Drei Länder, acht Klubs, eine Liga: Der Kölner E-Sport-Pionier SK Gaming beteiligt sich an der neuen EVA Pro League.
Es war einer der Publikumsmagneten der Gamescom 2025: Auf einem riesigen Spielfeld duellierten sich umherhuschende Spieler, ausgerüstet mit VR-Brillen und futuristischen Waffen – ein Mix aus Call of Duty und Laser-Tag. Neben taktischem Geschick sind auch Ausdauer, Reaktionsfähigkeit und räumliche Orientierung gefragt.
Betrieben werden die Multiplayer-Anlagen vom französischen Unternehmen Esports Virtual Arenas (kurz: EVA), der über Franchise-Nehmer schon jetzt mehr als 70 Standorte in elf europäischen Ländern abdeckt. Solo-Spieler, Teams und Firmen können die Arenen einzeln oder im Abo buchen, etwa für Geburtstage.
Jetzt zündet das Unternehmen die nächste Stufe: Mit der EVA Pro League entsteht ab dem 14. April eine Profi-Liga, an der sich zum Start acht europäische Spitzen-E-Sport-Teams aus Deutschland, Frankreich und Spanien beteiligen, darunter Team Vitality, G2 Esports und OG Esports.
Die Matches werden in den bestehenden EVA-Anlagen ausgetragen, wodurch eine Bindung zu den Fans in der jeweiligen Region geschaffen werden soll – inklusive Heimspiel-Bonus. In Deutschland übernimmt der Kölner Lokalmatador SK Gaming die Anlage in Pulheim vor den Toren der Dom-Stadt. Die Spiele werden zudem live via Twitch übertragen und in mehreren Sprachen kommentiert.
Geplant sind Hin- und Rückspiele, Play-Offs und Final-Matches. Das Gesamtpreisgeld liegt zunächst bei 50.000 € und soll durch Fan-Beiträge steigen: 25 Prozent aus dem Verkauf von Pro-League-Skins zum Preis von 19,99 € fließen in den Preis-Pool.













