
Auf Dr. Matteo Riatti folgt Dr. Patrick Lay: Die Games-Förderung beim Dienstleister DLR Projektträger stellt sich personell neu auf.
„Die diesjährigen Nominierungen zeigen, dass die Bundesförderung wirkt und mehr als je zuvor qualitativ hochwertige Games in Deutschland entwickelt werden.“
Zu diesem Befund kommt Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) mit Blick auf die Nominierungen für den Deutschen Computerspielpreis (DCP) 2026, der am 29. April in München verliehen wird. Gleich mehrere nominierte Titel – darunter Anno 117: Pax Romana und Firefighting Simulator: Ignite – wurden mit siebenstelligen Zuwendungen unterstützt. Auch das DCP-Preisgeld von 800.000 € ist Teil des 125-Mio.-€-Etats, das allein im Haushalt 2026 für die Unterstützung der deutschen Games-Entwickler vorgesehen ist.
Erster Ansprechpartner für die Computerspiele-Förderung des Bundes ist DLR Projektträger – und das schon seit der Pilotphase im Jahr 2019: Das Team in Bonn prüft Anträge und Projektverläufe, steht im Austausch mit den Studios, ist auf Messen und Konferenzen präsent und gibt natürlich die Überweisungen frei.
Nach dem Wechsel des langjährigen Leiters Matteo Riatti in das wiederbelebte Games-Referat in Bärs Ministerium gibt es ab dem heutigen 1. April ein neues Games-Team beim DLR. Die Abteilungsleitung übernimmt Dr. Patrick Lay, der außerdem seit vier Jahren die Abteilung ‚KI-Anwendungen in der Wirtschaft‘ beim DLR verantwortet. Ebenfalls langjährige DLR-Erfahrung hat Dr. Stefanie Wefers, die zuvor Projektleiterin PINK (Plattform für innovative Netzwerke in der Kultur) war. Die stellvertretende Projektleitung liegt bei Paul Mathia. E-Mail-Adressen und Telefonnummern finden sich auf der DLR-Website.
Patrick Lay: „Der DCP zeigt, wie relevant Games für Kultur, Bildung und Innovation sind. Ohne die Bundesförderung wären viele der heute gefeierten Projekte nicht möglich gewesen. Sie sorgt dafür, dass mutige Ideen nicht an finanziellen Hürden scheitern – und dass Deutschland im globalen Wettbewerb sichtbar bleibt.“
Stefanie Wefers: „Der DCP stärkt die wirtschaftliche Bedeutung der Branche und setzt Qualitätsstandards. Mit der Kombination von Preisverleihung und Bundesförderung entsteht ein Ökosystem, das Talente anzieht und Innovationen hervorbringt. Seit 2019 sind wir mit großer Begeisterung Teil dieses Ökosystems.“
Die geförderten Titel unter den DCP-2026-Nominierungen im Überblick:
Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz)
- Bestes Deutsches Spiel
- Bestes Audiodesign
- Beste Innovation und Technologie
The Darkest Files (Paintbucket Games)
- Bestes Deutsches Spiel
- Bestes Grafikdesign
- Beste Story
- Bestes Gamedesign
- Bestes Serious Game
Ruffy and the Riverside (Zockrates Laboratories / Phiphen Games)
Bestes Familienspiel
Firefighting Simulator: Ignite (Weltenbauer Software / Astragon Entertainment)
Beste Innovation und Technologie
Everspace 2: Wrath of the Ancients (Rockfish Games)
Bestes Audiodesign
The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
- Bestes Grafikdesign
- Beste Story
Constance (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
- Nachwuchspreis Bestes Debüt












