwändig, dazu gibt es noch weitere Rollen wie Redaktion und Kamera, Regie, Aufnahmeleitung, etc. Und alles im Hintergrund, HR, Marketing, etc. Mal abgesehen davon, dass die Arbeitsbedingungen alles andere als gut waren (Stichwort: Container). Alles zusammen: viel Text, aber so gar keine Ahnung, was es alles braucht, um so einen Sender auf die Beine zu stellen.
Mal abgesehen davon: wie kann man 11 Stunden Tage für den mickrigen Lohn (wenn er denn stimmt) auch noch so feiern, weil ja „Leidenschaft“ dabei war? Sowas ist komplette Selbstaufgabe. Welche die Leute heute garantiert spüren, sowas geht nicht spurlos an einem vorbei. Das RBTV hier auf bessere Arbeitsbedinungen achtet, damit die Leute nicht ausbrennen, ist ein großes Plus gegenüber GIGA, die einfach aus den Leute möglichst billig alles rausgequetscht hat.
Man kann die Richtung von RBTV mögen oder nicht, aber mit GIGA ist das nicht vergleichbar. Und das meine ich zum guten.
Und du meinst Giga haben 10 Leute gemacht? Da irrst du dich gewaltig. Die 70 Mitarbeiter sind auch nicht nur für die YouTube und Twitch Auftritte am werkeln sondern machen viele andere Dinge von denen du nichts mitbekommst. Rocketbeans ist nicht nur ein Channel der mit Videos bespielt wird. Bei Pietsmiet arbeiten auch nicht nur die 6 Hanseln vor der Kamera und die machen noch deutlich weniger als RB.
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