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Gamescom 2026: USK nennt Deadline für Annahme-Schluss

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Ohne Altersbändchen kein Anspielen: Die Handgelenksbänder sind für jeden Besucher der Entertainment Area der Gamescom ein absolutes Muss (Foto: GamesWirtschaft)
Ohne Altersbändchen kein Anspielen: Die Handgelenksbänder sind für jeden Besucher der Entertainment Area der Gamescom ein absolutes Muss (Foto: GamesWirtschaft)

Aussteller, die Demos oder Trailer in der Entertainment Area der Gamescom 2026 zeigen wollen, brauchen dafür ein USK-Siegel – ausnahmslos.

Egal ob Gameplay-Video, Trailer, Bühnen-Programm oder Spielstation: Alle Inhalte, die Aussteller öffentlich im Publikumsbereich der Gamescom 2026 (26. bis 30. August) präsentieren wollen, müssen zunächst einen Check bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) durchlaufen.

Denn von der Einstufung hängt beispielsweise ab, ob bauliche Veränderungen am Messestand vorgenommen werden müssen. Die jeweilige Altersfreigabe muss zudem deutlich an den Gaming-PCs und Konsolen zu erkennen sein.

Das Standpersonal kann wiederum anhand der farbigen Altersbändchen auf den ersten Blick feststellen, welcher Altersklasse ein Besucher zuzuordnen ist – von 12+ Jahren (grün) über 16+ Jahre (blau) bis 18+ Jahre (rot). Die Bändchen gibt es kostenlos gegen Vorlage eines Ausweises an Ausgabestellen auf dem gesamten Messegelände.

Gamescom 2026: USK nennt Deadline für Annahme-Schluss

Auch für die Gamescom 2026 gilt:

  • Trailer und Games mit einer Altersfreigabe bis maximal USK 12 dürfen am Messestand öffentlich gezeigt werden. Sobald es sich um ein USK 12-Spiel handelt, dürfen jüngere Gamescom-Besucher nur zugucken, aber nicht selbst Hand an Tastatur und Controller legen.
  • Bei Spielen mit einer Altersfreigabe von USK 16 oder USK 18 (etwa Shooter, Action-Rollenspiele, Horror-Games etc.) muss durch Sichtschutz-Wände, separate Räume und Zugangskontrollen sichergestellt werden, dass Kinder mit diesen Inhalten gar nicht erst in Sichtkontakt kommen.

Bei Zuwiderhandlung kann es zu Konflikten mit den lokalen Ordnungsbehörden kommen, die engmaschig an allen Messetagen kontrollieren.

Für die Einreichung der Unterlagen gibt es ein konkretes Datum: Bis spätestens 11. August 2026 um 15 Uhr müssen die Unterlagen bei der USK vorliegen. Die Kosten liegen zwischen 400 € für einen Trailer und 1.100 € für die Freigabe einer Last-Minute-Demo – jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Für den Fachbesucher-Bereich (Business Area) gelten die Jugendschutz-Vorgaben im Übrigen nicht: Denn dort gehen die Veranstalter davon aus, dass ausschließlich volljährige Personen auf den Fluren unterwegs sind.

Für Fragen und Antragstellung ist das Team der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle in Berlin zuständig.

Alle Informationen rund um die Gamescom 2026 finden Sie bei GamesWirtschaft.