Start Politik Deutscher Computerspielpreis 2017: Preisgeld steigt auf 550.000 Euro

Deutscher Computerspielpreis 2017: Preisgeld steigt auf 550.000 Euro

Die Preisgelder für den Deutschen Computerspielpreis 2017 steigen auf 550.000 Euro (Foto: Gisela Schober/Getty Images for Quinke Networks)
Die Preisgelder für den Deutschen Computerspielpreis 2017 steigen auf 550.000 Euro (Foto: Gisela Schober/Getty Images for Quinke Networks)

Ein neuer Rekord: Mehr als eine halbe Million Euro werden am 26. April 2017 in Berlin bei der Gala für den Deutschen Computerspielpreis 2017 ausgeschüttet.

Nach 385.000 Euro (2015) und 470.000 Euro (2016) liegt das Gesamtpreisgeld beim Deutschen Computerspielpreis 2017 nun bei 550.000 Euro. Darauf haben sich die Branchenverbände zusammen mit dem federführenden Bundesverkehrsministerium (BMVI) geeinigt.

Rechnet man Sachleistungen hinzu, steigt das Preisgeld auf 640.000 Euro. Die Finanzierung übernehmen entsprechend des umstrittenen Bundestagsbeschlusses je zur Hälfte der Bund und die Wirtschaft. Der GAME Bundesverband und der Branchenverband BIU schultern 230.000 Euro in bar, der „Rest“ von 90.000 Euro entfällt auf geldwerte Dienstleistungen.

Wie in den Vorjahren bleiben die internationalen Kategorien („Bestes internationales Spiel“, „Bestes internationales Multiplayer-Spiel“, „Beste internationale neue Spielewelt“) undotiert. Auch der „Sonderpreis der Jury“ sowie der Publikumspreis sind rein symbolische Würdigungen.

Deutscher Computerspielpreis 2017: Preisgelder steigen in allen Kategorien

Für den Hauptpreis „Bestes deutsches Spiel“ gibt es einen Aufschlag von 10.000 Euro – 2017 räumt der Sieger also 110.000 Euro plus ein Paket aus Medialeistungen ab.

Den größten Preis-Sprung gibt es in zwei Kategorien: Für das „Beste Kinderspiel“ und das „Beste Jugendspiel“ sind nun 75.000 Euro (bislang 60.000 Euro) ausgelobt.

Für Gamedesign, Innovation, Inszenierung, Serious Game, Mobilegame und Gamedesign stehen 40.000 Euro bereit, ein Plus von jeweils 5.000 Euro gegenüber Vorjahr.

Deutscher Computerspielpreis: Daedalic führt mit weitem Abstand das Ranking der DCP-Seriensieger an.
Deutscher Computerspielpreis: Daedalic führt mit weitem Abstand das Ranking der DCP-Seriensieger an.

DCP-Ausrichter: „Starkes und wichtiges Signal“

In der Pressemitteilung ist von einem „konstruktiven Dialog“ die Rede, der den Kompromiss ermöglicht hätte. BMVI-Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) sieht den DCP „auf Kurs“ und „als bedeutendes Schaufenster und Gradmmesser für die Akzeptanz des Computerspiels.“

BIU-Geschäftsführer Felix Falk wertet die Erhöhung des Preisgeldes als „starkes und wichtiges Signal“. Die stellvertretende GAME-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Linda Breitlauch freut sich darüber, dass die Preisträger in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“ von Experten des GAME Bundesverbands im Rahmen eines Mentorings beraten werden. Die Prämien für diese drei Plätze wurden um jeweils 5.000 Euro erhöht – der erste Platz ist nun mit 45.000 Euro dotiert.

Wer als Entwickler vom Preisgeld profitieren will, muss sich beeilen: Nur noch gut eine Woche – nämlich bis Freitag, 27. Januar 2017 – sind Einreichungen auf der DCP-Website möglich.

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