
Seit einem Vierteljahrhundert fördert Nordmedia Film- und TV-Produktionen in Niedersachsen und Bremen – und seit 2011 auch Computerspiele.
Die Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen / Bremen hat am gestrigen 11. Juni ihr 25jähriges Bestehen mit Gästen aus Politik und Medienbranche gefeiert.
In seinem Grußwort würdigte Staatskanzlei-Chef Frank Doods (SPD) die Nordmedia für ihren wesentlichen Beitrag, dass sich Niedersachsen und Bremen als Film- und Medienstandort etablieren konnten. Mit Blick auf die kommenden Jahre müsse es jetzt darum gehen, die Talente am Standort zu halten und die Produktionsunternehmen zu stärken.
Dazu beitragen soll das neues Pilotprogramm ‚Familienzuschuss‘, das Filmschaffende bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen soll – etwa durch Zuschüsse für die Kinderbetreuung oder bei unvorhergesehenen familiären Notfällen. Das Programm ist allerdings auf die Film-Branche begrenzt und gilt nicht für die Games-Industrie.
Nordmedia feiert 25jähriges Jubiläum
Für die Saison 2024 weist Nordmedia ein Fördervolumen von 14 Mio. € aus; davon entfallen 414.021,81 € auf Games-Konzepte, -Prototypen und -Produktionen. Seit 2025 werden nicht nur Spiele-Projekte in Niedersachsen, sondern zusätzlich in der Hansestadt Bremen gefördert. Darüber hinaus organisiert Nordmedia traditionell den Business-Area-Auftritt im Rahmen der Kölner Gamescom.
Im Bundesvergleich hat mindestens das Flächenland Niedersachsen weiterhin erheblichen Nachholbedarf gegenüber Anrainern wie Nordrhein-Westfalen oder Hamburg. Nach dem Aus von Nukklear am Standort Hannover gilt die Oldenburger Digitalagentur Quantumfrog mit 15 Beschäftigten als größter Spiele-Entwickler des Landes.
Mit Abstand bedeutendster Games-Arbeitgeber im Nordmedia-Einzugsgebiet ist das Bremer Traditions-Studio King Art Games, das derzeit mit 110 Beschäftigten unter anderem am Strategiespiel Warhammer 40.000: Dawn of War 4 arbeitet.












