
Der Deutsche Computerspielpreis pendelt weiterhin zwischen Berlin und München: Auf die bisherige Ausschreibung des Austragungsorts wird künftig verzichtet.
Die Neuigkeit, die Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) im Umfeld der heutigen Computerspielpreis-Verleihung in München zu überbringen hatte, lässt sich auf folgende Erkenntnis herunterdampfen: Alles, bleibt wie es ist.
Denn die Ausrichter haben sich darauf verständigt, dass der DCP weiterhin im Wechsel zwischen München und Berlin ausgetragen wird – so, wie es seit vielen Jahren guter Brauch ist.
Bedeutet in der Praxis: Beim Deutschen Computerspielpreis 2027 ist wieder die Bundeshauptstadt an der Reihe.
Die Bundesregierung – vertreten durch das CSU-geführte Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt – und der Branchenverband Game verzichten somit auf die zuletzt praktizierte Ausschreibung in Form eines ‚Interessensbekundungsverfahrens‘, das im besten Fall zu einem Wett- und Überbieten der Bundesländer geführt hätte.
Das Pendeln zwischen Spree und Isar hat historische Gründe und gehen auf die Genese des Computerspielpreises zurück, an dem CSU-Politiker und -Politikerinnen wie Dorothee Bär (heute als Bundesministerin für Games zuständig) einen wesentlichen Anteil hatten.
Mehring beschreibt die Computerspielpreis-Gala als „gewaltiges Hochfest der nationalen Games-Szene“: Mit einer „hochkarätigen Inszenierung und großer Strahlkraft“ habe man „Deutschlands kreativen Pixelpionieren“ in München eine große Bühne bereitet.
Mit der Ausrichtung einher gehen auch substanzielle finanzielle Zusagen: Zwar stammt das Preisgeld von 800.000 € stammt aus dem Etat des Forschungsministeriums; die Kosten für die Preisverleihungs-Zeremonie (Moderation, Catering, Technik etc.) teilen sich Bund und Gastgeber – in diesem Fall also der Freistaat Bayern.
Ein ausführliches FAQ mit Antworten auf drängende Fragen gibt es in diesem Beitrag.












