Start Gamescom Gamescom-Veranstalter wollen Ressourcen und Nerven schonen

Gamescom-Veranstalter wollen Ressourcen und Nerven schonen

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Viele Aussteller der Gamescom - hier Nintendo - achten darauf, dass die Spielstationen auch für Rollstuhlfahrer nutzbar sind (Foto: KoelnMesse / Harald Fleissner)
Viele Aussteller der Gamescom - hier Nintendo - achten darauf, dass die Spielstationen auch für Rollstuhlfahrer nutzbar sind (Foto: KoelnMesse / Harald Fleissner)

Die Gamescom soll zugänglicher, nachhaltiger und inklusiver werden: Zur Gamescom 2026 wird ein ganzes Maßnahmen-Bündel geschnürt.

Mit maßgeschneiderten Programmen bespielen Koelnmesse und Game-Verband die Themen Nachhaltigkeit und Inklusion: Gamescom Cares bündelt Projekte und Maßnahmen mit Blick auf Barrierefreiheit, Jugendschutz und ‚Awareness‘ – Gamescom Green fokussiert sich auf Ökologisches und Ressourcen-Schonung.

Im Vorfeld der Gamescom 2026 vom 26. bis 30. August werden die bestehenden Formate ausgebaut und ergänzt. Neu in diesem Jahr:

  • Erweiterte ‚Accessibility Guidelines‘ sollen Aussteller und Dienstleister beim Bau barrierefreier Messestände unterstützen. Die bereits geltende Selbstverpflichtung für einen stufenfreien Zugang zur Standfläche wird um Vor-Ort-Hinweise erweitert. So gibt es nun Vorschläge, wie barrierefreie Warteschlangen und Anspielstationen gestaltet werden können. Auch die Navigation im Gamescom-Standort-Finder wird optimiert – zudem wächst das Angebot an reservierbaren Rollstühlen.
  • Wo so viele Menschen aufeinander treffen, lassen sich Belästigungen und diskriminierende verbale Äußerungen, Einschüchterungen, Stalking, Störungen, unangemessener Körperkontakt oder nicht-abgesprochenes Fotografieren oder Filmen kaum vermeiden. In all diesen Fällen hilft das Awareness-Team, das zusätzlich zur Anlaufstelle im Service Center Ost einen weiteren ‚Awareness-Schalter‘ im Nordbereich erhält. Das Safer-Space-Angebot (Ruheräume, Kontaktmöglichkeiten per Mail und Telefon) wird fortgeführt.
  • Gamescom Goes Green kooperiert mit der Kölner Tafel: Aussteller können überschüssige Lebensmittel vom Stand-Catering am Ende des Veranstaltungstages kostenfrei spenden.
  • Ins dritte Jahr geht die Zusammenarbeit mit Trash Galore: Ab sofort können auch Aussteller übrig gebliebene Standbau-Materialien zur weiteren Nutzung abgeben und dadurch die Entsorgung vermeiden. Das spart Ressourcen, Geld und CO₂.
  • Die Gamescom ist eine XXL-Veranstaltung mit entsprechendem CO₂-Fußabdruck – die Emissionen sollen daher weiter reduziert, kompensiert und nach Möglichkeit ganz vermieden werden. Aussteller und Green-Ticket-Käufer können via ClimatePartner den Aufwuchs des Gamescom Forest unterstützen, der schon jetzt 33.500 Quadratmeter umfasst.
  • Bereits angekündigt ist das Speedrunning-Event Games Done Quck (GDQ) vom 28. bis 30. August: An drei aufeinanderfolgenden Tagen werden Spenden für Gaming for Democracy gesammelt – ein Projekt der verbandseigenen Stiftung Digitale Spielekultur.

Gamescom-Veranstalter wollen Ressourcen und Nerven schonen

Game-Geschäftsführer Felix Falk betont die besondere Verantwortung der Gamescom in ihrer Funktion als „Leitveranstaltung der Games-Welt“: „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr erneut weitere Schritte gehen können – ob für mehr Barrierefreiheit, Ressourcenschonung oder ein gestärktes gesellschaftliches Miteinander. Das alles ist nur mit dem starken Einsatz unserer Partner und der Community möglich – deshalb an sie alle ein ganz herzlicher Dank!“

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH: „Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragestellungen ist veranstaltungsübergreifend ein wichtiges Anliegen der Koelnmesse. Die Gamescom übernimmt dabei seit vielen Jahren eine wichtige Vorreiterrolle. Gemeinsam mit unseren Partnern prüfen und entwickeln wir kontinuierlich Maßnahmen für mehr Teilhabe, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander.“


Alle Informationen rund um die Gamescom 2026 (Tickets, Aussteller, Spiele, Öffnungszeiten, Events etc.) finden Sie bei GamesWirtschaft.

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