
Die Eröffnung des R42 Games Hub in Leipzig wertet Ministerpräsident Michael Kretschmer als Beleg für das Potenzial des Games-Standorts Sachsen.
„Deutschland redet über Gaming Hubs, Leipzig eröffnet einen“: Mit einem von Herzen kommenden Gruß nach Berlin ist der R42 Games Hub in den Live-Betrieb gestartet. Das vollständig auf die Games-Industrie zugeschnittene, denkmalgeschützte und vollständig sanierte Gebäude in der Ritterstraße 42 in Leipzig vereint 70 Co-Working-Plätze, Event-Flächen, Apartments und Gastronomie unter einem Dach und auf 2.000 Quadratmetern. Für das R42 spricht die Lage in unmittelbarer Nähe von Hauptbahnhof und Universität.
Zur Eröffnung war eigens Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach Leipzig gereist – flankiert von Leipzigs Bürgermeister Clemens Schülke (CDU) und begrüßt von Christoph Siebenhüner, dem Initiator des R42 und Geschäftsführer der Gecko Two GmbH. Weitere 100 Gäste aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt.
Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Leipzig ist bereits heute das Zentrum der mitteldeutschen Games-Branche. Wir wollen diese Spitzenposition ausbauen – durch mehr Gründungen und die Ansiedlung von Start-ups aus ganz Deutschland in der Messestadt.“
Das R42 werde Innovationen aus dem Gaming-Bereich beschleunigen, Geschäftsmodelle zur Skalierung bringen und hochqualifizierte Fachkräfte in der Region binden, so Kretschmer: „Gaming ist längst kein Nischenmarkt mehr, sondern Innovationstreiber, Hightech-Sektor und Wachstumsmotor.“
Clemens Schülke betonte namens der Stadt, man habe sich dafür eingesetzt, dass mit dem R42 „mehr entsteht als nur ein Gebäude“. Schülke: „Leipzig gibt der Games-Branche damit eine Bühne. Mitten in Leipzig.“
R42-Initiator Christopher Siebenhüner: „Wir haben diesen Ort aufgebaut, weil die Games-Branche ihn gebraucht hat – und weil wir und unsere Partnerinnen und Partner immer daran geglaubt haben, dass Sachsen das Potenzial hat, die stärkste Games-Region Deutschlands zu werden. Dieser Tag heute ist kein Startschuss. Er ist der sichtbare Beweis, dass wir längst aus eigener Kraft die Zukunft der Games-Branche mitgestalten, anstatt auf Impulse zu warten.“
Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit 900.000 € im Rahmen des Sächsischen Akzeleratoren-Programms.











