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Euronics beendet E-Sport-Sponsoring

Euronics beendet das Gaming-Sponsoring und löst die E-Sport-Teams auf (Abbildung: Euronics Deutschland eG)
Euronics beendet das Gaming-Sponsoring und löst die E-Sport-Teams auf (Abbildung: Euronics Deutschland eG)

Nach sieben Jahren steigt der Handelsverbund Euronics aus dem E-Sport-Sponsoring aus und löst das Werksteam auf.

Wenn die Verträge zwischen Euronics und dem E-Sport-Team (ESG) am Ende des Jahres 2021 auslaufen, wird es keine Verlängerung geben: Die Handelskette zieht sich aus dem  E-Sport-Sponsoring zurück, das 2014 seinen Anfang nahm – Euronics zählte seinerzeit zu den Pionieren in diesem Segment.

Euronics Gaming-Gründer Kevin Westphal ist erst vor kurzem zum frisch gestarteten E-Sport-Projekt Eintracht Spandau gewechselt, das gleichzeitig den ESG-Startplatz in der Prime League übernommen hat. Zusammen mit Marketing-Chef Stefan Rothaug hat er bei Euronics Gaming vier aktive Teams aufgebaut, die in unterschiedlichen Disziplinen aktiv und erfolgreich waren. Im Trophäenschrank finden sich unter anderem nationale Meistertitel in League of Legends (Premier Tour, ESL) und Counter-Strike: Global Offensive. Erst im Januar 2021 ist Rocket League hinzugekommen. Weiterhin zusammenarbeiten wird Euronics vorerst nur mit dem Sim-Racing-Team von Biela Racing.

Bereits vor zwei Jahren hatte Euronics-Mitbewerber Expert das hauseigene E-Sport-Team wegen der „erheblichen Kosten“ aufgelöst.

Mit einem Umsatz von fast 1,5 Milliarden Euro, mehr als 1.300 Standorten und 11.000 Mitarbeitern allein in Deutschland gehört Euronics zu den größten Elektronik-Handelsketten des Landes.