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GREE schließt Niederlassung in Berlin

Bekanntestes GREE-Spiel: das Free2play-Spiel
Bekanntestes GREE-Spiel: das Free2play-Spiel "DragonSoul"

Der japanische Mobilegames-Publisher GREE zieht sich aus mehreren westlichen Ländern zurück. Unter anderem wird die Filiale in Berlin geschlossen.

Mit Free2play-Spielen wie „DragonSoul“ und „Knights & Dragons“ gehört GREE zu den festen Größen in den Appstores. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Studios hinzugekauft, das japanische Unternehmen expandierte in westliche Märkte.

Nachdem bereits Anfang des Jahres weite Teile der Belegschaft in San Francisco entlassen wurden, ist inzwischen klar: Die Filiale in den USA, im australischen Melbourne und in Berlin sollen in den kommenden Monaten geschlossen werden. GREE wolle sich wieder auf den Heimatmarkt konzentrieren. Auch CEO Andrew Sheppard wird GREE verlassen.

GREE Games schließt Filiale in Berlin

Die Berliner Niederlassung befindet sich in der Nähe des Potsdamer Platzes und wurde erst im Juni 2015, also vor genau zwei Jahren, eröffnet. Unter der Leitung von General Manager Philipp J. Karstaedt beschäftigte die GREE Germany GmbH zuletzt 16 Mitarbeiter.

GREE ist einer von vielen US-amerikanischen und asiatischen Spieleherstellern, die sich in den vergangenen Jahren in der Hauptstadtregion niedergelassen haben. Zu den bekanntesten Publishern und Studios gehören King („Candy Crush Saga“), Riot Games („League of Legends“), Gamevil („Summoner’s War“) und Epic Games (Unreal-Engine).

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