
Als „neues Powerhouse für Gaming Culture“ versteht sich TaKe’s Home – die gemeinsame Holding von TaKeTV, Original Gamers Collective (OGC) und Yellow House.
Schon bislang haben die drei Agenturen bei verschiedenen Konzepten eng kooperiert – jetzt wird daraus die gemeinsame Dach-Marke TaKe’s Home mit einer ungleich größeren Bandbreite an Leistungen und Kompetenzen.
Die Idee: Marken, die sich für einen authentischen Zugang zu Games-Communities, -Kultur und -Zielgruppen interessieren, bekommen via TaKe’s Home die jeweiligen Spezialisten zur Seite, die dadurch die komplette Wertschöpfungskette abdecken.
- TaKeTV produziert und organisiert seit 15 Jahren Events mit eigenem Team und eigener Technik. Das Spektrum reicht von Creator-Streams über Bühnen-Shows und Konferenzen bis hin zur amtlichen Gamescom LAN. An den Xperion-Standorten Köln, Berlin und Hamburg betreibt das Team eigene ‚XP Bars‘.
- Original Gamers Collective (OGC) ist als Full-Service-Agentur spezialisiert auf Beratung, Kampagnen und Creator-Aktivierungen im Popkultur-Kosmos.
- Yellow House berät und betreut große Games- und E-Sport-Organisationen in den Disziplinen Public Relations und Kommunikation, darunter Formate wie die Virtual Bundesliga und der Esports World Cup.
Die Geschäftsführung von TaKe’s Home teilen sich Dennis Gehlen (TaKe TV / Krefeld), Christopher Flato (Yellow House / Köln) und Paul Dahlhoff (OGC / Krefeld). Die drei Unternehmen bleiben eigenständig bestehen und sind auch künftig separat buchbar.
TaKe’s Home: Drei Agenturen unter einem Dach
Der Zusatz ‚Home‘ macht deutlich, dass die drei Branchen-Profis auch die Gaming-Industrie zusammenbringen wollen – etwa als Gastgeber von Veranstaltungen, die buchstäblich Räume für Austausch und Kooperation bieten. Neben der Gamescom LAN sind dazu bereits Formate wie Gamescom Across Industries und The Circle entstanden.
Yellow House-Gründer Christopher Flato: „Home und House passen nicht nur auf dem Papier gut zusammen: Der Name ist natürlich bewusst gewählt. Wir wollen ein Zuhause für Gaming und Business schaffen, in dem Menschen zusammenkommen, Ideen entwickeln und gemeinsam etwas auf die Beine stellen können. Denn Gaming Culture lässt sich nicht einfach von außen bespielen.“
TaKeTV-Macher Dennis Gehlen legt Wert darauf, dass es nicht darum geht, alles zu vereinheitlichen: „Jeder macht das, was er am besten kann und wenn es passt, können wir unsere Stärken gezielt zusammenbringen.“
OGC-Chef Paul Dahlhoff: „Gaming Culture ist erwachsen geworden, und mit ihr die Ansprüche der Marken, mit denen wir zusammenarbeiten. Mit TaKe’s Home können wir unsere Expertisen für große Marken jetzt gezielt bündeln und Ideen gemeinsam ganzheitlich auf die Straße bringen.“
„Wir passen menschlich zusammen und ergänzen uns fachlich sehr gut.“
Im GamesWirtschaft-Interview schildern Flato, Gehlen und Dahlhoff, was sie sich für TaKe’s Home vorgenommen haben.
GamesWirtschaft: Warum ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für eine gemeinsame Holding? Und was war der ausschlaggebende Impuls – die veränderten Anforderungen eurer bestehenden Kunden oder die Erwartung von Neu-/Zusatzgeschäft durch einen gemeinsamen Auftritt?
Dennis Gehlen: Wir haben uns bewusst Zeit genommen, die Zusammenarbeit auch im unternehmerischen Alltag zu erproben. Über das vergangene Jahr haben wir uns noch einmal besser kennengelernt und festgestellt: Wir passen menschlich zusammen und ergänzen uns fachlich sehr gut. Diese Erfahrung war der entscheidende Impuls, den gemeinsamen Auftritt jetzt voranzutreiben.
Dabei spielen beide Aspekte eine Rolle. Bei bestehenden Kunden sehen wir Aufgaben, für die mehrere unserer Unternehmen gemeinsam eine bessere Lösung entwickeln können. Gleichzeitig können wir zusammen Projekte angehen, die für eine einzelne Agentur bislang zu groß waren oder zusätzliche Kompetenzen erfordert hätten.
Entscheidend ist für mich, dass daraus ein konkreter Mehrwert für unsere Partner entsteht. Unsere Unternehmen bleiben eigenständig, können ihre Stärken aber gezielt zusammenbringen.
„Unsere Kunden bekommen die Spezialisten, die ihre Aufgabe tatsächlich braucht.“
Wo seht ihr euren USP am Markt – sprich: in welchen Segmenten seid ihr besonders stark?
Paul Dahlhoff: Unsere Stärke liegt in der Verbindung aus spezialisierten Teams und einem sehr direkten Zugang zur Gaming-Kultur.
TaKeTV bringt Erfahrung in Live-Produktion, Shows und Events mit. Wir vom OGC sind Experten in Markenstrategie, Kreation und Creator-Aktivierungen. Die Kolleginnen und Kollegen von Yellow House runden das Gesamtpaket mit strategischer Kommunikation, Pressearbeit und Medienkontakten innerhalb und außerhalb der Gaming-Branche ab.
Wie diese Kompetenzen zusammenwirken, lässt sich gut an einem Markeneinstieg zeigen: Wir können gemeinsam eine passende Strategie entwickeln, Creator einbinden, ein Live-Erlebnis produzieren und das Thema journalistisch vermitteln. Dazu kommen eigene Formate und Orte wie die Gamescom LAN oder die XP Bars, an denen wir selbst mit der Community zusammenkommen.
Für Kunden bedeutet das: Sie bekommen die Spezialisten, die ihre Aufgabe tatsächlich braucht. Sie können weiterhin mit einer einzelnen Agentur arbeiten und bei Bedarf auf die Kompetenzen der Gruppe zurückgreifen.
„Unsere Aufgabe ist auch Übersetzungsarbeit: Wir helfen Unternehmen, einen passenden Zugang zu finden.“
Als „Adresse für Gaming Culture“ bleibt die Vernetzung der Games-Branche ein Schwerpunkt – auch und gerade mit anderen Industrien. Aus eurer Erfahrung: Wird die Branche hinreichend ‚ernst‘ genommen – oder gibt es weiterhin Vorbehalte oder gar ‚Berührungsängste‘?
Christopher Flato: Gaming wird heute deutlich ernster genommen als noch vor einigen Jahren. Trotzdem begegnen uns weiterhin Berührungsängste.
Viele Unternehmen wissen inzwischen, wie relevant Gaming für ihre Zielgruppen ist. Weniger klar ist häufig, welche Rolle die eigene Marke dort sinnvoll spielen kann. Gaming umfasst sehr unterschiedliche Communities, und wer sie erreichen will, muss ihre Interessen und Eigenheiten verstehen.
Unsere Aufgabe ist deshalb auch Übersetzungsarbeit: Wir helfen Unternehmen, einen passenden Zugang zu finden und Ideen zu entwickeln, die für die Community einen Wert haben. Dafür sind persönliche Begegnungen enorm wichtig. Wer miteinander spielt und ins Gespräch kommt, versteht oft schneller, was diese Kultur ausmacht, als durch die nächste Präsentation über Reichweiten und Zielgruppen.
Genau dafür schaffen wir mit Formaten wie Gamescom Across Industries oder The Circle Gelegenheiten. Wir möchten dabei diese besondere Gastgebermentalität noch weiter ausbauen und betonen. Gemeinsam wollen wir daraus Beziehungen entwickeln, aus denen auch langfristig gute Projekte entstehen.












