Start Wirtschaft Sony verkauft weniger PS5-Konsolen – und hebt Prognose an

Sony verkauft weniger PS5-Konsolen – und hebt Prognose an

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Im Marvel's Wolverine PS5-Bundle ist ein Download-Code fürs Spiel enthalten - den Controller im Adamantium-Design gibt es nur bei PlayStation Direct.
Im Marvel's Wolverine PS5-Bundle ist ein Download-Code fürs Spiel enthalten - den Controller im Adamantium-Design gibt es nur bei PlayStation Direct.

Sony trotzt der Chip-Krise und verdient prächtig an Konsole, Spielen und Services: Die Arbeiten an der PlayStation 6 kommen offenbar gut voran.

2,6 Millionen PS5-Konsolen hat Sony zwischen Juli und September ausgeliefert – im 3. Quartal 2025 waren es noch 4 Millionen Einheiten.

In den Zahlen spiegeln sich die Nachschub-Probleme, die insbesondere das Topmodell betreffen: Die PlayStation 5 Pro (UVP 899,99 €) ist seit Monaten ausverkauft. Seit Markteinführung im November 2020 hat Sony Interactive weltweit 97,7 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert.

Mit Blick auf die Chip-Krise sei es gelungen, die gestiegenen Kosten durch Einsparungen an anderer Stelle zu kompensieren: Die Profitabilität sei daher unverändert. In Zusammenarbeit mit Lieferanten soll sichergestellt werden, dass hinreichend Speicher-Komponenten zur Verfügung stehen, um die angepeilten Stückzahlen produzieren zu können.

Die Hardware bleibt das einzige ‚Sorgenkind‘ der Games-Sparte: Davon abgesehen profitiert der japanische Konzern von günstigen Wechselkursen, höheren Einnahmen durch PlayStation Plus und mehr Umsatz durch Spiele eigener Studios und durch Provisionen. So hat sich Marvel’s Wolverine im Release-Monat 2,4 Millionen Mal verkauft – ein guter, aber nicht überragender Wert. Andere PS5-Exklusivtitel wie Ghost of Yotei oder Marvel’s Spiderman 2 sind ungleich besser gestartet.

Bisherige Sonderfaktoren – etwa milliardenschwere Abschreibungen auf den Zukauf Bungie Software – wirken sich positiv auf das deutlich verbesserte operative Ergebnis aus.

Sony verkauft weniger PS5-Konsolen – und hebt Prognose an

Für die kommenden Monate bis Ende des Geschäftsjahrs (März 2027) geht Sony von weiter steigenden Erlösen aus – insbesondere durch einen Zuwachs von „non-first-party software titles“ wie Grand Theft Auto 6 (erscheint am 19.11.). Nicht dazu beitragen wird das Action-Abenteuer God of War: Laufey, das von Februar auf Mai 2027 verschoben wird.

Sowohl die Umsatzerwartungen als auch das operative Ergebnis werden um 6 Prozent angehoben.

Die „Full Game Software Digital Download Ratio“ bleibt auf dem hohen Niveau von 78 Prozent. Übersetzt: 2 von 10 Vollpreis-Spielen werden auf Blu-Ray-Disc verkauft. Die Zahl der Monthly Active Users (MA) über alle PlayStation-Plattformen hinweg legte um 7 Prozent zu und erreichte im September einen neuen September-Wert von 127 Millionen Kunden.

Für das kommende Geschäftsjahr hat sich das Sony-Management vorgenommen, das ‚User Engagement‘ weiter zu steigern und die Monetarisierung der Kundschaft zu verbessern. Hinsichtlich der PlayStation 6 spricht das Unternehmen von „soliden Fortschritten“ – ohne weitere Details zu nennen.

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