Start Karriere Bigpoint: CEO Helioui tritt zurück – Brian Morrisroe übernimmt

Bigpoint: CEO Helioui tritt zurück – Brian Morrisroe übernimmt

Brian Morrisroe ist neuer Managing Director von Bigpoint in Hamburg.
Brian Morrisroe ist neuer Managing Director von Bigpoint in Hamburg.

Bigpoint-Eigentümer Youzu baut die Chefetage des Hamburger Spiele-Riesen um: Nach vier Jahren als CEO übergibt Khaled Helioui die Verantwortung an Brian Morrisroe.

Khaled Hiloui ist seit 2013 CEO beim Hamburger Free2play-Anbieter Bigpoint.
Khaled Hiloui ist seit 2013 CEO beim Hamburger Free2play-Anbieter Bigpoint.

„Das beste Führungsteam in seiner Geschichte, um die Industrie zu formen“ – mit diesen Vorschusslorbeeren bedenkt Bigpoint-Noch-CEO Khaled Helioui seinen Nachfolger Brian Morrisroe, der zum 1. April 2017 den Posten des Managing Director übernimmt.

Die Rolle des CEO gibt es künftig nicht mehr, wie Bigpoint auf Anfrage bestätigt hat.

Morrisroe ist seit zwei Jahren bei Bigpoint als Director of New Games Development und Creative Director tätig und war zuvor in Diensten von Zynga, Activision und Blizzard tätig. Unter anderem fungierte er als „Lead Dungeon Artist“ bei „World of Warcraft“ und Art Director von „Diablo 3“.

Helioui selbst wird das Unternehmen verlassen und will sich neuen Aufgaben widmen – nach Recherchen von Pocketgamer.biz gehören dazu auch Projekte in seinem Heimatland Tunesien.

Bigpoint: Brian Morrisroe ist neuer Managing Director

Parallel zum Führungswechsel tritt eine neue Strategie in Kraft, die den Hamburger Browsergame-Pionier noch stärker mit Neu-Eigner Youzu Interactive verschweißen soll. Das europäische Standbein mit den Standorten Hamburg, Berlin und Lyon soll weiter ausgebaut, die Synergien vertieft werden. 80 Millionen Euro hat der chinesische Internetkonzern im Frühjahr 2016 für die Bigpoint-Mehrheit auf den Tisch gelegt, darunter auch der verbliebene 30-Prozent-Anteil von Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz.

Youzu zeigt sich zufrieden mit den Europa-Markteinführungen der Fantasy-Online-Rollenspiele „League of Angels 2“ und „Legacy of Discord“. Der Schwerpunkt wird bei Mobilegames liegen: Im Gamescom-Interview mit GamesWirtschaft hatte Helioui angekündigt, dass das kommende Line-Up zu 80 Prozent aus Spielen für Smartphones und Tablets bestehen werde.

Kein Wort verliert die Pressemitteilung indes zum überfälligen Browsergame-Projekt „Game of Thrones: Seven Kingdoms“, das seit mehreren Jahren in Berlin entwickelt wird. Nach Aussagen von Helioui sei das Spiel das bislang „anspruchsvollste Bigpoint-Projekt“ mit der „höchsten Aufmerksamkeit, dem meisten Geld und den meisten Ressourcen“.

Durch den Stellenabbau seit Sommer 2016 ist Goodgame Studios nur noch die Nummer 3 in Hamburg.
Durch den Stellenabbau seit Sommer 2016 ist Goodgame Studios nur noch die Nummer 3 in Hamburg.

Bigpoint ist inzwischen der mitarbeiterstärkste Spielehersteller des Landes und somit auch die Nummer 1 in Hamburg, noch vor InnoGames und Goodgame Studios. Allein seit Jahresanfang sind nach Unternehmensangaben 25 neue Jobs geschaffen worden.

Youzu-Gründer Lin Qi will seine Firma zu „einem der weltgrößten Unternehmen im Unterhaltungs- und Internetsektor“ ausbauen.

 

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