Start Marketing & PR Megaprojekt: Retro-Podcast Stay Forever baut eigene Plattform

Megaprojekt: Retro-Podcast Stay Forever baut eigene Plattform

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Christian Schmidt und Gunnar Lott sind Gründer, Stimmen und Gesichter des Games-Podcasts Stay Forever (Fotos: Stay Forever GmbH)
Christian Schmidt und Gunnar Lott sind Gründer, Stimmen und Gesichter des Games-Podcasts Stay Forever (Fotos: Stay Forever GmbH)

Der „Podcast über alte Spiele“ bekommt eine neue Heimat: Mit der eigenen Website emanzipiert sich das Stay Forever-Team von Patreon & Co.

Mehr als 8.000 Hörer tragen monatlich 5 € aufwärts via Steady und Patreon dazu bei, um das ohnehin riesige Archiv von Stay Forever weiter zu vergrößern und neue Podcasts rund um Retro-Spiele und -Hardware zu ermöglichen. Damit gilt Stay Forever als größtes deutschsprachiges Audio-Angebot in einem umkämpften Marktsegment.

Jetzt geht das Team der beiden Gründer Christian Schmidt und Gunnar Lott den nächsten Schritt: Unter der Überschrift „Megaprojekt: Stay Forever wird unabhängig“ ist eine neue Website mit maßgeschneiderten Funktionen entstanden, die das vielfältige Angebot auffächert, den Zugang zum Forum ermöglicht, Mitgliedschaften verwaltet und insbesondere Payment-Lösungen umfasst.

‚Megaprojekt‘: Retro-Podcast Stay Forever baut eigene Plattform

Die neue Website läuft auf Servern in Deutschland und ist auch aus der Überlegung heraus entstanden, sich von US-amerikanischen Plattformen wie Patreon unabhängiger zu machen. Ein vollständiger Abschied von den bestehenden Services ist aber vorerst nicht geplant. Zudem entfallen die Gebühren, die von den Plattformen erhoben werden – es kommt also buchstäblich mehr bei den Betreibern an.

Damit einher geht die Bitte an die Nutzer, von den etablierten Crowdfunding-Plattformen Steady und Patreon zum Stay Forever-eigenen System zu wechseln. Als Bonus für das Unterstützer-Abo winkt ein Extra-Monat.

Schon nach einer Woche zeigt sich, dass das neue Angebot bei den Stammhörern gut ankommt. Stay Forever-Geschäftsführer Gunnar Lott gegenüber GamesWirtschaft: „Der Launch lief weit erfolgreicher als erwartet: Wir hatten uns unverbindliches Ziel gesetzt, dass bis zum Jahresende über 20 Prozent unserer User-Basis von den externen Abo-Plattformen auf unsere eigene Plattform umziehen. Das Ziel haben wir nach fünf Tagen erreicht. Dazu kommt ein substanzieller Zuwachs an Neukunden, das macht uns besonders glücklich.“

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