Start Marketing & PR Nex Playground: Familien-Konsole kommt nach Deutschland

Nex Playground: Familien-Konsole kommt nach Deutschland

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Lex Playground-Erfinder und -CEO David Lee auf der Gamescom 2026
Lex Playground-Erfinder und -CEO David Lee auf der Gamescom 2026

Ein Hauch von Switch, Kinect und Toniebox: Die Spielkonsole Nex Playground soll ab Jahresende auch die deutschen Wohnzimmer erobern.

Es ist nicht der erste Versuch, den Markt mit einer erschwinglichen, familienfreundlichen, einfachen, narrensicheren Anschließen-und-loslegen-Konsole zu erweitern. Aber die Chancen standen vermutlich schon lange nicht mehr so gut wie im Falle von Nex Playground – der Toniebox unter den Spielkonsolen.

Besonderheit: Als Steuer-Einheit dient kein klassisches Gamepad, sondern der eigene Körper. So lassen sich Figuren analog zu Xbox Kinect mit Gesten lotsen. Beispiel: Bei der Nex-Variante des Smartphone-Klassikers Fruit Ninja werden die Melonen, Kokosnüsse und Orangen fachgerecht mit Handkantenschlägen zerlegt – das kriegen auch Leute hin, die noch nie einen Controller in der Hand hatten. Körperliche Aktivität ersetzt somit passive Bildschirmzeit; Sensoren und viel Künstliche Intelligenz unterscheiden Spieler trennscharf von Nicht-Spielern, Zuschauern und Haustieren.

Kernzielgruppe des Nex Playground sind Kinder zwischen 3 und 12 Jahren sowie deren Eltern und Großeltern, die mit- und gegeneinander spielen können – hinreichend (Spiel-)Platz vor dem Fernseher vorausgesetzt.

Kompakt und transportabel: Die Kantenlänge des Nex Playground liegt bei knapp über 7 Zentimetern.
Kompakt und transportabel: Die Kantenlänge des Nex Playground liegt bei knapp über 7 Zentimetern.

Nex Playground: Familien-Konsole kommt nach Deutschland

In den USA und im Vereinigten Königreich ist der kompakte Kraftwürfel (Kantenlänge: gerade einmal 7 cm) bereits erhältlich – unter anderem bei Walmart, Tecmo, Best-Buy  und natürlich bei Amazon. Mehr als eine Million Geräte wurden bereits verkauft.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft soll man Nex Playground auch in den deutschen Online-Shops kaufen zu können. Preispunkt: 319 €. Die Markteinführung im stationären Einzelhandel – etwa in Elektronikmärkten – ist für Anfang 2027 geplant, wie Nex-Gründer David Lee im GamesWirtschaft-Gespräch im Rahmen der Gamescom 2026 ankündigt.

Nex Playground Play Pass kostet 99 € pro Jahr

In der Basis-Ausstattung sind neben einer Fernbedienung fünf vorinstallierte Spiele enthalten. Die volle Spiele-Auswahl mit über 60 Titeln wird durch den sogenannten ‚Play Pass‘ freigeschaltet – Kostenpunkt der Flatrate: 99 € pro Jahr, also unter 10 € pro Monat. Wer zunächst testen will, wählt den Drei-Monats-Tarif für 45 €.

Weitere Kosten entstehen nicht: Weder gibt es In-Game-Käufe noch Spielwährung noch Werbe-Einblendungen noch die Notwendigkeit, einzelne Spiele oder weiteres Zubehör zu erwerben. Das geschlossene System sorgt für Sicherheit mit Blick auf Daten- und Jugendschutz.

Bis zu vier Spieler und Spielerinnen können sich gleichzeitig vor dem Nex Playground-Fernseher austoben.
Bis zu vier Spieler und Spielerinnen können sich gleichzeitig vor dem Nex Playground-Fernseher austoben.

Neun von zehn Kunden entscheiden sich für das Jahrespaket. Die Auswahl ist enorm – für jedes Alter und für jeden Anspruch ist etwas dabei: Action- und Geschicklichkeits-Games, Denk- und Puzzle-Spiele, Sport- und Rennspiele, Lernspiele, Tanz- und Fitness-Titel, vielfach basierend auf Publikumslieblingen wie Pac-Man, Sesamstraße, Kung Fu Panda, den Glücksbärchis, Peppa Wutz, Barbie und Sonic. Pro Jahr sollen 15 bis 20 Spiele hinzukommen.

Das Abo-Modell via Play Pass verändert schlagartig das Game-Design und die Spiel-Mechanik, erklärt Lee: Anders als bei Free2Play-Games sei es nicht notwendig, die Spielzeit zu strecken, Content wegzulassen oder künstliche Hürden einzubauen.

‚RAMageddon‘ beeinflusst Launch-Preis des Nex Playground

Lee – der vor der Nex-Gründung mehr als acht Jahre in führender Rolle bei Apple gearbeitet hat – positioniert sein Produkt nicht als Kinderzimmer-Spielzeug, sondern klar als ernstzunehmende Konsole und Tablet-Alternative.

Preislich wäre er gerne unter der 300-€-Marke geblieben, räumt der Gründer ein – auch mit Blick auf die Nintendo Switch 1, die in diesem Preisbereich rangiert (allerdings ohne Spiel). Doch analog zum Gesamtmarkt haben auch die Nex-Ingenieure mit rasant steigenden Komponenten-Preisen infolge der KI-getriebenen Chip-Knappheit zu kämpfen.

Lee nimmt’s sportlich: Auch nach seiner Apple-Zeit sei er ein „Product Guy“ geblieben, der mit seinem Team an der Verbesserung von Hard- und Software tüftelt. Ab Jahresende wird sich zeigen, ob der deutschsprachige Markt seine Idee und den Nex Playground ähnlich gut annimmt wie der angelsächsische Raum.


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