Was 1999 als Schulprojekt startete, hat sich ab 2006 zu einem der größten Berliner Games-Unternehmen entwickelt: Softgames macht Spiele zugänglich – buchstäblich.
„We’re just getting started“: Unter diesem Motto steht das Firmenjubiläum, das Alexander und André Krug gemeinsam mit ihrem Team feiern. Die Brüder haben Softgames im Jahr 2006 gegründet: Das Unternehmen ist weiterhin ein waschechter ‚Indie‘ und inhabergeführt.
Die 140 Beschäftigten verteilen sich über den ganzen Globus – rund 60 sind dem Hauptquartier Schönefeld südlich von Berlin zuzurechnen, was die Firma zu einem der größten Games-Arbeitgeber der Hauptstadt-Region macht.
Das Kerngeschäft von Softgames hat sich mehrfach verändert. Heute sind es Instant Games – leichtzugängliche Spiele, die sich ohne Download und Installation auf den Plattformen von Meta, Microsoft, Reddit, Samsung oder Discord nutzen lassen. Nach eigenen Angaben werden die Produkte täglich von 2,5 Millionen Spielern genutzt.

Softgames feiert 20. Geburtstag
Die Ursprünge von Softgames reichen bis ins letzte Jahrhundert zurück: Alexander Krug baute auf dem Schul-Computer eine Website für Spiele, die seine Freunde entwickelt hatten. 2006 wurde daraus eine Firma – zunächst mit Mobilegames für TV-Sender, darunter das offizielle Spiel zu Germany’s Next Topmodel.
Alexander Krug: „Unsere Vision ist einfach: Wir wollen zum festen täglichen Ritual von Casual-Gamern werden – wo auch immer sie gerade spielen. Entlang von 20 Jahren sind wir stets unseren Spielern gefolgt – von Mobiltelefonen über Browsergames bis hin zu Instant-Gaming-Plattformen und Appstores.“
André Krug: „Jede Änderung, die wir vornehmen, folgt der selben Frage: Wo sind die Spieler – und wie können wir ihnen ein großartiges Spiel schnell zugänglich machen.“
Mit gezielten Zukäufen – zuletzt das Portfolio von Funday Games – will das Unternehmen weiter wachsen; Investitionen in KI-Tools sollen außerdem die Veröffentlichung und Aktualisierung von Games beschleunigen.














