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Computerspielpreis 2027 wechselt wieder nach Berlin

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Uke Bosse und Katrin Bauerfeind moderieren den Deutschen Computerspielpreis 2025 in Berlin - wie schon 2022, 2023 und 2024 (im Bild) - Foto: Sebastian Reuter für Getty Images / Marchsreiter Communications
Uke Bosse und Katrin Bauerfeind moderieren den Deutschen Computerspielpreis 2025 in Berlin - wie schon 2022, 2023 und 2024 (im Bild) - Foto: Sebastian Reuter für Getty Images / Marchsreiter Communications

Der Deutsche Computerspielpreis pendelt weiterhin zwischen Berlin und München: Auf die bisherige Ausschreibung des Austragungsorts wird künftig verzichtet.

Die Neuigkeit, die Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) im Umfeld der heutigen Computerspielpreis-Verleihung in München zu überbringen hatte, lässt sich auf folgende Erkenntnis herunterdampfen: Alles, bleibt wie es ist.

Denn die Ausrichter haben sich darauf verständigt, dass der DCP weiterhin im Wechsel zwischen München und Berlin ausgetragen wird – so, wie es seit vielen Jahren guter Brauch ist.

Bedeutet in der Praxis: Beim Deutschen Computerspielpreis 2027 ist wieder die Bundeshauptstadt an der Reihe.

Die Bundesregierung – vertreten durch das CSU-geführte Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt – und der Branchenverband Game verzichten somit auf die zuletzt praktizierte Ausschreibung in Form eines ‚Interessensbekundungsverfahrens‘, das im besten Fall zu einem Wett- und Überbieten der Bundesländer geführt hätte.

Das Pendeln zwischen Spree und Isar hat historische Gründe und gehen auf die Genese des Computerspielpreises zurück, an dem CSU-Politiker und -Politikerinnen wie Dorothee Bär (heute als Bundesministerin für Games zuständig) einen wesentlichen Anteil hatten.

Mehring beschreibt die Computerspielpreis-Gala als „gewaltiges Hochfest der nationalen Games-Szene“: Mit einer „hochkarätigen Inszenierung und großer Strahlkraft“ habe man „Deutschlands kreativen Pixelpionieren“ in München eine große Bühne bereitet.

Mit der Ausrichtung einher gehen auch substanzielle finanzielle Zusagen: Zwar stammt das Preisgeld von 800.000 € stammt aus dem Etat des Forschungsministeriums; die Kosten für die Preisverleihungs-Zeremonie (Moderation, Catering, Technik etc.) teilen sich Bund und Gastgeber – in diesem Fall also der Freistaat Bayern.

Ein ausführliches FAQ mit Antworten auf drängende Fragen gibt es in diesem Beitrag.

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